Iran-Liveblog: ++ Trump spekuliert über Einnahme iranischer Insel ++ | EUROtoday
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US-Präsident Trump hat in einem Interview über die Einnahme der Insel Charg spekuliert – dem wichtigsten Knotenpunkt iranischer Öl-Exporte. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde bei einem Angriff im Libanon ein UN-Blauhelmsoldat getötet.
Die Entwicklungen im Überblick:
08:00 Uhr
Angriff auf Petrochemie-Anlage im Nordiran gemeldet
Im Norden des Iran ist nach Angaben iranischer Medien eine Petrochemie-Anlage angegriffen worden. Bei dem Angriff auf die Einrichtung des Unternehmens Tabriz Petrochemical seien keine Gefahrstoffe freigesetzt worden, hieß es. Das Unternehmen verarbeitet Erdöl und Erdgas zu chemischen Produkten, die zur Herstellung von Alltagsmaterialien verwendet werden.
08:04 Uhr
Ifo: Mehr Unternehmen planen Preiserhöhungen
Wegen der Folgen des Iran-Kriegs wollen deutlich mehr Unternehmen in Deutschland ihre Preise erhöhen. Der entsprechende Indikator kletterte um fünf Punkte auf den höchsten Wert seit März 2023, wie das ifo-Institut in München mitteilte. “Der Preisdruck in Deutschland nimmt wieder spürbar zu”, sagte ifo-Experte Klaus Wohlrabe. “Die hohen Energiepreise dürften die Inflation in den kommenden Monaten erhöhen.”
Das Statistische Bundesamt wird am Nachmittag in einer ersten Schätzung die Inflationsrate im März bekanntgeben. Experten rechnen mit einem deutlichen Anstieg der Teuerungsrate von 1,9 Prozent im Februar auf dann 2,7 Prozent. Damit läge die Inflationsrate wieder klar über der von der Europäischen Zentralbank ausgegebenen Zielmarke von zwei Prozent.
Seit Wochen greifen die USA und Israel den Iran an, die Führung in Teheran attackiert ihrerseits die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten, in denen US-Soldaten stationiert sind. Zudem ist die Straße von Hormus de facto gesperrt, durch die ein großer Teil der weltweiten Rohstofftransporte geschifft wird. Daher steigen die Preise für Rohöl, Treibstoff, Gas und Strom.
“Die Unternehmen geben steigende Kosten zunehmend weiter”, sagte Wohlrabe. “Über höhere Produktions- und Transportkosten werden die Energiepreise auch auf Waren und Dienstleistungen durchschlagen.” Besonders stark steigen die Preiserwartungen laut ifo in der Industrie sowie im Baugewerbe. Auch die konsumnahen Dienstleiste – additionally zum Beispiel Gastronomie, Einzelhandel oder Gesundheit – erhöhten ihre Preiserwartungen kräftig. “Die Ergebnisse zeigen, dass der Preisdruck über viele Branchen hinweg wieder zunimmt”, betonte das ifo-Institut.
07:43 Uhr
Preisregel für Tankstellen von Mittwoch an in Kraft
Die neue Preisregel für Tankstellen soll nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums am 1. April in Kraft treten. Eine Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist für den 31. März geplant, wie ein Sprecher des Ministeriums mitteilte. Die Regel ist Teil des sogenannten Kraftstoffmaßnahmenpakets, das in kurzer Zeit von Bundesregierung und Parlament beschlossen wurde.
Am Freitag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Gesetz unterschrieben. Damit wäre die neue Regel bereits kurz danach in Kraft getreten. “Die beteiligten Akteure haben uns gebeten, für eine reibungslose Umsetzung auf ein Inkrafttreten zum 1. April hinzuwirken”, begründete der Ministeriumssprecher die Verzögerung. “In Absprache mit dem Bundesamt für Justiz ist dementsprechend eine Veröffentlichung für den 31. März geplant.”
Mit der neuen Regel dürfen Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal täglich erhöhen, und zwar um 12.00 Uhr. Ziel ist es, stärkere Preisschwankungen zu begrenzen und für mehr Transparenz zu sorgen. Preissenkungen kann es dagegen auch weiterhin jederzeit geben. Vorbild ist eine ähnliche Regel in Österreich. Wegen des Iran-Kriegs waren die Preise für Diesel und Super kräftig in die Höhe geschossen.
07:39 Uhr
Verlustreicher Start in die Börsenwoche in Ostasien
Die Börsen in Ostasien haben die Handelswoche im Zuge des eskalierenden Iran-Kriegs mit deutlichen Kursverlusten begonnen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 brach zum Handelsstart ein und stand am Nachmittag (Ortszeit) rund 3,2 Prozent im Minus. Der südkoreanische Kospi sank ebenfalls um knapp 3,2 Prozent. Etwas milder fielen die Verluste in Hongkong aus, wo der Hang Seng Index am frühen Nachmittag rund 0,9 Prozent im Minus rangierte.
Die Märkte reagieren damit auf den weiter steigenden Ölpreis. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai liegt derzeit bei rund 115 Dollar und nähert sich seinem vor drei Wochen erreichten Zwischenhoch von 119,50 Dollar an. Die ostasiatischen Volkswirtschaften, insbesondere Japan und Südkorea, sind stark von Öllieferungen über die derzeit nahezu geschlossene Straße von Hormus vor Iran angewiesen.
08:35 Uhr
Reuters: Zwei Aktivisten in Iran hingerichtet
Im Iran sind zwei Regimegegner hingerichtet worden. Das berichten staatliche Medien unter Berufung auf Angaben des iranischen Justizministeriums. Danach wird den beiden Männern vorgeworfen, als Mitglieder der in Iran verbotenen Oppositionsgruppe Volksmudschahedin bewaffnete Angriffe mit improvisierten Sprengstoffwerfern auf Ziele in Teheran geplant zu haben.
Nach Angaben der Justiz wurden die Männer am Morgen durch Erhängen exekutiert, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Es struggle die Rede von “Elementen der terroristischen Gruppe der Heuchler”. In ihrer Wohnung seien Waffen sichergestellt worden. Unklar ist, wann die beiden Männer festgenommen worden waren.
Die Exil-Gruppe der Volksmudschahedin hat sich zum Ziel gesetzt, das Herrschaftssystem im Iran zu stürzen. Im Ausland gründeten ihre Anhänger im Jahr 1981 den Nationalen Widerstandsrat. Die Organisation ist jedoch äußerst umstritten und wird innerhalb und außerhalb des Iran auch von Oppositionellen größtenteils abgelehnt. Die ursprünglich islamistisch-sozialistische Bewegung der Volksmudschahedin stand in der EU und den USA zeitweise auf der Terrorliste. Kritiker halten ihre Strukturen für undemokratisch und totalitär.
Seit Kriegsbeginn geht Irans Justiz mit äußerster Härte gegen Kritiker vor. Mehrere Männer wurden seitdem bereits wegen mutmaßlicher Spionage für Israel hingerichtet. Menschenrechtsgruppen kritisieren seit langem den Einsatz der Todesstrafe im Iran. Sie werfen den Behörden vor, Hinrichtungen vor allem als Mittel der Einschüchterung zu nutzen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mehr als 2.000 Menschen hingerichtet – so viele wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
05:42 Uhr
Israelisches Militär greift Infrastruktur in Teheran an
Die israelische Luftwaffe setzt ihre Angriffe in Iran fort. Es werde “militärische Infrastruktur” in der iranischen Hauptstadt Teheran attackiert, teilte die Armee am frühen Morgen ohne nähere Angaben mit. Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, das US-Militär habe “viele seit langem verfolgte Ziele” in Iran angegriffen und zerstört.
05:18 Uhr
Australien halbiert Spritsteuer
Australien halbiert angesichts steigender Energiepreise infolge des Kriegs im Nahen Osten vorübergehend die Kraftstoffsteuer. Für zunächst drei Monate sollen Benzin und Diesel dadurch um rund 26 Cent (15 Eurocent) professional Liter günstiger werden, wie Premierminister Anthony Albanese mitteilte. Zusätzlich wird die Abgabe für schwere Nutzfahrzeuge in diesem Zeitraum auf null gesenkt. Dafür greift die Regierung tief in die Tasche: Die Maßnahmen kosten den Staat nach Angaben von Finanzminister Jim Chalmers rund 2,55 Milliarden australische Dollar (1,5 Milliarden Euro) und sollen vor allem Haushalte sowie Unternehmen entlasten.
05:07 Uhr
Trump legt weitreichende Zustimmung Teherans zu 15-Punkte-Plan nahe
US-Präsident Donald Trump hat eine weitreichende Zustimmung Teherans zu einem 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende nahegelegt. Auf die Frage, ob der Iran auf seinen Vorschlag reagiert habe, antwortete Trump an Bord des Regierungsfliegers Air Force One: “Sie haben uns die meisten Punkte gegeben. Warum auch nicht?” Der Republikaner ging nicht näher auf die angeblichen Zugeständnisse der Islamischen Republik ein.
Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar hatte am Sonntag baldige Gespräche zwischen dem Iran und den USA über den Krieg im Nahen Osten angekündigt. Pakistan werde Gastgeberland der Gespräche sein. Dar machte zunächst keine Angaben dazu, ob es sich um ein direktes oder ein indirektes Gesprächsformat handeln werde.
04:57 Uhr
Trump spekuliert über Einnahme der iranischen Insel Charg
US-Präsident Donald Trump hat über eine Einnahme der iranischen Insel Charg durch US-Truppen spekuliert. “Vielleicht nehmen wir Charg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen”, sagte Trump der Financial Times in einem Interview, das in der Nacht zum Montag veröffentlicht wurde. “Das würde auch bedeuten, dass wir eine Weile dort sein müssten.”
Die Insel im Persischen Golf ist der wichtigste Ölhafen der Islamischen Republik. Über das dortige Tankerterminal wurden vor dem Krieg quick die gesamten iranischen Rohölexporte abgewickelt. Auf eine Nachfrage zu den iranischen Verteidigungskapazitäten auf der Insel antwortete Trump: “Ich glaube nicht, dass sie irgendeine Verteidigung haben. Wir könnten sie sehr leicht einnehmen.”
04:01 Uhr
Trump: Iran gestattet 20 Schiffen Fahrt durch Straße von Hormus
Der Iran hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, 20 mit Öl beladenen Schiffen die Fahrt durch die Straße von Hormus zu ermöglichen. Starten werde dies am Montagmorgen und für einige Tage andauern, erklärte der Republikaner in der Nacht an Bord der Regierungsmaschine Air Force One. Es deal with sich um ein “Zeichen des Respekts” von Teheran. “Ich kann nur sagen, dass wir in dieser Verhandlung sehr gut vorankommen, aber man weiß nie, was mit dem Iran passiert. Wir verhandeln mit ihnen, und am Ende müssen wir sie doch wieder in die Luft jagen”, sagte Trump.
03:15 Uhr
Kuwaits Elektrizitätsministerium meldet Toten
Bei einem iranischen Angriff auf eine Energie- und Wasserentsalzungsanlage in Kuwait ist nach Angaben des Elektrizitätsministeriums des Landes ein Mensch getötet worden. Der Angriff habe “den Tod eines indischen Arbeiters und erhebliche Sachschäden zur Folge gehabt”, erklärte das Ministerium im Onlinedienst X. Ein Betriebsgebäude der Anlage sei “im Rahmen der iranischen Aggression gegen den Staat Kuwait” attackiert worden.
Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte derweil mit, die Streitkräfte des Golfstaats hätten fünf Marschflugkörper abgefangen, die sich im Anflug auf den Osten des Landes befunden hätten. In einer knappen Stellungnahme im Onlinedienst X gab das Ministerium nicht bekannt, woher die Raketen stammten.
02:33 Uhr
Israelisches Parlament billigt Haushalt 2026
Das israelische Parlament hat den Staatshaushalt für das Jahr 2026 verabschiedet und damit vorgezogene Neuwahlen abgewendet, wie die Knesset mitteilte. Die Verabschiedung des 699 Milliarden Schekel (etwa 192 Milliarden Euro) schweren Budgets erfolgt einen Monat nach Beginn des gemeinsamen Krieges mit den USA gegen den Iran. Zudem kämpft Israel im Libanon gegen die Hisbollah-Miliz.
Der stark auf Verteidigung ausgerichtete Etat sieht zusätzliche Militärausgaben in Höhe von 32 Milliarden Schekel (etwa 8,8 Milliarden Euro) vor. Dadurch steigt das angestrebte Haushaltsdefizit auf rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Kosten für die militärischen Auseinandersetzungen belaufen sich für die israelische Wirtschaft auf etwa 1,6 Milliarden Dollar professional Woche.
01:34 Uhr
IAEA: Schwerwasserreaktor im Iran getroffen
Irans Forschungsreaktor Chondab ist nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) durch Beschuss stark beschädigt worden. Der früher Arak genannte Schwerwasserreaktor sei nicht mehr betriebsfähig, erklärte die Behörde mit Sitz in Wien auf der Plattform X. Sie berief sich dabei unter anderem auf Satellitenbilder und eigene Kenntnisse der Einrichtung. Die Anlage enthalte kein deklariertes Nuklearmaterial. Iran habe den Beschuss des Reaktors am 27. März gemeldet, hieß es.
01:24 Uhr
Israels Armee: Erneut Drohnen der Huthi-Miliz abgefangen
Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat Israel erneut mit Drohnen angegriffen. Es seien zwei Drohnen aus dem Jemen abgefangen worden, teilte die israelische Armee in der Nacht mit. Zuvor hatten im Raum der Hafenstadt Eilat am Roten Meer im Süden Israels die Sirenen geheult.
Die islamistische Huthi-Miliz struggle am Samstag an der Seite Teherans in den vor einem Monat von Israel und den USA gegen Iran begonnenen Krieg eingetreten. Innerhalb von kurzen Abständen feuerten die Huthi Raketen und Drohnen auf Israel ab, die jedoch nach israelischen Armeeangaben allesamt abgefangen wurden.
01:07 Uhr
UNIFIL: UN-Blauhelmsoldat bei Angriff im Südlibanon getötet
Ein Blauhelmsoldat der UN-Mission im Libanon (UNIFIL) ist nach UN-Angaben bei einem Angriff auf die Friedenstruppe im Süden des Landes getötet worden. Der UN-Soldat sei am Sonntagabend getötet worden, als “ein Geschoss in einem UNIFIL-Standort in der Nähe von Adtschit al-Kusayr explodierte”, erklärte UNIFIL. Ein weiterer UN-Soldat sei lebensgefährlich verletzt worden.
“Wir kennen die Herkunft des Geschosses nicht”, teilte UNIFIL weiter mit. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, um die Umstände der Explosion zu klären. Die UN-Mission äußerte sich bestürzt über den Tod des Blauhelmsoldaten. “Niemand sollte jemals sein Leben verlieren, während er sich für den Frieden einsetzt.”
UN-Mission im Libanon
Seit März 1978 sind UN-Blauhelmsoldaten der Mission UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon, deutsch: Übergangstruppen der Vereinten Nationen im Libanon) im Einsatz. Auslöser struggle der Einmarsch der israelischen Armee in den Libanon, mit dem Israel auf den Angriff eines PLO-Kommandos in Israel reagierte, bei dem alle Angreifer und mehrere Israelis getötet wurden. Die palästinensische Befreiungsorganisation PLO operierte damals vom Libanon aus.
Während des Libanonkrieges 2006 wurde das UNIFIL-Mandat grundlegend erweitert. Die UNIFIL-Truppen können ihre Aufgaben im Rahmen des Mandats seither auch mit Gewalt durchsetzen.
Zu den Aufgaben der UNIFIL zählen unter anderem die Überwachung des Waffenstillstands sowie die Minenräumung. Die maximale Einsatzstärke liegt bei 15.000 Mann.
00:42 Uhr
American University in Beirut setzt Präsenzunterricht aus
Nach Drohungen Teherans gegen US-Universitäten in der Golfregion hat die American University in der libanesischen Hauptstadt Beirut den Präsenzunterricht für zwei Tage ausgesetzt. Auch wenn “derzeit keine Hinweise auf direkte Drohungen gegen unsere Universität, ihre Campusgelände oder medizinischen Zentren” vorlägen, werde die Arbeit an der Hochschule “aus größter Vorsicht am Montag und Dienstag vollständig online” stattfinden, erklärte der Präsident der US-Universität, Fadlo Khouri, laut Nachrichtenagentur AFP. Lehrveranstaltungen und Prüfungen würden ebenfalls on-line abgehalten werden.
00:19 Uhr
Neue Botschaft von Modschtaba Chamenei veröffentlicht
Einen Monat nach der Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei hat sich dessen Sohn und Nachfolger Modschtaba Chamenei mit einer weiteren schriftlichen Botschaft an die Bevölkerung gewandt. Darin danke der neue oberste Führer den Iranern für ihre Unterstützung im Krieg gegen die USA und Israel, berichteten die Staatsmedien am Sonntag.
Seit seiner Ernennung ist Modschtaba Chamenei bislang nicht öffentlich aufgetreten und hat nur wenige schriftliche Erklärungen abgegeben. Diese Tatsache hat Spekulationen über seinen Gesundheitszustand und Aufenthaltsort ausgelöst. Nach Berichten des Staatsfernsehens erholt er sich von den Folgen des Luftangriffs, bei dem sein Vater am 28. Februar getötet wurde.
00:03 Uhr
Der Liveblog vom Sonntag
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-montag-108.html