Iran-Liveblog: ++ Trump droht mit Angriffen auf Revolutionsgarde-Boote ++ | EUROtoday

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Donald Trump


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Stand: 13.04.2026 • 21:43 Uhr

Der US-Präsident droht, Boote der Revolutionsgarde anzugreifen, wenn diese sich US-Schiffen nähern sollten. Die von den USA angekündigte Blockade der Straße von Hormus soll in Kraft getreten sein.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

21:43 Uhr

Merz telefoniert mit Netanjahu

Bundeskanzler Friedrich Merz hat in einem Telefonat mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu ein Ende der Kämpfe im Südlibanon gefordert. Das teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Die pro-iranische Hisbollah-Miliz müsse zudem ihre Waffen niederlegen. Merz habe Netanjahu zur Aufnahme direkter Friedensgespräche mit der libanesischen Regierung ermutigt.

20:47 Uhr

Guterres: Freiheit der Schifffahrt in Hormus-Straße gewährleisten

UN-Generalsekretär António Guterres hat an die Konfliktparteien im Iran-Krieg appelliert, die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten. Das internationale Recht, die Meerenge zu passieren, dürfe von niemandem verletzt werden, erklärte UN-Sprecher Stephane Dujarric. Guterres sei der Auffassung, dass es “keine militärische Lösung” für den Konflikt im Nahen Osten gebe. Dujarric erklärte, eine Lösung sei nicht über Nacht zu erreichen.

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran hätten nach Auffassung des UN-Generalsekretärs die Ernsthaftigkeit des Engagements beider Seiten unterstrichen. Guterres rufe deshalb dazu auf, sowohl die von Pakistan vermittelten Gespräche als auch die Waffenruhe fortzusetzen.

20:15 Uhr

Hisbollah: Israelisch-libanesische Vereinbarungen nicht von Belang

Die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah sieht sich nicht an mögliche Vereinbarungen aus direkten Gesprächen zwischen Israel und dem Libanon in den USA gebunden. “Was die Ergebnisse dieser Verhandlungen zwischen dem Libanon und dem israelischen Feind angeht, so interessieren sie uns überhaupt nicht”, sagte Wafik Safa, ein hochrangiges Mitglied des politischen Rates der Hisbollah, am Montag. “Wir sind an nichts gebunden, worauf sie sich einigen.”

Das Treffen zwischen der libanesischen Botschafterin in den USA, Nada Hamadeh Moawad, und dem israelischen Botschafter in Washington, Jeciel Leiter, am Dienstag markiert die ersten direkten Gespräche zwischen Gesandten der beiden Länder, die keine diplomatischen Beziehungen unterhalten.

19:37 Uhr

Finnlands Präsident: Iran hat Trümpfe in Hormus-Straße in der Hand

Der finnische Präsident Alexander Stubb sieht Iran im Krieg mit den USA und Israel im Vorteil. Die Islamische Republik halte derzeit die Trümpfe in der Hand, weil sie die für den Energiehandel strategisch bedeutsame Straße von Hormus kontrolliere, sagte er bei einer Veranstaltung der in Washington ansässigen Denkfabrik Brookings Institution am Montag. Die Meerenge, durch die vor dem Krieg ein beträchtlicher Anteil des weltweiten Ölhandels abgewickelt wurde, sei für Iran praktisch zu einer Art Atomwaffe geworden. Iran habe im Moment einen Großteil der Karten in der Hand. “Ich fürchte, das ist die Realität.”

19:17 Uhr

Trump: Iran hat angerufen

Nach den vorerst gescheiterten diplomatischen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran haben sich die Iraner nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei den USA gemeldet. “Ich kann Ihnen sagen, dass wir von der anderen Seite angerufen wurden”, sagte Trump am Mittag (Ortszeit) in der US-Hauptstadt Washington. “Sie wollen einen Deal machen” – und zwar unbedingt, sagte er. Eine entsprechende öffentliche Äußerung aus Iran gab es zunächst nicht.

18:59 Uhr

Netanjahu-Sprecherin schließt Waffenruhe mit Hisbollah aus

Eine Sprecherin des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat eine Waffenruhe mit der libanesischen Hisbollah ausgeschlossen. Bei den anstehenden Gesprächen zwischen der israelischen und der libanesischen Regierung werde es vor allem darum gehen, wie die Hisbollah entwaffnet werden könne und friedliche Beziehungen zwischen beiden Ländern geschaffen werden könnten, sagte Sprecherin Schosch Bedrossian. Über eine Waffenruhe mit der Hisbollah, die weiterhin wahllos israelische Zivilisten angreife, werde man nicht sprechen. Bislang ist es weder Israel noch dem libanesischen Militär gelungen, die Hisbollah zu entwaffnen.

18:21 Uhr

FAO: Krise in Meerenge könnte weltweite Agrarkatastrophe auslösen

Eine anhaltende Krise in der Straße von Hormus könnte den Vereinten Nationen zufolge eine weltweite Agrar- und Ernährungskatastrophe auslösen. Denn dann würden Düngemittel- und Energieexporte unterbrochen, die Lebensmittelpreise in die Höhe getrieben und die Ernteerträge geschmälert, erklärte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO).

Chefökonom Maximo Torero zufolge sind ärmere Länder am stärksten gefährdet, da sich Verzögerungen beim Zugang zu wichtigen Produktionsmitteln aufgrund der Anbaupläne schnell in geringeren Erträgen, höherer Inflation und einem langsameren globalen Wachstum niederschlagen könnten.

18:01 Uhr

Iran warnt vor Eskalation in Straße von Hormus

Die iranische Regierung hat vor einer Eskalation in der Straße von Hormus gewarnt. Jegliche Militärintervention durch ausländische Mächte in der Meerenge würde die Krise verschärfen und die weltweite Energieversorgung weiter destabilisieren, sagte ein Sprecher des iranischen Verteidigungsministeriums.

US-Präsident Donald Trump werde mit jedem Versuch scheitern, militärisch in der Straße von Hormus und im Golf von Oman einzugreifen. Die Straße von Hormus verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman, der wiederum ans Arabische Meer grenzt.

18:00 Uhr

Deutschland und Südafrika fordern weitere Iran-Verhandlungen

Deutschland und Südafrika verlangen nach den vorerst gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran eine Fortsetzung der Gespräche über eine Verhandlungslösung. “Der Waffenstillstand hält. Und ich kann nur an beide Seiten dringend appellieren, diese Zeit weiterhin zu nutzen”, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin beim Treffen mit seinem südafrikanischen Kollegen Ronald Lamola.

Lamola sagte, dass sein Land den Angriff Israels und der USA auf den Iran genauso als Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt habe wie die Angriffe Irans auf dessen Nachbarn. Er äußerte sich enttäuscht, dass die Verhandlungen am Wochenende abrupt beendet wurden.

17:47 Uhr

Pakistan will Differenzen zwischen USA und Iran ausräumen

Pakistan will Differenzen zwischen den USA und dem Iran ausräumen. Es werde “mit voller Kraft daran gearbeitet, die noch offenen Probleme zu lösen”, sagte Premierminister Shehbaz Sharif in einer kurzen Kabinettsansprache, die reside übertragen wurde.

Sharif bezeichnete die Gespräche zwischen einer US- und einer iranischen Delegation in Islamabad als historisch, weil beide Seiten dort zum ersten Mal seit 47 Jahren zusammengekommen seien. “Beide Delegationen saßen sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber, und ich bin Zeuge dessen”, sagte er.

17:45 Uhr

Asean-Staaten rufen USA und Iran zu Verhandlungen auf

Die südostasiatischen Asean-Staaten haben die USA und Iran zu weiteren Friedensverhandlungen aufgerufen. Die Außenminister des Staatenbundes forderten beide Länder nach einer Videokonferenz auf, die Verhandlungen fortzusetzen, um ein “dauerhaftes Ende des Konflikts sowie dauerhaften Frieden und Stabilität in der Region” zu erreichen.

Sie forderten zudem eine “vollständige und wirksame Umsetzung” der vereinbarten zweiwöchigen Waffenruhe sowie die “Wiederherstellung eines sicheren, ungehinderten und kontinuierlichen Transitverkehrs” in der Straße von Hormus.

17:43 Uhr

Angriffe der Hisbollah auf Israel

Die Hisbollah-Miliz hat aus dem Libanon erneut Raketen und Drohnen auf Nordisrael abgefeuert. In Dutzenden israelischen Ortschaften entlang der libanesischen Grenze und in der rund 40 Kilometer südlich gelegenen Stadt Haifa heulten immer wieder Alarmsirenen.

Morgen sollen in den USA direkte Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon beginnen, die ersten seit Jahrzehnten. Das israelische Militär teilte mit, am Montag seien mehr als zehn Drohnen aus dem Libanon abgefangen worden.

17:04 Uhr

Pakistan: Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hält

Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat nach Angaben des Vermittlers Pakistan trotz der vorerst gescheiterten Verhandlungen Bestand. “Die Waffenruhe hält weiterhin”, sagte der pakistanische Regierungschef Shehbaz Sharif nach einer Kabinettssitzung in Islamabad. Es werde “mit aller Kraft daran gearbeitet”, die noch offenen Streitpunkte zwischen Washington und Teheran beizulegen.

16:57 Uhr

Israelische Kreise zu Beirut-Angriff: 250 Hisbollah-Kämpfer getötet

Nach Angaben aus israelischen Militärkreisen sind bei israelischen Angriffen auf die libanesische Hauptstadt Beirut und andere Regionen am 8. April etwa 250 Kämpfer der Schiitenmiliz Hisbollah getötet worden. Ein Militärvertreter, der anonym bleiben wollte, sagte der Nachrichtenagentur AP, darunter seien mehrere hochrangige Kommandeure der Miliz gewesen. Belege für seine Angaben legte der Militärvertreter nicht vor.

16:57 Uhr

Trump droht mit Angriffen auf Boote der Revolutionsgarde

US-Präsident Donald Trump droht damit, kleine Boote der Revolutionsgarde ausgreifen, sollten sich diese der neuen US-Seeblockade in der Straße von Hormus nähern. Dabei werde das US-Militär genauso agieren wie bei den angekündigten Einsätzen im Pazifik und in der Karibik, kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social an. Bislang seien die USA noch nicht gegen die “Schnellangriffsschiffe” – so nannte der Republikaner die Boote der Revolutionsgarde – vorgegangen, weil diese “nicht als nennenswerte Bedrohung” erachtet worden seien.

16:55 Uhr

Außenminister Wadephul fordert Fortsetzung der Verhandlungen

Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert nach dem Abbruch der Gespräche zwischen den USA und Iran eine Fortsetzung der Verhandlungen. “Wir halten es für entscheidend, dass weiter verhandelt wird”, sagt Wadephul in Berlin. Er appelliert an alle drei Kriegsparteien. Wadephul betont aber auch, dass er die US-amerikanische Forderung unterstütze, wonach Iran auf den Bau von Atomwaffen verzichten müsse.

16:24 Uhr

US-Militär will ab sofort Straße von Hormus blockieren

Die von den USA geplante Blockade der Straße von Hormus soll früheren Ankündigungen zufolge am Nachmittag in Kraft getreten sein. Unklar blieb zunächst, ob das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) tatsächlich seit 16.00 Uhr MESZ bestimmte Schiffe an der Durchfahrt durch die Meerenge hinderte.

Angekündigt struggle zuvor eine Blockade von Schiffen, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel hatten. Dies schließe iranische Häfen am Persischen Golf und am Golf von Oman ein, hatte Centcom am Sonntag (Ortszeit) mitgeteilt. Zugleich hatte das US-Militär erläutert, dass die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus ohne iranischen Ziel- oder Startpunkt nicht beeinträchtigt werden solle.

16:23 Uhr

UN-Schifffahrtsorganisation: Jegliche Blockaden der Straße von Hormus unlawful

Kurz vor der von den USA angekündigten Teil-Blockade der Straße von Hormus hat die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) jegliche Blockaden der wichtigen Schifffahrtsroute als unlawful kritisiert. “Gemäß internationalem Recht hat kein Land das Recht, die ungefährliche Passage oder die Freiheit der Schifffahrt durch internationale Meerengen für den internationalen Transit zu untersagen”, sagte der Generalsekretär der UN-Sonderorganisation, Arsenio Dominguez, am Montag bei einer Pressekonferenz in London.

14:24 Uhr

Netanjahu unterstützt geplante Blockade gegen Iran

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu unterstützt die geplante Blockade iranischer Häfen durch die USA. Israel stehe hinter dem “starken Standpunkt” von US-Präsident Donald Trump, wonach eine Seeblockade eingeführt werden solle, sagte Netanjahu. Die israelische Regierung unterstütze die Haltung der USA, dass Iran sämtliches angereichertes Atommaterial entfernen und mehrere Jahrzehnte lang auf eine Urananreicherung innerhalb des Landes verzichten müsse.

14:22 Uhr

Rotes Kreuz zutiefst besorgt über Angriffe auf Sanitäter im Libanon

Nach einem Angriff auf ein Zentrum des Libanesischen Roten Kreuzes im Süden des Landes sowie der Tötung eines freiwilligen Helfers zeigt sich das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zutiefst besorgt über Attacken auf medizinisches Personal im Libanon. Der Verlust von Menschen, die ihr Leben der Rettung anderer widmeten, sei angesichts der Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung, die auf ihre Hilfe angewiesen sei, äußerst besorgniserregend, sagte die Leiterin der IKRK-Delegation in dem Land, Agnes Dhur, in Genf.

13:50 Uhr

Expertin erwartet unberechenbaren Ölpreis über das ganze Jahr

Experten erwarten angesichts des Iran-Kriegs, dass der Ölpreis über längere Zeit instabil bleibt. “Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Lage sehr volatil bleibt, dass wir immer wieder Preissteigerungen sehen können”, sagte Samina Sultan vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln im ARD-Mittagsmagazin. Sie erwarte, dass der Ölpreis dieses Jahr sehr kompliziert und unberechenbar bleibe.

13:41 Uhr

Irans Justiz bearbeitet Fälle wie im Kriegszustand

Trotz der zweiwöchigen Waffenruhe will die iranische Justiz wie im Krieg gegen mutmaßliche Kollaborateure ihrer Feinde vorgehen. “Die Justizbehörde befindet sich bis auf weiteres bei der Bearbeitung der Fälle von Kollaborateuren des Feindes in einer kriegsorientierten Aufstellung”, sagte Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi der Nachrichtenagentur Misan zufolge. Fälle werden demnach “entschlossen und beschleunigt” bearbeitet.

Konkret heißt die Ankündigung des Justizchefs, dass Urteile im Schnellverfahren gesprochen werden können. Seit Beginn des Kriegs hat die Justiz bereits zahlreiche Todesurteile vollstrecken lassen. Menschenrechtler kritisieren die Prozesse teils als unfair und werfen der iranischen Justiz vor, Geständnisse auch unter Einsatz von Folter zu erzwingen.

13:06 Uhr

Bundesregierung erwartet keine US-Blockade der Straße von Hormus

Die Bundesregierung erwartet keine vollständige Sperrung der Straße von Hormus durch die USA. “Die vermeintliche Blockade … ist kein Ende dieses diplomatischen Prozesses”, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit Blick auf eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump. “Wir interpretieren sie als Bewegung, um den Druck zu erhöhen.”

Er verwies zudem auf eine Ankündigung des militärischen US-Oberkommandos, das nicht von der Blockade der Straße von Hormus, “sondern von der Blockade iranischer Häfen” spreche. “Das ist eine andere Herangehensweise.” Die Blockade soll nach US-Angaben am Nachmittag beginnen.

12:20 Uhr

Russland: US-Blockade iranischer Häfen schadet Weltmärkten

Der Kreml hat die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus durch eine Blockade iranischer Häfen abzuriegeln, kritisiert. “Solche Maßnahmen werden sich wahrscheinlich weiterhin negativ auf die internationalen Märkte auswirken”, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

11:54 Uhr

Israel: Armee übernimmt im Südlibanon Kontrolle über Bint Dschubail

Die israelische Armee wird nach eigenen Angaben in den kommenden Tagen die vollständige Kontrolle über die südlibanesische Stadt Bint Dschubail übernehmen. Die Fähigkeit der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz, von dort aus den Norden Israels anzugreifen, sei eingeschränkt, teilte ein israelischer Militärvertreter mit.

“Nur eine kleine Anzahl von Terroristen hält sich noch in der Gegend von Bint Dschubail auf”, heißt es weiter. Das Militär habe zudem Extremisten beim Verlassen des örtlichen Krankenhauses getötet sowie zahlreiche Raketenwerfer und Waffen gefunden.

11:34 Uhr

Paris und London planen Konferenz für Hormus-Mission

Frankreich und Großbritannien wollen in den kommenden Tagen eine Konferenz für eine mögliche Mission in der Straße von Hormus abhalten. Man wolle sich gemeinsam mit weiteren Ländern absprechen, wie man eine freie Schifffahrt durch die Meerenge gewährleisten könne, teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf der Plattform X mit. “Diese strikt defensive Mission, die von den Kriegsparteien getrennt ist, soll durchgeführt werden, sobald die Situation es ermöglicht”, so Macron weiter.

11:24 Uhr

Papst Leo will an Trump-Kritik festhalten

Papst Leo XIV. hat Kritik von US-Präsident Donald Trump an seinem Appell für ein Ende der verschiedenen Kriege auf der Welt zurückgewiesen. “Was ich sage, ist keineswegs als Angriff auf irgendjemanden gemeint”, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Flug nach Algerien. “Ich bin kein Politiker. Ich lade alle Menschen dazu ein, Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und nach Wegen zu suchen, um Krieg zu vermeiden.” Zugleich betonte Leo: “Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.”

Zuvor hatte Trump als Reaktion auf Leos Kritik an seiner Kriegsführung den Papst hart angegriffen.

10:41 Uhr

Merz kritisiert Iran-Verhandlungen – nicht intestine vorbereitet

Kanzler Friedrich Merz hat die Vorbereitungen der vorangegangenen Gespräche zwischen den USA und Iran kritisiert. “Ich bin von der Entscheidung, die Gespräche in Islamabad abzubrechen, nicht überrascht gewesen”, sagte Merz in Berlin. “Ich hatte von Anfang an nicht den Eindruck, dass sie wirklich gut vorbereitet waren”, fügte der CDU-Politiker hinzu. Wen er mit dieser Kritik meinte, konkretisierte Merz nicht.

10:37 Uhr

Australien: Straße von Hormus muss für alle offen sein

Der australische Premierminister Anthony Albanese hat sich für die komplette Öffnung der Straße von Hormus ausgesprochen. Seine Regierung sei von den USA nicht vorab darüber informiert worden, dass die US-Marine eine eigene Blockade der für den Öltransport wichtigen Meerenge aircraft, sagte Albanese dem Fernsehsender Nine Network. Australien sei auch nicht gebeten worden, sich zu beteiligen.

10:25 Uhr

Iran droht mit Angriffen auf Häfen

Iran hat mit Angriffen auf Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman gedroht. “Sicherheit im Persischen Golf und im Meer von Oman gibt es entweder für alle oder für niemanden”, hieß es in einem Bericht des iranischen Senders Irib am Montag. Kein Hafen in der Region werde sicher sein, hieß es weiter.

10:17 Uhr

Starmer: Keine Unterstützung für Blockade

Großbritannien wird eine Blockade der Straße von Hormus nicht unterstützen, sagte der britische Premierminister Keir Starmer im BBC Radio 5 Live. Sein Land werde sich ungeachtet des Drucks nicht in den Krieg hineinziehen lassen, so Starmer weiter. Man konzentriere weiterhin alle Anstrengungen darauf, die Öffnung der Meerenge zu erwirken.

10:09 Uhr

China ruft alle Seiten zur Zurückhaltung auf

China ruft im Nahen Osten alle Seiten zur Ruhe und Zurückhaltung auf. Die Sicherheit, Stabilität und die ungehinderte Passage durch die Straße von Hormus liege im gemeinsamen Interesse der internationalen Gemeinschaft, erklärt ein Sprecher des Außenministeriums. China sei bereit, mit allen Seiten zusammenzuarbeiten, um die Energiesicherheit und -versorgung zu gewährleisten, sagte er.

10:06 Uhr

Iran bezeichnet US-Blockade als “Piraterie”

Irans Streitkräfte haben die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade in der Straße von Hormus als “Akt der Piraterie” bezeichnet. Einschränkungen für den Schiffsverkehr in internationalen Gewässern seien eine illegale Maßnahme, sagte ein Sprecher der iranischen Militärführung laut der Nachrichtenagentur Tasnim. “Die Sicherheit der Häfen im Persischen Golf und im Golf von Oman ist entweder für alle oder für niemanden”, hieß es weiter.

10:04 Uhr

UN: Krieg könnte Millionen Menschen in die Armut treiben

Eine Eskalation im Nahen Osten könnte nach Angaben des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen Millionen Menschen weltweit in die Armut treiben. Im schlimmsten Fall könnte das zusätzlich 32 Millionen Menschen treffen, hieß es in einer Mitteilung der Organisation. Die Auswirkungen der Krise reichten weit über die direkt betroffenen Länder hinaus und würden die Armen und Schwächsten am härtesten treffen.

Besonders anfällig seien demnach Länder in der Golfregion, in Asien, in Subsahara-Afrika sowie kleine Inselentwicklungsstaaten.

07:40 Uhr

Trump attackiert Papst Leo

US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo nach dessen Kritik an Trumps Umgang mit Iran scharf angegriffen. Der Pontifex sei “schwach” bei der Kriminalitätsbekämpfung und “schrecklich” für die Außenpolitik, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. “Wäre ich nicht im Weißen Haus, wäre Leo nicht im Vatikan,” behauptete Trump. Er sei kein großer Fan des Pontifex, betonte er auch vor Reportern.

Leo XIV. hatte Trump in den vergangenen Tagen mehrfach für dessen Kriegskurs gegen Iran kritisiert. Trumps Drohung, eine ganze Zivilisation auszulöschen, nannte er “inakzeptabel”.

03:58 Uhr

Trump: Egal, ob Iran an Verhandlungstisch zurückkehrt

Eine Rückkehr Teherans zu Verhandlungen über eine dauerhafte Beendigung des Iran-Krieges würde US-Präsident Donald Trump zufolge keine Rolle spielen. “Es ist mir egal, ob sie zurückkommen oder nicht”, sagte Trump vor Journalisten auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews vor den Toren der US-Hauptstadt Washington. “Wenn sie nicht zurückkommen, ist das für mich in Ordnung”, fügte er hinzu.

03:24 Uhr

Öltanker meiden Straße von Hormus vor US-Blockade

Vor Beginn der angekündigten US-Blockade iranischer Häfen meiden viele Öltanker Schifffahrtsdaten zufolge die Straße von Hormus. Ein unter der Flagge Maltas fahrendes Schiff hat demnach an der Meerenge bereits kehrtgemacht. Andere Tanker mit Ziel arabische Nachbarstaaten passieren die wichtige Wasserstraße jedoch weiterhin.

Die US-Streitkräfte wollen ab 16.00 Uhr (MESZ) den Schiffsverkehr zu und von iranischen Häfen blockieren, nachdem die Friedensgespräche gescheitert waren. Die iranischen Revolutionsgarden drohen im Gegenzug mit einem harten Vorgehen gegen US-Militärschiffe.

02:39 Uhr

Irans Außenminister: USA ließen konstruktive Gespräche scheitern

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat den USA vorgeworfen, die Gespräche in Pakistan trotz vielversprechender Aussichten zum Scheitern gebracht zu haben. Sein Land habe “in gutem Glauben” mit den Vereinigten Staaten über ein Kriegsende verhandelt, schrieb Araghtschi auf der Online-Plattform X.

Doch sei Iran “nur wenige Zentimeter” vor einer “Islamabad-MoU” auf Maximalforderungen, wechselnde Zielvorgaben und Blockade gestoßen, ergänzte er. Mit “MoU” meinte er die Abkürzung für “Memorandum of Understanding”, additionally eine Absichtserklärung. Araghtschi bekräftigte zudem mit Blick auf die vorerst gescheiterten Verhandlungen mit den USA vorangegangene Drohungen anderer iranischer Regierungsvertreter: “Guter Wille erzeugt guten Willen. Feindschaft erzeugt Feindschaft.”

02:39 Uhr

Bericht: Trump erwägt begrenzte Militärschläge in Iran

US-Präsident Donald Trump und seine Berater erwägen einem Zeitungsbericht zufolge die Wiederaufnahme begrenzter Militärschläge in Iran. Diese Maßnahme sei zusätzlich zur US-Blockade der Straße von Hormus im Gespräch, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. Damit solle der Stillstand bei den Friedensgesprächen überwunden werden.

02:39 Uhr

Ölpreise steigen nach Seeblockade-Ankündigung

Die Ölpreise sind nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und Iran wieder gestiegen. In der Nacht lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni zur Eröffnung bei 102,50 US-Dollar. Vor dem Start der Verhandlungen zwischen den USA und Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad am Samstag hatte der Preis professional Barrel noch bei 95,20 Dollar gelegen.

Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

02:39 Uhr

Iran nennt Blockade-Drohung “lächerlich”

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Straße von Hormus zu blockieren, ist vom Chef der iranischen Marine als “lächerlich” zurückgewiesen worden. Schahram Irani sagte nach Angaben des Staatsfernsehens: “Die Drohungen des US-Präsidenten, Iran auf See zu blockieren, sind lächerlich und absurd.” Die iranische Marine “überwacht und kontrolliert alle Bewegungen der aggressiven US-Armee in der Region”.

Zuvor hatte Trump nach dem Scheitern von direkten Verhandlungen mit Teheran neue Drohungen ausgestoßen und erklärt, dass die USA nun die Straße von Hormus blockieren wollten. Die US-Marine werde “mit sofortiger Wirkung damit beginnen, alle Schiffe zu blockieren, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder sie zu verlassen”, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Als Grund nannte er Teherans Weigerung, beim Atomprogramm Zugeständnisse zu machen.

02:39 Uhr

USA kündigen Sperrung iranischer Häfen an

Das US-Militär will heute um 16.00 Uhr (MESZ) mit der Sperrung iranischer Häfen beginnen. Die Blockade werde “unparteiisch gegen Schiffe aller Nationen” durchgesetzt, die iranische Häfen und Küstengebiete ansteuerten oder verließen, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando mit.

02:39 Uhr

Der Liveblog von Sonntag zum Nachlesen

US-Präsident Trump rechnet damit, dass der Öl- und Benzinpreis noch bis zu den Zwischenwahlen im November hoch bleiben wird. Irans Revolutionsgarde will auf jede Annäherung von Militärschiffen an die Straße von Hormus “hart” reagieren.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-montag-112.html