Iran-Krieg: ++ Trump: „Irans neuer Regime-Präsident hat die USA um eine Waffenruhe gebeten“ ++ Liveticker | EUROtoday

Get real time updates directly on you device, subscribe now.

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:

16:36 Uhr – Iran nennt Trumps Äußerung zu Bitte um Waffenruhe falsch

Der Iran weist die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zurück, die Islamische Republik habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Die Äußerung ​sei falsch und unbegründet, berichtet das staatliche iranische Fernsehen unter Berufung auf einen Sprecher des Außenministeriums.

14:50 Uhr – Trump: „Irans neuer Regime-Präsident hat die USA um eine Waffenruhe gebeten“

Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Trump aus Teheran die Bitte um eine Waffenruhe im Iran erhalten. „Irans neuer Regime-Präsident, deutlich weniger radikalisiert und weit klüger als seine Vorgänger, hat die Vereinigten Staaten von Amerika gerade um eine WAFFENRUHE gebeten!“, schrieb Trump bei Truth Social. „Wir werden das in Erwägung ziehen, sobald die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist. Bis dahin bomben wir Iran in Grund und Boden oder, wie man so sagt, zurück in die Steinzeit.“ Weitere Details sind bislang nicht bekannt. Welchen iranischen Vertreter Trump genau meinte, ist unklar. Modschtaba Chamenei ist Irans neuer Oberster Führer, Präsident ist weiterhin Massud Peseschkian.

13:36 Uhr – Israelisches Militär tötet wichtigen Hisbollah-Kommandeur im Libanon

Das israelische Militär hat bei einem Luftangriff auf die libanesische Hauptstadt Beirut nach übereinstimmenden Angaben einen hochrangigen Hisbollah-Kommandeur getötet. Nach Angaben aus libanesischen Sicherheitskreisen und der proiranischen Terrormiliz wurde der Hisbollah-Militärkommandeur für den Irak, Jussef Haschem, im Beiruter Viertel Dschna getötet.

12:06 Uhr – London kündigt internationales Treffen zur Sicherung der Straße von Hormus an

Die britische Regierung hat ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative „zur maritimen Sicherheit“ in der Golfregion vereint, sagte der britische Regierungschef Keir Starmer. Außenministerin Yvette Cooper werde im Laufe dieser Woche erstmals Vertreter dieser Länder zu Beratungen empfangen.

11:41 Uhr – Trump spricht von Nato-Austritt: „Papiertiger“

US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen ​Worten ernsthaft einen Austritt der USA ⁠aus der Nato. Grund sei die mangelnde Unterstützung der Verbündeten für den US-Militäreinsatz gegen den Iran, zitierte die britische Zeitung „Daily Telegraph“ ​den US-Präsidenten. ‌Auf die Frage, ob er die Mitgliedschaft überdenke, sagte Trump dem Blatt: „Oh ja, ich würde sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus.“

09:39 Uhr – Bericht: Emirate wollen Blockade der Straße von Hormus notfalls gewaltsam beenden

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ bereit, die USA und andere Verbündete zu unterstützen, die Blockade der Straße von Hormus gewaltsam zu beenden. Das Land könnte damit als erster Staat am Persischen Golf selbst aktiv in den Konflikt eingreifen.

Dem Bericht zufolge drängen die Emirate im UN-Sicherheitsrat auf eine Resolution, die ein solches Vorgehen legitimieren würde. Zugleich werben emiratische Diplomaten demnach bei den USA sowie bei europäischen und asiatischen Militärmächten für eine Koalition, die die wichtige Schifffahrtsroute notfalls mit Gewalt freihalten soll. Das Außenministerium der Emirate verwies in einer Stellungnahme auf einen „breiten globalen Konsens“, dass die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus gewahrt werden müsse. Zugleich verwies das Ministerium auf eine UN-Resolution, die Irans Angriffe auf emiratische Städte verurteilt. Die Emirate haben laut dem Bericht bereits ihre Fähigkeiten überprüft, um bei einer Sicherung der Meerenge zu helfen, etwa bei der Räumung von Minen und mit weiteren Unterstützungsleistungen.

09:38 Uhr – Hoffnung auf Frieden bescheren Dax Kurssprung

Die Erwartung eines baldigen Endes des Nahost-Kriegs sorgt für Euphorie ​am Frankfurter Börsenparkett. Der Dax notierte zur Eröffnung quick drei ⁠Prozent höher bei 23.326,89 Punkten.

09:09 Uhr – Katar: Iranischer Raketenangriff trifft Öltanker

Katar ist nach ​eigenen Angaben vom Iran erneut mit Raketen angegriffen worden. Zwei Geschosse seien abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium in Doha mit. Eine dritte Rakete ⁠habe einen Öltanker getroffen. Die Besatzung sei in Sicherheit. Dem Staatskonzern Qatar Energy zufolge wurde der Tanker in den frühen Morgenstunden getroffen. Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt, erklärte das Unternehmen.

08:07 Uhr – Elfjährige in Israel bei iranischem Raketenangriff schwer verletzt

Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel ist ein elfjähriges Mädchen schwer verletzt worden. Das Kind erlitt bei dem Angriff im Zentrum des Landes Verletzungen durch Splitter, wie der israelische Rettungsdienst berichtete. Bei dem Angriff wurden demnach zwölf weitere Menschen leichter verletzt.

07:55 Uhr – Alarm in Israel wegen Beschuss aus dem Jemen

Das israelische Militär warnt vor anfliegenden Geschossen aus dem Jemen. Im Süden Israels heulten am Morgen die Sirenen von Beerscheba bis an die Mittelmeerküste. Zuvor hatte es ungewöhnlich lange keinen Raketenalarm mehr gegeben – weder vor Angriffen aus dem Iran noch vor Beschuss aus dem Libanon.

07:04 Uhr – Israels Armee: Bisher mehr als 800 Luftangriffe im Iran

Die israelische Luftwaffe hat seit Beginn des gemeinsam mit den USA geführten Krieges mehr als 800 Angriffe im Iran geflogen. Dabei seien rund 16.000 verschiedene Munitionstypen eingesetzt worden, teilte die Armee am frühen Morgen mit. Gemeinsam mit den Geheimdiensten würden die „gezielten Angriffe“ gegen das iranische „Terrorregime“ fortgesetzt, hieß es. Derweil habe man weitere großangelegte Angriffe gegen Infrastruktur des iranischen Machtapparats beendet. Der von Israel und den USA begonnene Krieg befindet sich bereits in der fünften Woche.

05:45 Uhr – Iranisches Staatsfernsehen meldet Angriff in weiten Teilen von Teheran

Das iranische Staatsfernsehen hat Angriffe in weiten Teilen der iranischen Hauptstadt Teheran gemeldet. Im Norden, Osten und Zentrum der Stadt seien Explosionen zu hören gewesen, berichtete der Sender Irib und sprach von „Angriffen auf Teheran“. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

05:02 Uhr – Kuwaits Flughafen von Drohnen angegriffen

Kuwait ist erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Berichte über Verletzte gebe es nicht.

04:59 Uhr – Rubio: USA werden Beziehung zur Nato nach Iran-Krieg „neu bewerten müssen“

US-Außenminister Marco Rubio hat für die Zeit nach dem Iran-Krieg eine Veränderung des Verhältnisses der USA zur Nato angedeutet. „Es besteht leider kein Zweifel daran, dass wir, nachdem dieser Konflikt beendet ist, diese Beziehung neu bewerten müssen“, sagte Rubio in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Dabei müsse der „Wert der Nato“ betrachtet werden. Rubio fügte hinzu, eine Entscheidung in dieser Frage liege „letztlich“ bei US-Präsident Donald Trump. Er selbst sei während seiner Zeit im US-Senat „einer der stärksten Verteidiger der Nato“ gewesen, weil er „großen Nutzen in ihr gesehen“ habe, sagte der US-Außenminister. Ein Großteil dieses Nutzens habe darin bestanden, in Europa Armeestützpunkte zu haben, die es der US-Armee ermöglichten, „Macht in verschiedenen Teilen der Welt auszuüben“. Wenn nun ein Zeitpunkt gekommen sei, an dem die US-Armee diese Stützpunkte nicht mehr nutzen könne, „dann ist die Nato eine Einbahnstraße“, fügte Rubio hinzu.

03:54 Uhr – Vereinigte Arabische Emirate verweigern Iranern Einreise und Transit

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Iranern die Einreise und den Transit durch das Land untersagt. Das ging aus einer Mitteilung hervor, die die Fernfluggesellschaften Emirates und Etihad sowie die Billigfluggesellschaft FlyDubai auf ihren Webseiten veröffentlichten. Die Behörden äußerten sich offiziell nicht zu der Entscheidung.

03:10 Uhr – Behörde: Tanker vor Katar beschosen

Vor der Küste des Golfstaats Katar ist ein Tanker unter Beschuss geraten. Das Schiff sei rund 31 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha von einem nicht näher beschriebenen Projektil getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb der Wasseroberfläche entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich conflict, blieb zunächst unklar.

02:23 Uhr – Trump kündigt „wichtige“ Rede zum Iran-Krieg an

Donald Trump hat eine „wichtige“ Rede zum Stand des Iran-Kriegs angekündigt. Er werde am Mittwoch um 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ am Donnerstag) in einer Rede an die Nation ein „wichtiges Update“ zum Iran geben, teilte seine Sprecherin Karoline Leavitt mit. Kurz zuvor hatte Trump gesagt, die USA würden ihre Angriffe im Iran in zwei bis drei Wochen beendet haben.

01:45 Uhr – Netanjahu kündigt Fortführung des Iran-Kriegs an

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Fortführung des Kriegs gegen den Iran angekündigt. „Die Kampagne ist noch nicht vorbei“, sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache und fügte an: „Wir werden das Terrorregime weiterhin zerschlagen.“ Israel sei seiner „Mission treugeblieben“, habe „das Gesicht des Nahen Ostens verändert“ und sich zu einer „Regionalmacht“ entwickelt, sagte Netanjahu weiter.

01:00 Uhr – Trump kündigt Ende der US-Angriffe im Iran an

Die USA werden ihre Angriffe im Iran nach Angaben von US-Präsident Trump in zwei bis drei Wochen beendet haben. Er denke, sein Land werde noch „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger“ brauchen, sagte er im Weißen Haus. „Wir werden sehr bald abziehen.“

Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es keinen Deal mit dem Iran geben. Das sei „irrelevant“, da man dafür sorge, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten, sagte Trump. Andererseits könne es auch vor dem von ihm anberaumten Zeitraum für ein Ende der US-Angriffe eine Einigung geben, wenn der Iran dazu bereit sei, sagte Trump. Und wenn das Land später wieder in der Lage sein sollte, Atomwaffen zu entwickeln, werde es einen Präsidenten wie ihn geben, der wieder angreifen werde.

00:51 Uhr – Israel: Fabrik für Irans Chemiewaffen-Entwicklung attackiert

Israels Armee hat nach eigenen Angaben im Iran einen Hauptlieferanten für die mutmaßliche Entwicklung von Chemiewaffen bombardiert. Das Werk, das sich als ziviles Unternehmen ausgegeben habe, habe dem Machtapparat chemische Substanzen, darunter Fentanyl, für die Forschung und Entwicklung chemischer Waffen geliefert, behauptete die Armee in der Nacht. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Es ist nicht bekannt, ob der Iran zuletzt tatsächlich an der Entwicklung von Chemiewaffen für den militärischen Einsatz arbeitete.

00:45 Uhr – Umfrage: Mehrheit der US-Bürger für schnelles Ende des Iran-Kriegs

Zwei Drittel der US-Bürger wünschen sich einer Umfrage zufolge ein ​schnelles Ende der amerikanischen Beteiligung am Krieg gegen den Iran. Selbst wenn dies ⁠bedeute, dass die Ziele der Regierung von Präsident Trump nicht erreicht würden, sprachen sich 66 Prozent der Befragten für einen raschen Abzug aus, wie aus einer Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos ⁠hervorgeht.

Ein längeres Engagement, ‌um die Mission zu erfüllen, befürworteten 27 Prozent. Insgesamt lehnten 60 Prozent der 1021 von Freitag bis Sonntag Befragten die US-Angriffe auf den Iran ab, während 35 Prozent sie guthießen.

00:21 Uhr – Trump: Sicherung der Straße von Hormus ist „nicht unsere Aufgabe“

US-Präsident Trump hat die Verantwortung für die Sicherung der Straße von Hormus zurückgewiesen. Dies sei nicht die Aufgabe der USA, sagte er. Trump erklärte, die USA würden „nichts damit zu tun haben“, was in der Meerenge geschehe.

Stattdessen sagte er Reportern, die Verantwortung, die wichtige Wasserstraße offen zu halten, liege bei den Ländern, die auf sie angewiesen sind. Der Präsident sagte, es gebe „keinen Grund für uns, das zu tun“. „Das ist nicht unsere Aufgabe. Das wird Frankreich übernehmen. Das werden diejenigen übernehmen, die die Meerenge nutzen.“

Dienstag, 31. März

23:23 Uhr – Mindestens acht Tote im Libanon bei israelischen Luftangriffen

Bei israelischen Luftangriffen auf mehrere Orte im Süden des Libanon sind nach offiziellen libanesischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. Demnach kamen in der Gegend um die Küstenstadt Tyros drei Menschen ums Leben, in der Region um Sidon seien vier weitere Menschen gestorben.

Im unweit der Grenze zu Israel gelegenen Bint Dschubail wurde demnach ein Treffpunkt einer Rettungsorganisation getroffen, die mit der vom Iran finanzierten Hisbollah-Miliz verbunden ist. Dabei wurden laut dem Ministerium ein Sanitäter getötet und 13 weitere Menschen verletzt.

22:30 Uhr – „Haben diese Person gewarnt“– US-Außenministerium über entführte Journalistin

Das US-Außenministerium hat bestätigt, dass eine US-Journalistin im Irak entführt wurde, nannte aber nicht ihren Namen, Shelly Kittleson. Wie ein Sprecher auf X erklärte, habe es Drohungen gegen die Person gegeben. „Das Außenministerium ist seiner Pflicht nachgekommen, diese Person vor den gegen sie gerichteten Drohungen zu warnen, und wir werden uns weiterhin mit dem FBI abstimmen, um ihre Freilassung so schnell wie möglich sicherzustellen.“ Einer der mutmaßlichen Entführer habe Verbindungen zur vom Iran unterstützten Hisbollah.

22:23 Uhr – „Mir wurde berichtet“ – Papst wendet sich direkt an Trump

Papst Leo XIV. hat US-Präsident Donald Trump und „alle Staats- und Regierungschefs der Welt“ eindringlich zu Friedensverhandlungen aufgerufen. „Mir wurde berichtet, Präsident Trump wolle den Krieg beenden“, sagte er am Dienstagabend in Castel Gandolfo. „Hoffentlich sucht er nach einem Weg, die Gewalt und die Bombardierungen zu verringern, was wesentlich dazu beitragen würde, den Hass zu beseitigen, der im Nahen Osten und anderswo geschürt wird und stetig zunimmt“, so der gebürtige US-Amerikaner.

„Kehren Sie zum Dialog an den Verhandlungstisch zurück“, appellierte er an die politischen Führer. Sie sollten nach Lösungen für die Probleme suchen und den Frieden fördern. Das sei besonders mit Blick auf das bevorstehende Osterfest wichtig, sagte Leo XIV. auf Journalistenfragen vor der Rückkehr nach Rom von seinem freien Tag in den Albaner Bergen.

22:13 Uhr – Iran zögert bei Gesprächen über Kriegsende

Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat.

21:00 Uhr – Trump: „Straße von Hormus öffnet sich automatisch“

Donald Trump macht in einem Interview mit der „New York Post“ deutlich, dass ihm wenig an einer belastbaren Lösung für Schiffspassagen durch die Straße von Hormus liegt. Angesprochen auf einen Bericht im „Wall Street Journal“, wonach er den US-Militäreinsatz auch ohne eine Öffnung der Straße beenden könnte, sagte Trump, er mache sich keine Gedanken darüber. Sein Ziel sei gewesen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen könne. „Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein“, fuhr er fort.

Zugleich sagte Trump in dem Interview, der Iran habe keine militärische Macht mehr. „Lasst die Länder, die die Straße nutzen – lasst sie loslegen und sie öffnen“, sagte er weiter. Zuvor hatte er Ländern wie Großbritannien empfohlen, sich Öl entweder von den USA zu kaufen oder es selbst von der Straße von Hormus zu holen.

20:11 Uhr – EU erwägt Eingriff im Gasmarkt

Die Europäische Union zieht wegen der Verwerfungen an den Energiemärkten durch den Iran-Krieg eine Neuauflage der Krisenmaßnahmen zu ​Beginn des Ukraine-Krieges 2022 in Betracht. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen sagte nach einer Sitzung der EU-Energieminister, zu ⁠den Plänen gehörten die Begrenzung von Netzentgelten und Stromsteuern. Da Dauer und Ausmaß der Krise unklar seien, bereite man sich auf verschiedene Szenarien vor und airplane Schritte, die den Maßnahmen von 2022 ähnelten. Damals wurden ein Preisdeckel für Erdgas und eine Übergewinnsteuer für Energiekonzerne eingeführt.

19:31 Uhr – US-Journalistin in Bagdad von einer Gruppe Männer entführt

Im Irak ist eine Journalistin aus den USA entführt worden. Das Innenministerium nannte weder den Namen noch die Nationalität der Verschleppten, doch nach mehreren übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich um Shelly Kittleson, die als freie Journalistin bisher unter anderem für die BBC und die WELT-Partnerpublikation „Politico“ gearbeitet hatte.

Wie das englischsprachige irakische Medium „The New Region“ berichtet, soll Kittleson in Bagdad in der Nähe eines Hotels von einer Gruppe Männer entführt worden sein. Das Innenministerium erklärte, ein Fahrzeug der Entführer sei auf der Flucht umgekippt, hieß es. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, weitere seien flüchtig. Ein Sprecher der US-Botschaft in Bagdad lehnte eine Stellungnahme ab.

dpa/AFP/rtr/ll/sebe/jmr/saha/ceb/krö/nw/säd/lay

https://www.welt.de/politik/ausland/article69c61eccaf187d606b8148a0/iran-krieg-trump-irans-neuer-regime-praesident-hat-die-usa-um-eine-waffenruhe-gebeten-liveticker.html