Die vergeblichen Proteste gegen den Ausverkauf bei RTL

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Seit gut einem Jahr gehört der Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr zum Fernsehkonzern RTL – beide sind Teil des Medienunternehmens Bertelsmann. Dessen CEO Thomas Rabe glaubt erkennbar nicht daran, dass es G+J allein hätte schaffen können, sich in der transformierten Medienwelt zu behaupten.

Doch seit einiger Zeit steht das Zeitschriftenportfolio auf dem Prüfstand. Bei RTL verbleiben sollen nur die Marken, die zum Fernsehen passen. Kritiker weisen darauf hin, dass G+J profitabel sei, doch genau hier liegt vermutlich der Grund dafür, dass man sich jetzt von einigen Titeln trennen will.

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Seither werden Szenarien durchgespielt, welche Titel an wen verkauft werden könnten. „Brigitte“ an den Jahreszeiten-Verlag, „Geo“ und „Capital“ an den „Spiegel“? In der vergangenen Woche nun protestierten Mitarbeiter von G+J/RTL gegen die Pläne, ein Brief wurde an die Bertelsmann-Eigentümerfamilie Mohn geschickt. In dieser Ausgabe der „Medien-Woche“ sprechen wir über die Aussichten in Hamburg.

Außerdem nehmen wir noch einmal das Thema Künstliche Intelligenz auf die Tagesordnung. Die Bildagentur Getty Images hat gerade die KI-Firma Stability AI verklagt, weil deren Bildgenerator mit Getty-Bildern „trainiert“ wurde, ohne dass die Urheber dafür entlohnt wurden. Und jetzt?

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Schließlich werfen wir noch einen Blick auf den Wechsel von ARD-Journalist Michael Stempfle, der neuer Sprecher im Verteidigungsministerium wird. Wenige Tage vor dem angekündigten Wechsel hatte Stempfle noch einen Meinungsbeitrag veröffentlicht, in der er den neuen Minister Boris Pistorius über den grünen Klee gelobt hatte. Was zumindest seltsam aussah.

Die „Medien-Woche“ ist ein Podcast über die Welt der Medien und ihre Macher. Christian Meier, Redakteur bei WELT, und Stefan Winterbauer, Chefredakteur des Branchendienstes Meedia, unterhalten sich immer freitags über die wichtigsten Themen der Woche. Hintergründig, analytisch, unterhaltsam.

Feedback an: medien-woche@welt.de

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Source: welt.de