++ „Überregional unwetterartige Glatteis-Lage“ – Schulschließungen in mehreren Bundesländern ++ „Elli“ im Liveticker | EUROtoday
Kaum hat sich die Wetterlage nach Durchzug von Sturmtief „Elli“ beruhigt, drohen großflächiges Blitzeis und Eisregen. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag vor leichteren Schneefällen, die ab der nach Nacht von Westen her in gefrierenden Regen mit unwetterartiger Glatteisgefahr übergehen sollten.
Alle Ereignisse rund um die Wetterlage in Deutschland im Liveticker:
20:06 Uhr – Auch in Bremen bleiben die Schulen zu
Wegen Blitzeis-Gefahr fällt der reguläre Schulunterricht im Bundesland Bremen am Montag aus, teilt die Sprecherin des Bildungsressorts mit. Es gibt Distanzunterricht. Das bedeutet, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Hause lernen – angeleitet von ihren Lehrkräften. „Ziel ist es, Risiken auf den Schulwegen zu vermeiden und die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten zu gewährleisten“, so die Sprecherin.
Der Distanzunterricht gilt demnach in der Stadt Bremen für allen öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie für Schulen in freier Trägerschaft. Auch in Bremerhaven wird auf Distanz unterrichtet.
18:52 Uhr – Schulausfall in ganz Niedersachsen wegen Glätte
Der reguläre Schulunterricht fällt am Montag in Niedersachsen wegen extremer Glätte aus. Alle Landkreise und kreisfreien Städte meldeten entsprechende Ausfälle. Ausnahmen gibt es auf den ostfriesischen Inseln.
16:31 Uhr – Tief „Gunda“ bringt Schnee und Regen
Nach dem sonnigen Sonntag droht schon in der Nacht neues Wetterchaos. Von Westen her bringt Tief „Gunda“ Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Folge sei „eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage“, sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter. Der ADAC empfahl, auf unnötige Autofahrten zu verzichten. Gerade bei Blitzeis solle man das Auto lieber stehen lassen, warnte ein ADAC-Sprecher.
Die Deutsche Bahn rechnet für Montag nur mit kleineren Einschränkungen durch gefrierenden Regen. Es sei nicht davon auszugehen, dass es erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte, sagte der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl.
15:38 Uhr – Einbruchgefahr: Polizei warnt vor Betreten der Eisflächen
Die Berliner Polizei warnt vor dem Betreten zugefrorener Wasserflächen. Die Ermittler waren am Wochenende mit einem Hubschrauber in der Rummelsburger Bucht und am Zeuthener See im Einsatz, um Menschen vom Eis zu bekommen, wie ein Polizeisprecher sagte.
15:16 Uhr – Glatteisgefahr: Kein Unterricht an Schulen in NRW
Wegen der Gefahr von starkem Glatteis auf den Straßen gehen die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag landesweit in Distanzunterricht. In den Schulen werde lediglich eine Notbetreuung angeboten, teilte die Landesregierung mit.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor gemahnt, es gebe für Montagmorgen in ganz Nordrhein-Westfalen wie auch in anderen Bundesländern „hohes Unwetterpotenzial“ durch gefrierenden Regen. „Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“ sagte Schulministerin Dorothee Feller (CDU).
15:01 Uhr – Normaler Schulunterricht in Hamburg am Montag
Nach einem Tag schneefrei am Freitag gibt es für die Schüler in Hamburg am Montag wieder normalen Unterricht. Das bestätigte die Schulbehörde am Sonntag. „Aktuell liegen keine Warnhinweise vor, die eine andere Entscheidung rechtfertigen würden“, hieß es. Einzig die Sporthallen seien mindestens bis Montagabend nicht nutzbar, da sie aus Sicherheitsgründen gesperrt sind. Privatschulen sind an die Entscheidung nicht gebunden, übernehmen diese in der Regel aber.
14:29 Uhr – Hauptstrecken nach Wintersturm wieder frei
Rund zwei Drittel des Fernverkehrs der Deutschen Bahn in Norddeutschland fährt wieder stabil, bundesweit seien es laut Bahn etwa 75 Prozent der Züge. „Die großen Hauptachsen sind alle freigeräumt und befahrbar“, sagte Bahnchefin Evelyn Palla am Mittag am Hauptbahnhof in Hannover. Sie bedankte sich bei den Einsatzkräften, die in den letzten Tagen im Einsatz waren.
13:05 Uhr – Bahnchefin verteidigt Krisenmanagement: Sicherheit immer „oberste Priorität“
Nach der Einstellung des Fernverkehrs der Deutschen Bahn wegen Wintersturms „Elli“ in Norddeutschland hat Konzernchefin Evelyn Palla das Krisenmanagement verteidigt. Die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitenden habe für ihr Unternehmen immer „oberste Priorität“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof Hannover. Die Lage sei „sehr dynamisch“ gewesen, „weitreichende Schneeverwehungen“ hätten seit Freitag immer wieder bereits freigeräumte Streckenabschnitte blockiert.
Die Bahn sei „immer bestmöglich vorbereitet“, fügte Palla hinzu. Es gebe jedoch stets „Unbekannte“, jede Wetterlage sei „anders“. So sei vorher etwa unklar, welche Regionen und Strecken besonders betroffen sein würden. „Es ist uns tatsächlich gelungen, dass kein Zug auf freier Strecke liegengeblieben ist“, betonte die Bahnchefin. Dies sei wichtig, da bei Ausfall der Stromversorgung sonst kritische Situationen drohten.
11:49 Uhr – Störungen bei Metronom und Enno – Züge weiter verspätet
Die Bahnunternehmen Metronom und Enno rechnen weiter mit Störungen in ihrem Fahrplan. Zwar fahren die Züge auf den meisten Strecken wieder, es komme aber immer wieder zu Verspätungen und auch Ausfällen, teilte das Unternehmen Metronom mit.
So fällt die Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof Hannover und Nordstemmen aus, da ein Zug aufgrund einer eingefrorenen Weiche das Abstellgleis nicht verlassen kann. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Auf den Verbindungen Banteln – Göttingen, Hamburg – Uelzen – Hannover und Bremen – Hamburg kann es demnach zu starken Verspätungen kommen.
11:35 Uhr – „Hohes Unwetterpotenzial“: NRW droht Glatteis
Zum Start in die neue Woche könnte es auf den Straßen in ganz Nordrhein-Westfalen gefährlich glatt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht landesweit „hohes Unwetterpotenzial“ durch gefrierenden Regen.
Nach einer Nacht mit strengem Frost ziehe von Westen eine Warmfront heran, die am Montagmorgen teils starken Regen bringe. Auf den gefrorenen Böden könne es dann schnell spiegelglatt werden. Die größte Gefahr gebe es zwischen Mitternacht und 10.00 Uhr – in Ostwestfalen bis 13.00 Uhr. Eine genauere Prognose sei erst am Sonntagnachmittag möglich, schrieben die Meteorologen.
09:48 Uhr – Umgestürzter Schneepflug soll kommende Woche geborgen werden
Der umgestürzte Schneepflug im Nordschwarzwal soll erst im Laufe der kommenden Woche geborgen werden. Wegen der aktuellen Wetterverhältnisse sei dies vorher nicht möglich, sagte ein Polizeisprecher. Der Fahrer hatte am Samstag auf einer schneebedeckten Straße bei Forbach (Kreis Rastatt) die Kontrolle über das Räumfahrzeug verloren. Daraufhin stürzte der Schneepflug einen Abhang hinunter, überschlug sich und blieb schließlich an einer Hauswand liegen.
Für die Bergung ist ein Spezialfahrzeug nötig. Dies müsse sicher auf der Straße stehen können, führte der Sprecher weiter aus. Doch wegen der aktuellen Wetterverhältnisse sei die Straße zu glatt.
09:07 Uhr – Bahnverkehr im Norden läuft wieder an
Der wetterbedingt teils ausgesetzte Fernverkehr der Bahn in Norddeutschland ist nach Unternehmensangaben auf allen Hauptstrecken wieder angelaufen. Allerdings sei weiterhin nur ein reduziertes Angebot möglich, und es könne noch zu Ausfällen kommen, teilte die Deutsche Bahn am Sonntagvormittag mit.
08:38 Uhr – Stettiner Haff vollständig mit Eis überdeckt
Bei Dauerfrost verstärkt sich die Eislage auf der Ostsee. Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist das Stettiner Haff vollständig mit Eis bedeckt, das örtlich bis zu zehn Zentimeter dick sein kann. Auch im Peenestrom und in den Boddengewässern rund um Rügen tritt teils sehr dichtes, über fünf Zentimeter dickes Eis auf.
08:20 Uhr – Glätte-Unfall bei Rosenheim legt Bahn lahm
Ein Autofahrer ist in Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) an einem Bahnübergang gegen die Schrankenanlage gefahren und hat eine Streckensperrung verursacht. Der 20-Jährige sei wegen nicht angepasster Geschwindigkeit an die Glätte ins Rutschen gekommen, teilte die Polizei mit. Die Sperrung dauerte rund 45 Minuten. Die Polizei leitete ein Bußgeldverfahren gegen den Fahrer ein.
07:38 Uhr – Glatteis droht Berlin und Brandenburg
Es bleibt winterlich kalt in Berlin und Brandenburg. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) betragen die Höchstwerte an diesem Sonntag minus fünf bis minus ein Grad, dazu soll es viel Sonnenschein geben. In der Nacht zu Montag fallen die Tiefstwerte demnach auf minus 7 bis minus 15 Grad, stellenweise sogar minus 20.
Zum Wochenstart rechnet der DWD am Montag bei Höchsttemperaturen von minus drei bis minus ein Grad mit Schneefall. Dieser könne im Tagesverlauf in gefrierenden Regen übergehen und zu Glatteis führen. Dies soll sich in der Nacht zu Dienstag fortsetzen, so dass eine Unwettergefahr besteht. Die Tiefstwerte fallen auf minus zwei bis minus fünf Grad, heißt es. Dienstag ist es den Angaben zufolge bewölkt mit Niederschlägen, die Temperaturen sollen auf minus ein bis plus drei Grad steigen.
07:28 Uhr – Der Schnee macht eine Pause in Bayern
Am Sonntag kann sich vielerorts in Bayern die Sonne zeigen, doch es droht Glätte. In der Nacht sollte der Schneefall dem Deutschen Wetterdienst zufolge in Nordbayern bereits nachlassen. In Alpennähe ist zunächst noch mit Schnee zu rechnen, im Tagesvorlauf kommt aber auch dort wie in anderen Regionen die Sonne durch.
Nach einer frostigen Nacht mit Tiefstwerten von -5 bis -9 Grad, in Teilen Nordbayerns sogar bis -13 Grad, ist verbreitet mit Glätte zu rechnen. Auch tagsüber bleiben die Temperaturen unter dem Nullpunkt. Die Höchstwerte liegen bei kalten -7 Grad im Frankenwald bis 0 Grad.
In der Nacht zum Montag ist es laut der Prognose zunächst gering bewölkt oder klar, stellenweise gibt es Hochnebel. Auch hier soll es örtlich zu Glätte und Frost kommen. Später kommen von Westen wieder mehr Wolken, es fällt erneut Schnee. Die Tiefstwerte reichen von -5 Grad in Mainfranken bis -17 Grad im Bayerwald.
00:15 Uhr – Alle Unwetterwarnungen aufgehoben
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat alle bestehenden Unwetterwarnungen aufgehoben. Es werde jedoch weiterhin vor leichten bis mäßigen Schneefällen in Süddeutschland sowie in Sachsen gewarnt, teilte der DWD am späten Samstagabend mit. Die Schneefälle hätten sich soweit abgeschwächt. Unwetterwarnungen seien nicht mehr notwendig.
Samstag, 10. Januar:
22:20 Uhr – Nacht wird bitterkalt und frostig
Laut des Deutschen Wetterdienst soll es in der Nacht eisige Temperaturen geben. Erwartet werden Tiefstwerte zwischen minus fünf und minus zwölf Grad. Örtlich seien sogar minus 17 Grad möglich – am wahrscheinlichsten in der Lüneburger Heide in Niedersachsen.
„Die kommende Nacht dürfte die bisher kälteste Nacht des Winters werden“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung von Wetter.web gegenüber der „Bild-Zeitung“.
19:25 Uhr – Weiter Lawinengefahr in Bayern
Nach den jüngsten Schneefällen ist die Lawinengefahr in den Alpen gestiegen. Von den Allgäuer Alpen in Bayern bis zu den französischen Alpen wurde für Sonntag vielerorts große Lawinengefahr ausgerufen – die vierte von fünf Warnstufen.
Laut dem Lawinenwarndienst Bayern herrscht in den Allgäuer Alpen oberhalb der Waldgrenze große Gefahr. Darunter besteht erhebliche Gefahr (Stufe 3). Das Hauptproblem sei der sogenannte Triebschnee. Dabei handele es sich um spröde Schneemassen, die vom Wind verfrachtet wurden, hieß es. Lawinen könnten schon bei geringer Belastung oder sogar ohne menschliche Einwirkung abgehen.
18:07 Uhr – Bahnverkehr im Norden bis Sonntag stark eingeschränkt
Aufgrund des heftigen Wintereinbruchs fällt der Bahnverkehr auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken noch bis voraussichtlich Sonntag aus. Betroffen sind unter anderem die Ost-West-Verbindung Berlin-Hannover-Ruhrgebiet und die wichtige Nord-Süd-Strecke von Hamburg über Hannover nach Frankfurt, wie eine Bahn-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Demnach können Reisende jedoch die Verbindung zwischen Hamburg und Frankfurt über Bremen und Köln nutzen. „Züge nach Hamburg über Fulda und Kassel enden in Frankfurt“, hieß es auf der Website des Unternehmens. Und weiter riet die Bahn: „Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können.“ Ausgesetzt blieben demnach auch die Verbindungen zwischen Hannover und Amsterdam sowie zwischen Hamburg und Kopenhagen.
16:14 Uhr – Ein Toter bei Unfall auf glatter Fahrbahn
Ein 38 Jahre alter Mann ist mit seinem Auto auf glatter Fahrbahn bei Korbach (Landkreis Waldeck-Frankenberg) mit einem anderen Auto zusammengestoßen und dabei ums Leben gekommen. Der 38-Jährige sei mit seinem Auto auf der Kreisstraße ins Schleudern und dadurch auf die Gegenfahrbahn geraten, teilte die Polizei mit.
Dort sei er mit dem Auto einer 53-Jährigen zusammengestoßen. Sie wurde laut Polizei schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Mann sei noch an der Unfallstelle verstorben. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs sei ein Gutachter eingeschaltet worden. Die Kreisstraße battle mehrere Stunden voll gesperrt.
16:02 Uhr – Metronom: Zugverkehr läuft wieder an
Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs beim Bahnunternehmen Metronom hat begonnen. „Nach der witterungsbedingten Zwangspause kommt der Metronom-Zugverkehr im Norden Schritt für Schritt wieder in Fahrt“, teilte das Unternehmen am frühen Nachmittag mit. So seien die Strecken zwischen Hamburg und Uelzen sowie Hamburg und Bremen wieder mit voller Geschwindigkeit befahrbar.
15:26 Uhr – Drei Schwerverletzte nach Unfall auf der A 7
Sieben Fahrzeuge sind auf der Autobahn 7 im Landkreis Goslar bei Eisglätte ins Schleudern geraten und zusammengestoßen. Bei dem Unfall am Freitag bei Rhüden wurden insgesamt zwölf Menschen verletzt, drei von ihnen schwer, wie die Polizei mitteilte. Unter den beteiligten Fahrzeugen waren auch Sattelzüge, einige stießen gegen die Betonmittelschutzwand. Die Einsatzkräfte meldeten einen Massenanfall von Verletzten.
13:33 Uhr – Polizei Hamburg warnt vor herabfallenden Eiszapfen
Die Polizei Hamburg hat vor herabfallenden Eiszapfen von Dächern und Gebäuden gewarnt. Passanten sollten ausreichend Abstand halten und auf sich sowie andere achten, wie die Polizei Hamburg auf der Plattform X mitteilte. Eiszapfen können sich lösen, wenn sie zu groß und schwer werden oder Temperaturschwankungen ihre Stabilität beeinträchtigen.
12:39 Uhr – Inseln wieder mit Fähren erreichbar – aber Einschränkungen
Nach dem Wintersturm „Elli“ und niedrigen Wasserständen an der Nordseeküste normalisiert sich in Ostfriesland langsam der Fährverkehr. „Die erste Fähre nach Norderney ist gerade losgefahren“, sagte ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia. Das Schiff sei voll gewesen mit Menschen und Lieferanten, die zur Nordseeinsel wollten, nachdem der Fährverkehr am Freitag wegen des Unwetters zum Stillstand gekommen battle.
Bis zum Samstagabend sollen laut Reederei Norden-Frisia weitere Fähren fahren – auch zur Nachbarinsel Juist. Auch von und nach Wangerooge, Langeoog, Spiekeroog und Baltrum sollten heute wieder Fährschiffe unterwegs sein, wie die zuständigen Fährgesellschaften auf ihren Websites mitteilten.
12.24 Uhr – Auch neue Woche startet wohl mit Glatteis
Nach Wintersturm „Elli“ könnte die neue Woche wieder mit einem gefährlichen Wettermix starten: Nach strengem Frost am Sonntag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Nacht zum Montag in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens mit gefrierendem Regen. Im Berufsverkehr könnte es dann sehr glatt werden. Die Situation habe Unwetter-Potenzial, schrieb der DWD.
Die Meteorologen erwarten am Sonntag noch einmal eiskalte Temperaturen. In der Nacht zum Montag könnten die Werte auf minus 4 bis minus 8 Grad sinken, in Hochlagen von NRW seien sogar minus 11 Grad möglich. Kurz danach ziehe von Westen eine Warmfront heran und bringe teils starken Regen. Auf den eiskalten Böden könne der Regen schnell gefrieren. „Das kann durchaus gefährlich werden“, sagte eine Meteorologin in Essen.
11:57 Uhr – Bahnverkehr auf Erixx-Strecken erst ab Sonntag
Der Zugverkehr auf den Linien des Regionalbahnbetreibers Erixx soll voraussichtlich erst am Sonntag wieder anlaufen. Der Winter habe die Erixx-Strecken fest im Griff, teilte ein Sprecher des Bahnunternehmens mit. Ein Zugverkehr sei heute voraussichtlich nicht mehr möglich. „Bitte verschiebt Eure geplanten Fahrten für den heutigen Tag“, hieß es in Richtung der Bahnreisenden.
Betroffen sind demnach diese Bahnlinien, vor allem in der Mitte, im Süden und im Osten Niedersachsens:
- RB47 Uelzen – Gifhorn – Braunschweig
- RB42 / RB43 Braunschweig – Vienenburg – Bad Harzburg – Goslar
- RE10 Goslar – Hildesheim – Hannover
- RB32 Lüneburg – Dannenberg
11:34 Uhr – Umweltbehörde warnt vor Betreten von Gewässern
Die Hamburger Umweltbehörde hat vor dem Betreten von teils gefrorenen Gewässern gewarnt. Es besteht Einbruch- und Lebensgefahr, wie ein Sprecher der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft in Hamburg mitteilte. Zwar entstand auf einigen Gewässern schon eine Eisschicht, jedoch seien diese oft nur wenige Zentimeter dick.
Dem Sprecher der Behörde zufolge braucht es viele Tage bei deutlichen Minustemperaturen, damit Gewässer wirklich sicher zufrieren. Das sei zurzeit nicht gegeben. „Deswegen können wir nur eindrücklich vor dem Betreten warnen“, sagt der Sprecher der Umweltbehörde in Hamburg. Auf der Internetseite der Behörde werden Eltern gebeten, ihre Kinder auf diese Gefahren hinzuweisen und auch auf ihre Hunde zu achten.
dpa/AFP/dts/Reuters/kami/cvb/jac/sara
https://www.welt.de/vermischtes/article695f75414d1d5f581eeaf7a3/ueberregional-unwetterartige-glatteis-lage-schulschliessungen-in-mehreren-bundeslaendern-elli-im-liveticker.html