Krieg in Nahost: ++ „Härter als jemals zuvor“ – Trump droht Iran mit beispiellosen Angriffen ++ Liveticker | EUROtoday

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Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

20:53 Uhr – Irans Außenminister: Haben keine Absicht mit USA zu verhandeln

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Verhandlungen mit den USA über eine Beendigung des Iran-Kriegs bestritten und Gespräche mit Washington abgelehnt. „Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln – bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu ist“, sagte Araghtschi am Mittwoch im iranischen Staatsfernsehen.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, Washington habe einen Friedensplan vorgeschlagen. Araghtschi sagte weiter: „Jetzt über Verhandlungen zu sprechen ist ein Eingeständnis der Niederlage.“

19:46 Uhr – Iran droht ungenanntem Land in der Region mit Angriffen

Geheimdienstinformationen deuten nach den Worten des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf darauf hin, dass „Feinde“ die Besetzung einer iranischen Insel planen. Dies solle mit Unterstützung eines namentlich nicht genannten Landes aus der Region geschehen, teilt Ghalibaf auf X mit. „Die iranischen Streitkräfte beobachten die Bewegungen des Feindes“, schreibt er weiter. Sollten diese aktiv werden, werde der Iran die lebenswichtige Infrastruktur in dem unterstützenden Land mit ständigen und unerbittlichen Angriffen überziehen.

19:11 Uhr – Trump warnt Iran vor falscher Einschätzung und droht mit „beispiellosen Angriffen“

US-Präsident Trump warnt den Iran mit Blick auf das US-Verhandlungsangebot davor, sich nicht wieder zu verkalkulieren und droht mit beispielloser Härte. Falls der Iran seine Niederlage nicht anerkenne, sei Trump bereit, den Iran „härter als jemals zuvor“ zu treffen, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Journalisten.

Der US-Präsident sei trotz der Verhandlungen bereit, die Hölle im Iran losbrechen zu lassen. Leavitt sagte, die Führung in Teheran habe nun die Chance, mit Trump zu kooperieren. Dazu gehöre, das Nuklearprogramm aufzugeben und die USA und ihre Verbündeten nicht weiter zu bedrohen.

17:23 Uhr – Insider: Iran prüft US-Vorschlag für Kriegsende am Golf

Der Iran prüft einem Insider zufolge einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges am Golf. Die erste Reaktion sei zwar ​negativ ausgefallen, sagte ein ranghoher iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Dass dieser aber noch geprüft wird, deutet möglicherweise daraufhin, dass ⁠er nicht rundweg abgelehnt wurde. Öffentlich lehnten iranische Regierungs- und Militärvertreter Verhandlungen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump strikt ab. Der 15 Punkte umfassende Vorschlag der USA warfare dem Iran durch Pakistan übermittelt worden. Einem hochrangigen pakistanischen Insider zufolge steht eine offizielle Antwort aus Teheran noch aus. Die Kommunikation sei schwierig, da sich die iranische Führung im Untergrund aufhalte.

16:43 Uhr – Wadephul an Iran: Auf Verhandlungen mit USA eingehen

Außenminister Wadephul fordert Teheran auf, sich auf Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Kriegs einzulassen. Es sei begrüßenswert, dass US-Präsident Trump sein Ultimatum gegenüber der iranischen Führung zunächst um einige Tage aufgeschoben habe und nun Verhandlungen anstrebe, sagte der CDU-Politiker in Berlin bei einem Treffen mit seinem tunesischen Kollegen Mohamed Ali Nafti. „Irans Regime ist intestine beraten, jetzt darauf einzugehen.“

16:01 Uhr – Iranischer Vertreter: Erste Reaktion auf US-Vorschlag nicht positiv

Die erste Reaktion des Iran auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges sei nicht positiv ausgefallen, erklärt ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter gegenüber Reuters. Der Vorschlag werde noch geprüft, fügt er hinzu. Die erste Reaktion Teherans sei an Pakistan übermittelt worden, um von dort nach Washington weitergeleitet zu werden.

Laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens im Iran lehnte die Führung in Teheran den US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs ab. „Der Iran wird den Krieg beenden, wenn er dies beschließt und seine Bedingungen erfüllt sind“, zitierte Press TV einen Beamten.

Auch Irans Militärführung hat Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. „Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt“, sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, das im Kriegsfall die operative Führung der iranischen Streitkräfte bündelt.

Die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen iranischen Revolutionsgarden nahesteht, wies in einem Bericht unter Berufung auf „informierte Quellen“ jegliche Verhandlungen zurück. „Der Iran akzeptiert keine Waffenruhe. Grundsätzlich ist es nicht logisch, mit Vertragsbrechern in einen solchen Prozess einzutreten“, zitierte Fars eine namentlich nicht genannte Quelle.

15:59 Uhr – Moskau zieht russische Akw-Mitarbeiter ab

Nach Angriffen auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks in Buschehr hat Moskau einen Teil seiner russischen Akw-Mitarbeiter evakuieren lassen. „163 Menschen haben Buschehr verlassen und sich zur iranisch-armenischen Grenze begeben“, sagte der Chef der russischen Atombehörde Rosatom, Alexej Lichatschow. Am Vortag warfare nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde bei US-israelischen Angriffen ein Geschoss auf dem Akw-Gelände eingeschlagen, wodurch jedoch kein Schaden entstand.

„Rund 300 Personen“ seien weiterhin vor Ort, ein Teil davon solle evakuiert werden, sagte der Rosatom-Chef weiter. Allerdings sollten einige Dutzend Mitarbeiter vor Ort bleiben. „Wir können nicht einfach die Schaufeln in den Boden stecken und gehen“, fügte Lichatschow hinzu.

14:31 Uhr – UN-Rat verurteilt Irans Angriffe auf Nachbarländer

Der UN-Menschenrechtsrat verurteilt die Angriffe Irans auf seine Nachbarländer bei einer Dringlichkeitsdebatte in Genf. Der Iran lehnte die vorgelegte Resolution ab. Darin wurden als Geschädigte namentlich Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien genannt. Weil der Iran keine Abstimmung verlangte, wurde die Resolution im Konsens angenommen.

12:12 Uhr – Iranisches Militär meldet Raketenangriff auf US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“

Der Iran hat nach Militärangaben Raketen in Richtung des US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ abgefeuert. Der Flugzeugträger sei dadurch gezwungen worden, seine Position zu ändern, zitierte das Staatsfernsehen aus einer Erklärung des Militärs. Marinekommandant Schahram Irani drohte mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkräfte befinden.

12:00 Uhr – Irans Parlamentspräsident droht: „Stellt unsere Entschlossenheit nicht auf die Probe“

Der Iran warnt die USA vor einem möglichen Einsatz von Bodentruppen. „Wir beobachten alle Bewegungen der USA in der Region genau, insbesondere Truppenverlegungen“, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Stellt unsere Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, nicht auf die Probe“, fügte der frühere General hinzu.

10:30 Uhr – Irans Botschafter in Pakistan dementiert US-Angaben

Irans Botschafter in Pakistan weist US-Angaben zurück, wonach es Gespräche zwischen Teheran und Washington zur Beendigung des Krieges gebe. Anders als von US-Präsident Donald Trump angedeutet, hätten nach seinen Informationen „bislang keine direkten oder indirekten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stattgefunden“, sagt Resa Amiri Moghadam.

„Auch wir haben solche Details aus den Medien erfahren“, erklärt er – und ergänzt, es sei „selbstverständlich, dass befreundete Länder stets Konsultationen mit beiden Seiten führen, um diese unrechtmäßige Aggression zu beenden“.

08:10 Uhr – Libanesische Staatsmedien melden neun Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon

Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens neun Menschen getötet worden. Vier Tote habe es bei einem Angriff auf das Dorf Adlun gegeben, zwei weitere bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh, berichtete NNA unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium. Zudem seien bei einem israelischen Angriff auf das Dorf Habbusch im Südlibanon mindestens drei weitere Menschen getötet worden. Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, Bodentruppen im Südlibanon hätten ein Waffenlager zerstört. Zudem habe die Luftwaffe mehrere Terroristen getötet, die aus dem angegriffenen Gebiet geflohen seien.

07:28 Uhr – Ölpreise fallen – Brent zeitweise unter 100 Dollar

Die Hoffnung ⁠auf eine mögliche Waffenruhe im Nahen Osten lindert die Versorgungsängste der Anleger am Ölmarkt. Die Preise geben deutlich nach, zeitweise notierte die Rohölsorte Brent aus der Nordsee ⁠unter ​100 Dollar ‌je Barrel (159 Liter). Zuletzt liegt der Preis 3,6 Prozent tiefer bei 100,60 Dollar je Barrel. US-Öl WTI notiert 3,3 Prozent schwächer bei 89,29 Dollar.

06:45 Uhr – Was steht im 15-Punkte-Plan der USA?

Die US-Regierung hat den Machthabern in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs unterbreitet. Pakistan habe den Vorschlag an den Iran weitergereicht, berichteten US-Medien wie das Portal „Axios“ und die „New York Times“. Was fordern die USA?

Die USA fordern in ihrem 15-Punkte-Plan dem Vernehmen nach unter anderem die Zerstörung wichtiger Anlagen des iranischen Atomprogramms, einen Stopp der Urananreicherung und der Herstellung ballistischer Raketen sowie eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Zudem solle der Iran seinen Bestand an bereits angereichertem Uran abgeben – und damit Befürchtungen entkräften, die Islamisten in Teheran könnten eines Tages Atomwaffen in ihre Hände bekommen. Im Gegenzug sollen die harten Sanktionen gegen den Iran gelockert werden, wie etwa das „Wall Street Journal“ berichtete.

06:30 Uhr – USA verlegen Tausende Fallschirmjäger in den Nahen Osten

Das US-Verteidigungsministerium wird Insidern zufolge Tausende Soldaten der 82. Luftlandedivision ​in den Nahen Osten verlegen. Es sei keine Entscheidung gefallen, die Fallschirmjäger ⁠im Iran einzusetzen, sagte eine von insgesamt zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sie sollten zunächst die Kapazitäten für mögliche künftige Einsätze erhöhen. Laut „New York Times“ sollen 2000 Soldaten der 82. Luftlandedivision der Armee entsendet worden sein.

Die Verlegung folgt auf die Entsendung Tausender Marineinfanteristen und Seeleute an Bord des Kriegsschiffs USS „Boxer“ und weiterer Schiffe in der vergangenen ‌Woche.

06:03 Uhr – Iranisches Militär verspottet Trumps Aussagen zu möglichen Gesprächen

Ein Sprecher des iranischen Militärs hat US-Bemühungen um ein Waffenruheabkommen verspottet und erklärt, die Amerikaner verhandelten lediglich mit sich selbst. Ebrahim Solfaghari, Sprecher des zentralen Hauptquartiers „Chatam Al-Anbija“, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt, äußerte sich in einem vorab aufgezeichneten Video, das im Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde. „Sind Ihre internen Konflikte so weit eskaliert, dass Sie mit sich selbst verhandeln?“, fragte er spöttisch. „Unser erstes und letztes Wort warfare von Anfang an dasselbe und wird es auch bleiben: Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie Ihnen einigen“, sagte Solfaghari. „Nicht jetzt, niemals.“

05:30 Uhr – Katholischer Friedensforscher hält Iran-Angriff für nicht legitim

Der militärische Angriff der USA und Israels auf den Iran ist nach Einschätzung eines katholischen Friedensforschers sowohl völkerrechtlich als auch ethisch nicht gerechtfertigt. „Aus beiden Perspektiven ist dieser Krieg nicht legitim“, sagte der Leiter des Hamburger Instituts für Theologie und Frieden, Christian Braun, der „Neuen Kirchenzeitung“. Die Einrichtung wird von der Katholischen Militärseelsorge getragen.

05:01 Uhr – Berichte über US-Friedensplan treiben Börsen in Asien an

Die Hoffnung auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat die asiatischen Börsen beflügelt. Berichte über einen 15-Punkte-Plan Washingtons für eine einmonatige Feuerpause sorgten für Kauflaune bei Anlegern. „Der Markt ⁠handelt im Moment nach Schlagzeilen“, sagte Kerry Craig, Marktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Melbourne. Es bleibe jedoch unklar, ob es zu materiellen Fortschritten bei einer Waffenruhe komme.

Die japanische Börse führte die Gewinne an: Der Nikkei-Index legte 2,5 Prozent auf 53.534,20 Punkte zu. In Südkorea stieg der Kospi ⁠um ​zwei Prozent, der ‌australische Leitindex gewann ebenfalls rund zwei Prozent. Die chinesischen Märkte zeigten sich fester – der Shanghai Composite legte 0,9 Prozent auf 3.915,49 Punkte zu.

04:30 Uhr – Demokraten erzwingen erneut Abstimmung zum Krieg

Die Demokraten im US-Senat haben erneut eine Abstimmung zum Krieg im Nahen Osten erzwungen. Die Positionen blieben jedoch unverändert. Wie schon bei zwei ähnlichen Vorstößen zuvor kam eine angestrebte Resolution zu den Kriegsbefugnissen nicht voran. Sie scheiterte mit 47 zu 53 Stimmen. Die Resolution hätte Trump verpflichtet, vor weiteren Angriffen auf den Iran die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Erneut warfare Senator Rand Paul aus Kentucky der einzige Republikaner, der dafür stimmte, während Senator John Fetterman aus Pennsylvania der einzige Demokrat warfare, der dagegen votierte.

04:22 Uhr – Irak gewährt schiitischen Milizen Handlungsspielräume

Die irakische Regierung hat schiitischen Milizen und anderen Mitgliedern der Sicherheitskräfte im Falle von Angriffen das Recht auf Selbstverteidigung zugesprochen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Iraq News Agency. Die staatlich anerkannten, überwiegend schiitischen Milizen, bekannt als Volksmobilisierungskräfte (PMF), haben sich zu einer mächtigen politischen Gruppierung innerhalb des Irak entwickelt. Sie geben an, bei Angriffen der USA ins Visier genommen worden zu sein, nachdem sie selbst Einrichtungen angegriffen hatten, die mit den Vereinigten Staaten im Irak in Verbindung stehen.

03:14 Uhr – Israels UN-Botschafter: Keine Beteiligung an Iran-Gesprächen

Israel ist nach Angaben seines Botschafters bei den Vereinten Nationen nicht an Gesprächen mit dem Iran beteiligt. Danny Danon sagte, soweit er wisse, sei Israel nicht Teil der angeblich für später in dieser Woche in Pakistan geplanten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. „Während wir hier sprechen, greifen Israel und die USA weiterhin militärische Ziele im Iran an, und wir werden das auch weiterhin tun“, sagte er vor UN-Reportern. Er erklärte, die Angriffe hätten „viel erreicht“, aber noch nicht alles.

02:16 Uhr – Treibstofflager am Flughafen Kuwait nach Drohnenangriff in Brand

Am internationalen Flughafen von Kuwait ist bei einem Drohnenangriff ein Treibstofflager getroffen worden und in Brand geraten. Ersten Erkenntnissen zufolge halte sich der Schaden in Grenzen und es gebe keine Verletzten, teilte die Regierung auf der Plattform X mit. Notfallpläne und Feuerwehr seien sofort aktiviert worden, hieß es unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde. Alle relevanten Kräfte seien am Flughafen am Rande von Kuwait-Stadt im Einsatz.

00:51 Uhr – Israelische Armee startet neue Angriffswelle auf Teheran

Die israelische Armee hat eine neue Angriffswelle gegen die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Die Angriffe visierten „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ an, erklärte die israelische Armee im Onlinedienst Telegram. Zuvor hatte die Armee mehrmals neue Raketensalven des Iran auf Israel gemeldet.

00:24 Uhr – US-Militär: 290 Soldaten im Iran-Krieg verwundet

Im Iran-Krieg sind bislang 290 US-Soldaten verletzt worden. Das teilte der Sprecher des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom), Tim Hawkins, mit. Von den Verwundeten seien 255 wieder in den Dienst zurückgekehrt, 35 blieben derzeit außer Gefecht. Zehn Soldaten seien schwer verletzt worden. Seit der letzten Aktualisierung am 16. März ist die Gesamtzahl der Verwundeten um 90 gestiegen. Dreizehn US-Soldaten sind im Verlauf des Krieges im Kampfeinsatz gefallen.

Dienstag, 24. März

22:22 Uhr – Macron fordert vom Iran Ende der regionalen Angriffe

Der französische Präsident Emmanuel Macron fordert den Iran nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Massud Peseschkian auf, die Angriffe auf Länder in der Region zu beenden. Zudem ruft er das Land zu ernsthaften Verhandlungen auf. Es sei absolut notwendig, die inakzeptablen Angriffe zu stoppen, die Energie- und zivile Infrastruktur zu schützen und die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus wiederherzustellen, teilt Macron auf der Plattform X mit.

22:10 Uhr – Israels Militärsprecher: Im Schnitt zehn iranische Raketen professional Tag

Der Iran feuert laut dem israelischen Militär durchschnittlich zehn Raketen professional Tag auf Israel ab. Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Fernsehansprache, an den ersten beiden Tagen des Krieges seien es noch Dutzende Raketen gewesen, die Zahl sei aber „schnell gesunken“. Defrin führte das auf erfolgreiche israelische Angriffe auf iranische Militäreinrichtungen, Raketenabschussvorrichtungen und Produktionsstätten zurück.

dpa/AFP/rtr/ll/sebe/jmr/lay/ceb/kami/säd/jra/saha

https://www.welt.de/politik/ausland/article69bce233ea8bf301e4ae1a85/krieg-in-nahost-haerter-als-jemals-zuvor-trump-droht-iran-mit-beispiellosen-angriffen-liveticker.html