Ukraine-Krieg: ++ 100.000 Rubel – Russische Region zahlt Schülerinnen Prämie für Schwangerschaft ++ Liveticker | EUROtoday

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Während die USA und Russland in Riad über eine mögliche Waffenruhe sprechen, rechnet die Ukraine mit einem weiteren Treffen mit der US-Delegation. Eine russische Region will indes etwas gegen die niedrige Geburtenrate unternehmen. Alle Entwicklungen im Liveticker.

Die USA fordern einen schnellen Frieden in der Ukraine. Die Gespräche mit Russland gehen in eine neue Runde. Aktuell geht es um eine mögliche Waffenruhe im Schwarzen Meer.

Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg im Liveticker:

20:35 Uhr – Trump bekräftigt: Stehen kurz vor Rohstoff-Deal mit Ukraine

US-Präsident Donald Trump zeigt sich weiter zuversichtlich, dass ein Abkommen über eine strategische Rohstoff-Partnerschaft mit der Ukraine unmittelbar bevorsteht. Finanzminister Scott Bessent habe ihm gesagt, dass das Abkommen über seltene Erden mit der Ukraine so intestine wie abgeschlossen sei, sagte Trump nach einer Kabinettssitzung. „Sie unterzeichnen das in Kürze.“

Der Präsident wiederholte noch einmal seine Behauptung, dass Europa der Ukraine die Hilfsgelder nur als Darlehen geben würde und die USA das Geld in die Ukraine bisher nur so reingepumpt hätten. Das sei sehr unfair und deshalb werde das Abkommen über seltene Erden geschlossen. Vergangene Woche hatte sich Trump schon einmal zuversichtlich geäußert, dass ein Abkommen in Kürze kommen werde.

18:33 Uhr – Medien: Russland beginnt Übungen mit Interkontinentalraketen

Russland hat nach eigenen Angaben geplante Übungen mit Interkontinentalraketen (ICBM) vom Typ „Jars“ begonnen. Die entsprechenden Regimente in den Regionen Swerdlowsk und Altai wurden „in Feldstellungen verlegt“, meldete die staatliche Nachrichtenagentur RIA. Die „Jars“ kann mit atomaren Gefechtsköpfen ausgerüstet und in Silos stationiert oder auf Lastwagen transportiert werden.

15:59 Uhr – Dutzende Verletzte nach russischem Raketenschlag auf Sumy

In der nordostukrainischen Großstadt Sumy sind laut Behörden bei einem russischen Raketenschlag mindestens 65 Menschen verletzt worden. „Heute griff der Feind ein Industrieobjekt an“, schrieb der geschäftsführende Bürgermeister Artem Kobsar bei Telegram. Unter den Verletzten sind der Staatsanwaltschaft zufolge auch 14 Minderjährige. Demnach wurden auch Wohngebäude, eine Schule und ein Krankenhaus beschädigt. Die Stadt ist immer wieder Ziel russischer Luftschläge.

15:04 Uhr – J.D. Vance verteidigt US-Sondergesandten Witkoff

Der US-Vizepräsident stellt sich hinter Steve Witkoff. Der Unterhändler hatte zuletzt Wladimir Putin getroffen und in einem Interview den Kremlchef gepriesen. Witkoff sei „ein großartiger Kerl, der unglaubliche Arbeit leistet“, schreibt nun Vance auf X. „Die Leute, die ihn kritisieren, sind wütend, dass er nun dort Erfolg hat, wo sie 40 Jahre lang gescheitert sind. Es stellt sich heraus, dass ein Großteil der Diplomatie auf eine easy Fähigkeit hinausläuft: Seien Sie kein Idiot.“

14:05 Uhr – 100.000 Rubel für Schwangerschaft – Russische Region zahlt Schülerinnen Prämie

Die westrussische Region Orjol zahlt Schülerinnen bei der Registrierung einer Schwangerschaft eine staatliche Beihilfe. Die Summe belaufe sich auf 100.000 Rubel (umgerechnet rund 1050 Euro), berichtet das unabhängige Internetportal „Meduza“ unter Berufung auf einen Erlass von Gouverneur Andrej Klytschkow. Russische Beamte versuchen die demografische Krise, in der sich das Land befindet, mit einer Reihe von Anreizen an junge Frauen zu lösen. So hat inzwischen rund die Hälfte der mehr als 80 russischen Regionen eine Schwangerschaftsprämie ausgelobt, die sich auch auf Studentinnen erstreckt. Klytschkow hatte einen entsprechenden Erlass im Dezember unterzeichnet. Mit dem neuen Dekret wird die Regelung auch auf Schülerinnen und Berufsschulen erweitert. Eine Altersgrenze ist nicht angegeben. In Russland werden Kinder normalerweise im Alter zwischen sechs und sieben Jahren eingeschult und gehen elf Jahre zur Schule.

13:58 Uhr – Weiteres Treffen zwischen ukrainischer und US-Delegation in Riad geplant

Bei den Gesprächen in Saudi-Arabien geht die ukrainische Delegation von einem weiteren Treffen mit US-Unterhändlern aus. Die ukrainische Delegation warte derzeit auf das Ergebnis der Gespräche zwischen den USA und Russland, sagte ein Delegationsmitglied der Nachrichtenagentur AFP. Im Anschluss „werden wir ein weiteres Treffen mit den USA haben.“

11:46 Uhr – Kreml bestätigt: Putin übergab „absolut persönliches Geschenk“ für Trump

Russlands Machthaber Wladimir Putin hat dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Moskau vorige Woche ein „absolut persönliches Geschenk“ für Donald Trump überreicht. Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, ohne Details zu nennen. Witkoff hatte laut US-Medien erzählt, dass es sich um ein Porträt Trumps handelte, gemalt von einem prominenten russischen Künstler. Peskow sagte dazu, weil das Geschenk persönlich sei, gebe es keine weiteren offiziellen Informationen; es sei denn, Putin selbst äußere sich dazu.

11:26 Uhr – Russland meldet erneuten Angriff auf Öllager in Krasnodar

Die Ukraine hat nach russischen Angaben das Öllager in der südrussischen Oblast Krasnodar mit einer Drohne angegriffen. Die Drohne sei von der russischen Flugabwehr abgeschossen worden und sei etwa sieben Kilometer von dem Lager entfernt eingeschlagen, teilt das Verteidigungsministerium mit. Das Lager, das in der Nähe des Dorfes Kawkasskaja an einer Eisenbahnstrecke liegt, conflict bereits am 17. Februar angegriffen worden und dabei in Brand geraten. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten.

11:22 Uhr – Ukraine meldet Zerstörung von vier russischen Militärhubschraubern

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben vier russische Militärhubschrauber zerstört. Der Pressedienst einer ukrainischen Spezialeinheit veröffentlichte Bilder, die den Angriff eines Mehrfachraketenwerfers vom Typ Himars auf die im russischen Grenzgebiet Belgorod stationierten Helikopter zeigen sollen. Getroffen worden seien auf dem Flugfeld zwei Transporthubschrauber vom Typ Mi-8 und zwei Kampfhubschrauber vom Typ Ka-52, hieß es. Die Informationen ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

08:51 Uhr – Gespräche laufen

Die Gespräche zwischen Russland und den USA in Riad zur Beendigung des Ukraine-Kriegs haben der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge begonnen.

07:41 Uhr – Gespräche zwischen USA und Russland sollen um 08.00 Uhr starten

Die Gespräche der Delegationen aus Russland und den USA in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad zur Beendigung des Ukraine-Kriegs sollen nach russischen Angaben um 08.00 Uhr MEZ beginnen. Dies meldet die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle. Nach US-Angaben soll es auch um eine Feuerpause im Schwarzen Meer gehen.

05:40 Uhr – Russland: 28 ukrainische Drohnen abgefangen

Russlands Luftverteidigung hat nach eigenen Angaben über Nacht 28 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Zwölf Drohnen seien über der Grenze zur Region Kursk und der südrussischen Region Rostow abgeschossen worden, teilt das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit. Vier weitere Drohnen seien über der Halbinsel Krim, über Krasnodar und über dem Meer abgefangen worden.

03:45 Uhr – Russisches Öllager brennt noch immer

Feuerwehrleute kämpfen den fünften Tag in Folge gegen ein Feuer in einem Öllager in der russischen Region Krasnodar. Ausgelöst wurde der Brand den örtlichen Behörden zufolge durch einen ukrainischen Drohnenangriff. „Einer der Tanks und Ölprodukte in der Anlage brennen“, schreibt die Behörde auf Telegram. Eine Stellungnahme der Ukraine gibt es nicht.

03:24 Uhr – Russland fliegt erneut Luftangriffe auf Kiew

Russland fliegt die dritte Nacht in Folge Luftangriffe auf Kiew. Bei den Angriffen wurden den örtlichen Behörden zufolge eine Person verletzt und mehrere Häuser in der Region um die ukrainische Hauptstadt beschädigt. Ein 37-jähriger Mann habe Schrapnellwunden am Oberkörper und am Kopf erlitten, schrieb der Gouverneur der Region, Mykola Kalashnyk, auf Telegram. Russland äußerte sich zu den Angriffen nicht.

01:07 Uhr – US-Delegation will mit Russland über Waffenruhe im Schwarzen Meer sprechen

Nach Gesprächen mit der Ukraine wird eine US-Delegation am Montag in Riad mit russischen Vertretern zusammentreffen. Dabei soll es nach Angaben des Weißen Hauses um eine Waffenruhe im Schwarzen Meer gehen, um einen ungehinderten Schiffsverkehr zu ermöglichen. Der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Mike Waltz, sagt in der CBS-Sendung „Face the Nation“, die Delegationen der USA, Russlands und der Ukraine seien an demselben Ort in Riad untergebracht. Bei den unterschiedlichen Treffen werde man auch über „Kontrolllinien“ zwischen Russland und der Ukraine und über „vertrauensbildende Maßnahmen“ sprechen.

Sonntag, 24. März

23:11 Uhr – Gespräche mit den USA in Saudi-Arabien „konstruktiv“

Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow sagt, die Gespräche mit der US-Delegation in Saudi-Arabien am Sonntag seien „konstruktiv“ gewesen und hätten sich auf den Energiesektor konzentriert. „Wir haben wichtige Themen besprochen“, schreibt Umerow in einem Social-Media-Beitrag. Umerow leitet die ukrainische Delegation bei den Gesprächen.

17:26 Uhr – Verhandlungen in Saudi-Arabien gehen weiter

In Saudi-Arabien ist eine weitere Verhandlungsrunde gestartet. US-Vertreter treffen zunächst Diplomaten aus der Ukraine. „Wir haben das Treffen mit der amerikanischen Seite begonnen“, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow auf X. „Wir setzen die Weisung des ukrainischen Präsidenten um, einen gerechten Frieden näher zu bringen und die Sicherheit zu stärken.“ Später verhandeln die US-Diplomaten getrennt mit russischen Vertretern.

15:02 Uhr – Kreml erhebt Vorwürfe gegen Ukraine und Europa

Moskau wirft Kiew vor, weiter russische Energieanlagen zu beschießen. Während die russische Seite sich schon tagelang an eine Feuerpause für die Energieinfrastruktur halte, habe die Ukraine dies nicht getan, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow dem russischen Staatsfernsehen. Daraus sei zu ersehen, wie wenig man den Versicherungen der Ukraine trauen könne. Dem Kremlsprecher zufolge könnte dies zu einer nötigen neuen Verhandlungsrunde zwischen Putin und Trump führen.

14:59 Uhr – US-Sondergesandter: Putin will nicht „ganz Europa einnehmen“

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff setzt große Hoffnungen in die Gespräche über einen Waffenstillstand in Saudi-Arabien. Die Vereinigten Staaten erwarteten einen großen Fortschritt, sagt er im Sender Fox News. Er glaube daran, dass Wladimir Putin Frieden wolle. Er nehme Putin bei seinem Wort, dass dieser den Rest Europas nicht attackieren wolle. „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er ganz Europa einnehmen will.“

Witkoff betonte, dass der Krieg in der Ukraine nicht schwarz und weiß sei. „Ich habe noch nie eine Situation gesehen, in der es nicht zwei Seiten einer Geschichte gibt“, sagte der Diplomat. „Man kann die Dinge nicht beenden, ohne mit beiden Seiten zu kommunizieren, zu verstehen, was jeder von ihnen braucht und dann versuchen, sie zusammenzubringen.“

14:08 Uhr – Kreml deutet mehr Kontakte zwischen Trump und Putin als bislang bekannt an

Der Kreml deutet an, Donald Trump und Wladimir Putin hätten öfters miteinander gesprochen als bislang öffentlich bekannt. Belegt sind zwei Telefonate am 12. Februar und am 18. März. Zu Spekulationen, die beiden Präsidenten hätten darüber hinaus weitere Gespräche geführt, sagt Regierungssprecher Dmitri Peskow lächelnd im Fernsehen: „Hören Sie, wir informieren Sie über die Gespräche, von denen wir wissen. Alles andere können wir jedoch nicht ausschließen.“ Auf die Nachfrage zu den Kontakten, ob „alle möglichen Nuancen denkbar“ seien, antwortete Peskow: „Nun, so würde ich Ihre Frage beantworten.“

12:50 Uhr – Selenskyj fordert vom Westen Druck auf Moskau

Nach erneuten russischen Drohnenangriffen auf Kiew ruft Wolodymyr Selenskyj die Verbündeten seines Landes auf, „Druck“ auf Moskau auszuüben. „Neue Entscheidungen und neuer Druck auf Moskau sind notwendig, um diese Angriffe und diesen Krieg zu beenden“, erklärte Selenskyj. Zugleich forderte er „mehr Luftabwehrsysteme und eine wirkliche Unterstützung“ des Westens.

12:23 Uhr – USA planen angeblich Abkommen bis 20. April

Die USA streben einem Medienbericht zufolge eine umfassende Waffenruhe im Ukraine-Krieg in den kommenden Wochen an. Ein Abkommen dafür solle bis zum 20. April stehen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Donald Trump sagte einem anderen Medienbericht zufolge, die Bemühungen, um eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs zu stoppen, seien „einigermaßen unter Kontrolle“. Trump erklärte gegenüber dem Gründer der Sport-Website Outkick, Clay Travis, an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One: „Rationale Diskussionen“ und gute Beziehungen zu den russischen und ukrainischen Präsidenten Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj seien zentral für die Aushandlung eines Kriegsendes.

09:02 Uhr – Russland griff mit knapp 150 Drohnen an

Russland hat die Ukraine nach deren Angaben in der Nacht mit 147 Drohnen angegriffen. Die Luftwaffe teilt auf Telegram mit, 97 Drohnen seien von den Luftabwehrkräften zerstört worden. Weitere 25 Drohnen hätten ihr Ziel nicht erreicht.

08:56 Uhr – Fünfjähriges Kind unter Trümmern in Kiew entdeckt

Nach dem russischen Drohnenangriff auf Kiew hat sich die Zahl der Toten nach ukrainischen Angaben auf mindestens drei erhöht. Bei der Beseitigung von Trümmern sei die Leiche eines fünfjährigen Kindes gefunden worden, teilt der staatliche Rettungsdienst auf Telegram mit. Am selben Ort conflict zuvor schon die Leiche eines Mannes gefunden worden. In einem anderen Stadtteil wurde den Einsatzkräften zufolge eine Frau getötet, nachdem Drohnentrümmer ein Feuer in einem Hochhaus ausgelöst hatten. Zunächst hatten die Behörden zwei Todesopfer gemeldet.

AFP/AP/dpa/fgk/shem/sebe/cvb/sos/säd/jr

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