ChatGPT in der Schule: Das plaudernde Klassenzimmer

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Wie sehen die Lehrer der Zukunft aus? Avatare des Video-Generators D-ID (Screenshot)

Bild: D-ID

Dass ChatGPT mit dem akuten Lehrermangel zusammenfällt, ist eine besondere Herausforderung. Wird die KI zum Ausweg aus der Krise oder zur Gefahr? Ein Blick in die Schulpraxis.

Das Bild des Lehrers hat sich rasant verändert – vom Pauker mit Spitzbart in der „Feuerzangenbowle“ bis hin zum spätpubertären Lehrer in Jugendklamotten bei „Fack ju Göhte“, womit die größtmögliche Annäherung zwischen Klassenleiter und Schüler erreicht schien. Auch gingen Bilder von Roboterlehrern namens Pepper und NAO um die Welt, die aber in ihren Versuchsschulklassen wie Fremdkörper wirkten.

Doch dann trat neulich im Heute-Journal „Jenny“ auf, ein mit ChatGPT vernetzter Bildschirm-Avatar in Gestalt einer grundsympathisch aussehenden jungen Frau, die mit dem Moderator flüssig über Chancen und Grenzen von Künstlicher Intelligenz (KI) parlierte. Die Synchronisation der Lippenbewegungen ließ zwar noch etwas zu wünschen übrig, zum ersten Mal aber schien es denkbar, dass ein Maschinenwesen mit einer positiven Ausstrahlung Schülern wirksam die Binomischen Formeln erklären könnte.



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