Venezuela: Trump veröffentlicht Foto von Maduro in Handschellen und verbundenen Augen | EUROtoday

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US‑Präsident Trump hat ein Foto von Venezuelas Präsident Maduro veröffentlicht, auf dem dieser in Handschellen und mit verbundenen Augen zu sehen ist. Zuvor hatten US‑Streitkräfte Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro mitsamt seiner Frau gefangen genommen. Mehr im Liveticker.

Nach einem großangelegten US-Militäreinsatz in Venezuela hat Präsident Trump Maduro gefangen genommen. Ein veröffentlichtes Foto zeigt ihn mit Augenbinde und Handschellen an Bord der „USS Iwo Jima“. Darüber hinaus soll nach den Worten von US-Präsident Donald Trump kein Vertreter von dessen Regierung nachfolgen. Er werde niemandem erlauben, „dort weiterzumachen, wo er aufgehört hat“, sagte US-Präsident Donald Trump in einem Fernsehinterview.

Alle Ereignisse rund um Venezuela im Liveticker:

17:49 Uhr – Trump: Amerikanische Mission sei „eine Warnung an alle“

Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen Maduro: Er habe eine „Kampagne des Terrors“ geführt, nicht nur die Sicherheit der USA, sondern auch der gesamten Region bedroht und kriminelle Gangs unterstützt, die auch in den Vereinigten Staaten aktiv gewesen seien.

Trump betont jedoch, dass „das jetzt vorbei“ sei. Abschließend erklärt er, Maduro werde „nie wieder in der Lage sein, amerikanische oder venezolanische Bürger zu bedrohen“. Und weiter: Die amerikanische Mission sei „eine Warnung an alle“.

17:47 Uhr – USA werden Venezuela vorerst regieren

Trump erklärt, die USA würden in Venezuela bleiben „bis eine ordentliche Übergabe stattfinden“ könne und das Land „führen, bis eine ordentliche Übergabe möglich ist“. Er kündigt an, die USA seien bereit für einen „zweiten und viel größeren Angriff“, sollte dies erforderlich sein. Der bisherige Einsatz sei gezielt gewesen, könne aber massiv ausgeweitet werden.

17:47 Uhr – Trump: „Kein anderes Land der Welt hätte das durchführen können wie wir“

Trump spricht von einer „außergewöhnlichen Operation“, die in der Hauptstadt Venezuelas durchgeführt worden sei. Der Einsatz sei ein „beispielloses Event“ und eine Demonstration amerikanischer „Macht und Stärke, wie es sie in der Geschichte der USA noch nicht gegeben hat“.

Er ordnet die Operation in eine Reihe früherer US-Einsätze ein und vergleicht sie mit denen gegen Soleimani und al-Baghdadi. Der Präsident betont: „Kein anderes Land der Welt hätte das durchführen können wie wir.“

Nach Angaben von Trump wurde das venezolanische Militär „außer Gefecht gesetzt“. Sowohl Präsident Nicolás Maduro als auch seine Frau würden der amerikanischen Gerichtsbarkeit zugeführt. Trump hebt hervor, dass „nicht ein einziger amerikanischer Soldat“ bei dem Einsatz getötet wurde.

17:40 Uhr – Pressekonferenz des US-Präsidenten beginnt

Donald Trump äußert sich in Mar-a-Lago zum Angriff in Venezuela.

17:05 Uhr – Trump veröffentlicht Foto von gefesseltem Maduro mit verbundenen Augen

Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz hat US-Präsident Donald Trump ein Foto veröffentlicht, das diesen in Handschellen und mit verbundenen Augen zeigt. Auf dem Bild sei Maduro an Bord des US-Kriegsschiffs „USS Iwo Jima“ zu sehen, kommentierte Trump in Onlinediensten das Foto des mit einem grauen Jogginganzug bekleideten langjährigen venezolanischen Staatschefs. Bei einem groß angelegten Militäreinsatz hatten die USA in der Nacht Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro und dessen Frau gefangen genommen.

17:00 Uhr – Auswärtiges Amt verhängt Reisewarnung für ganz Venezuela

Die Bundesregierung hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes eine Reisewarnung für ganz Venezuela ausgesprochen. Der Krisenstab der Bundesregierung sei im Auswärtigen Amt zusammengetreten, sagt eine Sprecherin des Außenamts. Deutsche Staatsangehörige im Land seien aufgerufen, an einem sicheren Ort zu bleiben. Das Auswärtige Amt stehe im engsten Kontakt mit der Botschaft in Caracas.

16:57 Uhr – Machado: Oppositioneller González soll Präsident werden

Die Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado fordert nach der Festnahme von Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte die Einsetzung des Oppositionspolitikers Edmundo González Urrutia als Nachfolger. Er habe die Präsidentenwahl vor eineinhalb Jahren gewonnen und sollte sein verfassungsmäßiges Amt nun unverzüglich antreten, heißt es in einer auf X veröffentlichten Mitteilung Machados.

16:53 Uhr – Senator: FBI warfare Teil bei Venezuela-Angriff

Die US-Bundespolizei FBI warfare nach Angaben eines Senators bei der Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte beteiligt. Es sei nicht nötig gewesen, den US-Kongress über die Pläne von Donald Trump zu informieren, da es sich um die Festnahme eines Drogenhändlers handele, behauptete der republikanische Senator Tom Cotton in einem Gespräch mit Fox News.

„Der Kongress muss nicht jedes Mal benachrichtigt werden, wenn die Exekutive eine Festnahme vollzieht“, rechtfertigte er den US-Angriff. Es sei zudem intestine gewesen, dass das US-Parlament nicht im Vorfeld involviert worden sei – sonst hätte der Angriff womöglich öffentlich gemacht werden können, spekulierte Cotton

16:40 Uhr – „Wir werden sehr involviert sein“, sagt Trump

Donald Trump will bei der Machtfrage in Caracas mitentscheiden. „Wir treffen diese Entscheidung jetzt. Wir können nicht riskieren, dass jemand anderes übernimmt und einfach so weitermacht“, sagte er gegenüber Fox News auf die Frage nach der politischen Zukunft von Venezuela. „Wir werden sehr involviert sein. Wir wollen Freiheit für die Menschen erreichen.“

16:35 Uhr – Verletzte bei Festnahme von Maduro

Bei der Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte sind nach Angaben von Donald Trump „ein paar“ Einsatzkräfte getroffen worden. Diese seien allerdings „zurückgekehrt und sollen in recht guter Verfassung sein“, sagte Trump dem Sender Fox News. Wie viele Menschen verletzt wurden und ob es sich dabei lediglich um US-Truppeneinheiten handelte, sagte Trump nicht.

15:51 Uhr – Trump: Maduro befindet sich an Bord von US-Kriegsschiff

Donald Trump hat Angaben zum Aufenthaltsort des bei einem US-Angriff auf Venezuela gefangen genommenen Staatschefs Nicolás Maduro gemacht. Maduro und dessen Frau Cilia Flores befänden sich an Bord des US-Kriegsschiffs „Iwo Jima“ und würden in den US-Bundesstaat New York gebracht, wo sie vor Gericht gestellt würden, teilte Trump im Sender Fox News mit. Die USA würden jetzt über die nächsten Schritte für Venezuela entscheiden. „Wir werden sehr stark darin involviert sein“, sagte Trump mit Blick auf die künftige Regierung des Landes.

15:41 Uhr – Trump: Habe Gefangennahme Maduros dwell mitverfolgt – wie eine „Fernsehshow“

Trump hat die Gefangennahme Maduros durch das US-Militär nach eigenen Angaben dwell mitverfolgt. Es sei wie eine „Fernsehshow“ gewesen, sagte Trump in einem Telefoninterview mit Fox News.

„Ich habe zugeschaut, buchstäblich, als wenn ich eine Fernsehshow gesehen hätte“, sagte Trump und fügte hinzu: „Und wenn Sie das Tempo gesehen hätten, die Gewalt“.

„Wir haben das in einem Raum angeschaut und jede Einzelheit gesehen“, sagte Trump, ohne Angaben dazu zu machen, wer für die Direktübertragung der Gefangennahme Maduros verantwortlich warfare.

15:32 Uhr – Trump hat Maduro zur Kapitulation aufgefordert

Trump hat nach eigenen Worten vor einer Woche Maduro zur Kapitulation aufgefordert. „Ich sagte, du musst aufgeben. Du musst dich ergeben“, sagte Trump im Interview mit Fox News. Maduro und er hätten vor etwa einer Woche miteinander telefoniert. Der nun von US-Eliteeinheiten festgenommene Staatschef habe sich geweigert. Am Samstagmorgen hatte der US-Präsident den Angriff auf Venezuela bestätigt. Im Gespräch mit Fox News sagte Trump, dass die US-Streitkräfte auch für einen zweiten Schlag vorbereitet gewesen wären.

14:18 Uhr – Brasiliens Präsident Lula verurteilt US-Angriff scharf

Der brasilianische Präsident Luiz Inacio Lula da Silva verurteilt den US-Angriff auf Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Maduro scharf. Die Handlungen seien ein schwerwiegender Affront gegen die Souveränität Venezuelas und ein extrem gefährlicher Präzedenzfall für die internationale Gemeinschaft, schreibt ⁠Lula auf der Online-Plattform X.

Ein solcher Bruch des Völkerrechts sei der erste Schritt in eine Welt der Gewalt und des Chaos, in der das Recht des Stärkeren herrsche. Die Aktion erinnere an die schlimmsten Momente der Einmischung in die Politik Lateinamerikas und der Karibik. Die internationale Gemeinschaft müsse ‍über die Vereinten Nationen energisch reagieren.

13:45 Uhr – Maduro und Ehefrau Flores in New York angeklagt

Maduro und seine Ehefrau sind nach Angaben von US-Justizministerin Pam Bondi in New York angeklagt worden. Maduro würden unter anderem Verbrechen in Zusammenhang mit Drogenhandel vorgeworfen, teilte Bondi auf der Plattform X mit. „Sie werden sich bald vor amerikanischen Gerichten und auf amerikanischem Boden der vollen Härte des amerikanischen Justizsystems stellen müssen“, schrieb Bondi.

Zwar warfare schon bekannt, dass Maduro 2020 wegen des Vorwurfs der Verschwörung zum „Drogenterrorismus“ in den USA angeklagt worden warfare. Doch dass auch seine Frau angeklagt worden ist, warfare unklar.

13:35 Uhr – Russland verlangt „sofortige Klärung“

Russland hat den US-Angriff auf Venezuela scharf verurteilt und sofortige Aufklärung über das Schicksal von Staatschef Maduro gefordert. Russlands Regierung sei „extrem besorgt“ über Berichte, wonach Maduro und dessen Frau „in Folge der heutigen US-Aggression gewaltsam aus dem Land gebracht wurden“, erklärte das Außenministerium in Moskau und verlangte „eine sofortige Klärung der Situation“.

13:12 Uhr – EU-Außenbeauftragte ruft zur Achtung des Völkerrechts auf

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach dem US-Angriff auf Venezuela zur Achtung des Völkerrechts aufgerufen. „Unter allen Umständen müssen die Grundsätze des internationalen Rechts und der Charta der Vereinten Nationen eingehalten werden. Wir rufen zur Zurückhaltung auf“, schrieb Kallas auf X. Nach eigenen Angaben hatte sie zuvor mit US-Außenminister Marco Rubio telefoniert.

Die Europäische Union beobachte die Lage in Venezuela aufmerksam, heißt es im Post von Kallas. Die EU habe wiederholt erklärt, dass Maduro Legitimität fehle, und sich für einen friedlichen Übergang ausgesprochen. „Die Sicherheit der EU-Bürger in diesem Land hat für uns oberste Priorität“, fügte die estnische Politikerin hinzu.

12:50 Uhr – „Nur teilweise gelungen“

Die USA haben mit ihrem Angriff auf Venezuela und mit der Gefangennahme des autoritären Präsidenten Maduro ihr Ziel nach Einschätzung der Regierung in Caracas nur teilweise erreicht. „Das Land ist ganz ruhig. Was sie mit ihren Bomben und Raketen erreichen wollten, ist ihnen nur teilweise gelungen“, sagte Innenminister Diosdado Cabello mit Militärhelm und taktischer Weste umgeben von Bewaffneten im Staatsfernsehen. „Sie haben erwartet, dass das Volk feige die Flucht ergreift. Das ist nicht geschehen. Die Zeit der Feiglinge ist vorbei.“

12:20 Uhr – Caracas beantragt Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats

Nach dem US-Angriff auf Venezuela hat die Regierung in Caracas eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. „Im Angesicht der kriminellen Aggression durch die US-Regierung auf unser Heimatland haben wir eine dringliche Sitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen beantragt“, erklärte Außenminister Yvan Gil im Onlinedienst Telegram. Aufgabe des Gremiums sei es, „das Völkerrecht aufrechtzuerhalten“.

12:10 Uhr – Krisenstab im Auswärtigen Amt

Nach dem US-Angriff auf Venezuela verfolgt die Bundesregierung in Deutschland die Entwicklung „mit größter Sorge“. Der Krisenstab der Bundesregierung berate im Auswärtigen Amt über die Situation, verlautete von dort. „Wir beobachten die Lage in Venezuela sehr aufmerksam“, hieß es. Das Auswärtige Amt stehe im engen Kontakt mit der Botschaft in Caracas. Die Lage sei derzeit noch in Teilen unübersichtlich. „Wir stimmen uns eng mit unseren Partnern ab.“

12:09 Uhr – Einsatz soll beendet sein

Der US-Militäreinsatz gegen Venezuela und dessen Präsidenten Maduro soll nach Angaben eines US-Senators inzwischen beendet sein. Der republikanische Senator Mike Lee erklärte, dies habe ihm US-Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat mitgeteilt. Rubio erwarte nach der Gefangennahme Maduros „kein weiteres Vorgehen in Venezuela“.

12:02 Uhr – USA wollen Maduro vor Strafgericht stellen

Die USA wollen Venezuelas Präsidenten Maduro nach Angaben des US-Senators Mike Lee in den Vereinigten Staaten vor ein ⁠Strafgericht stellen. Er habe dies von Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat erfahren, sagt Lee. Rubio gehe auch nicht von „weiteren Handlungen“ in Venezuela aus, jetzt da sich Maduro in US-Gewahrsam ‍befinde. Lee ist wie Rubio und Präsident Trump Mitglied der Republikanischen Partei.

11:40 Uhr – Keine Opfer auf US-Seite

Bei dem Angriff gab es laut einem Medienbericht keine Opfer auf US-Seite. Dies berichtet die Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Ob es aufseiten Venezuelas bei dem Angriff Opfer gab, kommentierte die Person nicht. Unklar warfare, ob damit Tote oder Verletzte gemeint waren.

11:35 Uhr – Trump lobt Festsetzung

Trump hat in einem Telefonat mit der „New York Times“ den US-Einsatz zur Ergreifung des venezolanischen Staatschefs Maduro als Erfolg gewertet. Dieser sei aufgrund „viel guter Planung und vieler großartiger Soldaten und großartiger Leute“ erfolgreich durchgeführt worden, berichtet die Tageszeitung unter Berufung auf ein Gespräch mit dem Präsidenten. Er habe das Vorgehen als „brillante Operation“ bezeichnet.

11:30 Uhr – „Der Tyrann ist gestürzt“

Der von US-Streitkräften gefasste venezolanische Staatschef Maduro wird nach Angaben von US-Vize-Außenminister Christopher Landau für seine „Verbrechen“ zur Rechenschaft gezogen. „Der Tyrann ist gestürzt“, schrieb Landau auf X.

11.25 Uhr – Verteidigungsminister ruft zu „Widerstand“ auf

Nach den US-Angriffen auf Venezuela hat der Verteidigungsminister des südamerikanischen Landes zum Widerstand aufgerufen. „Sie haben uns angegriffen, aber sie werden uns nicht brechen“, sagte Vladimir Padrino in einer Videobotschaft. „Vereint bilden Soldaten und das Volk eine unzerstörbare Mauer des Widerstands.“ Alle Truppen würden zur Landesverteidigung eingesetzt.

dpa/AP/AFP/Reuters/krö

https://www.welt.de/politik/ausland/article6958ef97441b06c4906d1ccf/venezuela-trump-veroeffentlicht-foto-von-maduro-in-handschellen-und-verbundenen-augen.html