Krieg in Nahost: ++ „Wir sehen erste Treibstoffprobleme in Europa. In Italien wird nicht mehr jeder Flieger vollgetankt“ ++ Liveticker | EUROtoday
Das Risiko eines Engpasses an Kerosin steigt mit jedem weiteren Tag, an dem die Straße von Hormus blockiert bleibt. Der Chef der Spritpreis-Taskforce gibt eine alarmierende Einschätzung ab. Mehr im Liveticker.
Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. Führungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nahmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Nach der Einigung auf eine Waffenruhe scheiterten am Wochenende die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:
02:00 Uhr – Libanesische Armee meldet israelischen Beschuss trotz Waffenruhe
Die libanesische Armee wirft Israel Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe vor. Seit Inkrafttreten der Feuerpause habe es zeitweiligen Beschuss auf südlibanesische Dörfer gegeben, teilt das Militär mit. Die Bürger seien aufgerufen worden, ihre Rückkehr in die Ortschaften im Süden des Landes vorerst zu verschieben.
01:41 Uhr – Guterres ruft Israel und Hisbollah zur Einhaltung der Waffenruhe auf
UN-Generalsekretär António Guterres ruft Israel und die libanesische Hisbollah-Miliz auf, die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe uneingeschränkt zu respektieren. Das teilte sein Sprecher Stéphane Dujarric in New York mit. Guterres hoffe, dass diese Waffenruhe den Weg für Verhandlungen und die vollständige Umsetzung der Resolution 1701 des Sicherheitsrats ebnen werde, um eine langfristige Lösung des Konflikts zu erreichen.
Guterres hoffe, dass die Waffenruhe-Vereinbarung zu den laufenden Bemühungen um einen dauerhaften und umfassenden Frieden in der Region beitragen werde, teilte UN-Sprecher Dujarric weiter mit.
01:11 Uhr – Klingbeil: Iran-Krieg hat „huge Auswirkung“ auf Konjunktur
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat vor den Folgen des Iran-Kriegs auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gewarnt. „Dieser Krieg hat eine huge Auswirkung auf unser Wachstum und auf die wirtschaftliche Stärke“, sagte Klingbeil am Donnerstag am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington. Der Krieg sei ein „erheblicher Dämpfer“ für die Anstrengungen, das wirtschaftliche Wachstum anzukurbeln.
Die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G7-Staaten erklärten am Donnerstag in einer gemeinsamen Stellungnahme, es sei „dringend notwendig“, die globalen wirtschaftlichen Kosten des Konflikts im Nahen Osten zu begrenzen. Es müsse daher dringend auf einen „dauerhaften Frieden“ hingearbeitet werden.
Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure sagte in Washington, die Meerenge müsse wieder geöffnet werden, „aber nicht um jeden Preis“. Eine Mautgebühr für die Durchquerung der Straße von Hormus lehne er ab.
01:00 Uhr – Libanon strebt IWF-Programm an – Kriegsschäden bei sieben Milliarden Dollar
Der Libanon hält an seinem Ziel eines Kreditprogramms des Internationalen Währungsfonds (IWF) fest. Die Gespräche in dieser Woche seien intestine verlaufen, sagt der libanesische Finanzminister Jassin Dschaber der Nachrichtenagentur Reuters am Rande der IWF-Frühjahrstagung in Washington. Die massiven israelischen Angriffe hätten den Prozess jedoch verzögert. Dschaber schätzt die bisherigen Kriegsschäden im Libanon auf sieben Milliarden Dollar.
00:15 Uhr – Israelische Armee bleibt während Waffenruhe im Südlibanon
Auch nach Beginn der Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon bleibt das israelische Militär nach eigenen Angaben im Südlibanon stationiert. Wie die Armee weiter mitteilt, sollen libanesische Bürger sich deshalb auch nicht südlich des Litani-Flusses begeben.
Freitag, 17. April
23:01 Uhr – Feuerpause zwischen Israel und Libanon tritt in Kraft
Die zehntägige Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon hat zur Stunde (23.00 Uhr MESZ) begonnen. Sie soll für Verhandlungen zwischen beiden Staaten genutzt werden, um ein Friedensabkommen auszuhandeln. Abzuwarten bleibt ob die Erzfeinde Israel und die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz die Feuerpause einhalten.
20:01 Uhr – Netanjahu beharrt auf Zerschlagung der Hisbollah-Miliz im Libanon
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigt die von US-Präsident Donald Trump angekündigte zehntägige Waffenruhe mit dem Libanon. Eine zentrale Forderung sei die Zerschlagung der Hisbollah-Miliz, bekräftigt Netanjahu. Israel stimme der Forderung der Hisbollah nach einem Rückzug aus dem Südlibanon an die Grenze zu Israel nicht zu. Vielmehr werde Israel eine weitreichende Sicherheitszone einrichten.
18:21 Uhr – Trump verkündet zehntägige Waffenruhe im Libanon
Mehr als sechs Wochen nach Beginn der jüngsten Eskalation zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon hat US-Präsident Donald Trump eine Waffenruhe verkündet. Sie solle um Mitternacht (Ortszeit, 23.00 Uhr MESZ) beginnen und zunächst zehn Tage dauern, schrieb er nach Gesprächen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf seiner Plattform Truth Social. Er werde beide zu einem Treffen im Weißen Haus einladen.
17:36 Uhr – „Wir sehen erste Treibstoffprobleme innerhalb Europas“
Der Co-Vorsitzende der parlamentarischen Spritpreis-Taskforce, Sepp Müller (CDU) warnt vor einer Kerosin-Knappheit und ruft die Deutschen deshalb zum Spritsparen auf. „Hier sehen wir die ersten Treibstoffprobleme innerhalb Europas, nämlich in Italien wird nicht mehr jedes Flugzeug vollgetankt“, sagte Müller im Nachrichtensender WELT TV. Die deutschen Autofahrer sollten durch spritsparendes Verhalten dazu beitragen, Raffineriekapazitäten für Kerosin freizubekommen, so Müller. „Wir müssen uns erst einmal bewusst sein, dass wir weniger Angebote im Markt haben. Deswegen tut jeder intestine daran, wenn wir weniger Sprit verbrauchen“, so Müller.
14:40 Uhr – Hegseth warnt Iran: Sind bereit zu neuen Kampfeinsätzen
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth fordert den Iran nachdrücklich auf, einem Friedensabkommen zuzustimmen. „Wir fordern die neue Regierung auf: Trefft eine weise Entscheidung“, sagte Hegseth während eines Briefings im Pentagon. Sollte er dies nicht tun, stünden die US-Streitkräfte im Nahen Osten bereit, Kampfeinsätze wiederaufzunehmen. Der Iran könne sich „für eine blühende Zukunft entscheiden, für eine goldene Brücke“, und die USA hofften, dass der Iran dies für seine Bevölkerung tun werde. Sollte das Land sich jedoch falsch entscheiden, „wird es eine Blockade geben und Bomben werden auf die Infrastruktur, auf Strom- und Energieanlagen fallen.“
14:05 Uhr – Israelische Kampfflugzeuge greifen Südlibanon an
Israelische Kampfflugzeuge haben laut libanesischen Medienberichten die Stadt Nabatije mit einer Welle von Angriffen überzogen. Gewaltige schwarze Rauchwolken stiegen am Donnerstag über der Stadt im Südlibanon auf. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, die Angriffe hätten sich gegen Ziele in der Nähe des Industriegebiets der Stadt gerichtet. Weitere Einschläge seien vor einem Supermarkt und an einer Hauptverkehrsstraße mit zahlreichen Geschäften und Wohnhäusern beobachtet worden.
Die Angriffe, die zu den schwersten in der Region seit Kriegsbeginn zählen, trafen laut dem Bericht auch mehrere umliegende Vororte. Israel hat seine Luftangriffe auf den Südlibanon in den vergangenen Tagen verstärkt, um im Krieg gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz die Kontrolle über libanesisches Territorium auszudehnen.
13:39 Uhr – IEA-Chef: Kerosin in Europa reicht vielleicht noch sechs Wochen
Die Internationale Energieagentur warnt vor möglichen Flugabsagen wegen Treibstoffmangels in Europa. Die Vorräte an Flugbenzin reichten vielleicht noch für etwa sechs Wochen, sagte IEA-Chef Fatih Birol der Nachrichtenagentur AP. Falls die wegen des Iran-Krieges praktisch blockierte Meerenge von Hormus gesperrt bleibe und weitere Lieferungen ausblieben, müssten womöglich schon bald Flüge gestrichen werden.
Birol warnte: „Wenn die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet wird, werden wir in Europa bald die Nachricht hören, dass einige Flüge von Stadt A nach Stadt B wegen Treibstoffmangels gestrichen werden könnten.“
Birol sagte, die Sperrung der Straße von Hormus habe die „größte Energiekrise ausgelöst, mit der wir je konfrontiert waren“ und sprach von einer verzweifelten Lage. Die Auswirkungen seien „höhere Benzinpreise, höhere Gaspreise und hohe Strompreise“. Je länger die Situation andauere „desto schlimmer wird es für das Wirtschaftswachstum und die Inflation in der ganzen Welt“.
12:28 Uhr – Papst Leo verurteilt Kriegstreiber als „Tyrannen“
Papst Leo übt bei einem Besuch in Kamerun scharfe Kritik an Staats- und Regierungschefs, die Milliarden für Kriege ausgeben. Die Welt werde „von einer Handvoll Tyrannen verwüstet“, sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche. Leo verurteilt zudem Anführer, die Kriege mit religiöser Sprache rechtfertigen, und fordert einen „entscheidenden Kurswechsel“. „Die Herren des Krieges tun so, als wüssten sie nicht, dass es nur einen Moment braucht, um zu zerstören, aber oft ein ganzes Leben nicht ausreicht, um wieder aufzubauen“, sagt der Pontifex. Sie verschlössen die Augen davor, dass Milliarden Dollar für Tötung und Verwüstung ausgegeben würden, während die Mittel für Heilung, Bildung und Wiederaufbau fehlten.
10:19 Uhr – Ministerin: Netanjahu wird mit Libanons Präsidenten sprechen
Netanjahu wird nach Angaben einer Ministerin heute mit dem libanesischen Staatspräsidenten Joseph Aoun telefonieren. Dies sagte Gila Gamliel, Israels Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Technologie, dem israelischen Armeesender. Für ein von US-Präsident Trump angekündigtes hochrangiges Gespräch zwischen Israel und dem Libanon hatte es zunächst aus beiden Ländern keine offizielle Bestätigung gegeben. Es wäre das erste bekannte Telefonat zwischen Netanjahu und Aoun. Aus dem Büro des libanesischen Präsidenten hieß es, man habe keine Informationen zu einem solchen Gespräch.
09:47 Uhr – Netanjahu: „Sicherheitszone“ im Libanon wird ausgeweitet
Israels Regierungschef Netanjahu lässt im Kampf gegen die libanesische Hisbollah-Miliz eine sogenannte „Sicherheitszone“ im nördlichen Nachbarland ausweiten. Er habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, die „Sicherheitszone“ im Süden des Libanons weiter auszudehnen, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros.
Parallel dazu führe man Verhandlungen mit dem Libanon. Das israelische Sicherheitskabinett wollte laut Medien am Mittwochabend über eine Waffenruhe beraten. Die Sitzung sei aber ohne Beschluss beendet worden, schrieb „Axios“-Reporter Barak Ravid auf X.
08:39 Uhr – Libanon dementiert geplantes Gespräch mit Israel
„Wir haben keine Kenntnis über einen geplanten Kontakt mit der israelischen Seite und wurden auch nicht über offizielle Kanäle darüber informiert“, erfuhr AFP aus hochrangigen Kreisen in Beirut. Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten hatten diplomatische Vertreter Israels und des Libanon am Dienstag in Washington direkte Gespräche geführt. Das Treffen endete ohne konkrete Ergebnisse.
07:50 Uhr – China nennt Öffnung der Straße von Hormus internationale Forderung
Der chinesische Außenminister Wang Yi bezeichnet die Wiedereröffnung der Straße von Hormus als eine internationale Forderung. Wang sagte seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi in einem Telefonat, der Iran sei ein Anrainerstaat der Straße von Hormus, dessen Souveränität, Sicherheit und legitime Rechte respektiert werden müssten. Gleichzeitig müsse aber die Freiheit der Schifffahrt und die Sicherheit in der Straße gewährleistet werden.
Die internationale Gemeinschaft sei sich einig in ihrer Forderung, die normale Durchfahrt durch die Meerenge wiederaufzunehmen, wurde Wang in einer Mitteilung der Regierung zitiert. Die aktuelle Situation habe einen kritischen Wendepunkt zwischen Krieg und Frieden erreicht, aber auch ein Zeitfenster für den Frieden geöffnet.
07:09 Uhr – US-Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ stellt Einsatzrekord auf
Der US-Flugzeugträger „USS Gerald R. Ford“ hat einen Rekord für den längsten Einsatz seit dem Vietnamkrieg gebrochen. Die Mission des größten Flugzeugträgers der Welt dauert bereits quick zehn Monate an. Sie umfasste sowohl die Beteiligung an einer Militäroperation zur Festnahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro als auch am Iran-Krieg. Der 295. Tag auf See übertraf am Mittwoch den bisherigen Rekord eines modernen Flugzeugträger-Einsatzes von 294 Tagen. Dieser struggle 2020 während der Pandemie von der „USS Abraham Lincoln“ aufgestellt worden, wie aus einer Publikation des U.S. Naval Institute hervorgeht.
Der Einsatz wirft Fragen über die Belastung der Besatzung durch die lange Abwesenheit sowie über die zusätzliche Beanspruchung von Schiff und Ausrüstung auf. An Bord der „USS Ford“ struggle es zuletzt zu einem Brand gekommen, der umfangreiche Reparaturen erforderlich machte.
Der demokratische Senator Tim Kaine erklärte, der Rekordeinsatz habe „erhebliche Auswirkungen“ auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Besatzung. Die Soldaten sollten bei ihren Familien sein und nicht „von einem Präsidenten um die Welt geschickt werden, der sich verhält, als sei das US-Militär seine Palastwache“, sagte er.
Das Pentagon machte keine Angaben dazu, wie lange die „USS Ford“ noch im Einsatz bleiben wird. Die beiden ranghöchsten Marineoffiziere erklärten jedoch öffentlich, dass sie mit einer Gesamtdauer von rund elf Monaten rechnen. Damit würde das Schiff voraussichtlich Ende Mai zurückkehren.
06:17 Uhr – Trump kündigt Gespräche auf höchster Ebene zwischen Israel und dem Libanon an
US-Präsident Donald Trump hat für Donnerstag Gespräche auf höchster Ebene zwischen Israel und dem Libanon angekündigt. Er wolle eine „kleine Atempause zwischen Israel und dem Libanon schaffen“, schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Die Anführer beider Länder würden erstmals seit rund 34 Jahren miteinander sprechen, fügte er hinzu, ohne Angaben zu den Teilnehmern zu machen oder weitere Details zu nennen.
Erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten hatten diplomatische Vertreter Israels und des Libanon am Dienstag in Washington direkte Gespräche geführt. Das Treffen endete ohne konkrete Ergebnisse.
Israel und der Libanon unterhalten bisher keine offiziellen diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.
05:39 Uhr – Anzeichen für zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran verdichten sich
Nach dem Scheitern einer ersten Runde von Friedensgesprächen verdichten dich die Anzeichen für eine zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran. „Es gibt diese Diskussionen“, sagte die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, am Mittwoch über die Möglichkeit neuer Gespräche. Die US-Regierung sei guter Dinge, dass es zu einem „Deal“ kommen könne. Der Iran drohte mit einer Ausweitung der Seeblockade auf das Rote Meer, zeigte sich aber zugleich offen für weitere Verhandlungen.
Eine zweite Gesprächsrunde würde „sehr wahrscheinlich“ wieder in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden, sagte Leavitt. Pakistan setzte derweil seine Vermittlungsbemühungen fort. Eine vom pakistanischen Armeechef Asim Munir angeführte Delegation wurde am Mittwoch in Teheran vom iranischen Außenminister Abbas Araghtschi empfangen.
Bei dem Treffen sollte laut iranischem Staatsfernsehen eine neue Botschaft der USA überbracht und die Möglichkeit einer zweiten Verhandlungsrunde erörtert werden. Nach Angaben des Sprechers des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghai, wurden bereits in den vergangenen Tagen „by way of Pakistan mehrere Nachrichten (mit den USA) ausgetauscht“.
04:49 Uhr – Iran-Krieg macht USA quick zum Netto-Exporteur von Rohöl
Die USA sind wegen des Iran-Kriegs in der vergangenen Woche erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg beinahe zum Netto-Exporteur von Rohöl geworden. Die Netto-Importe von Rohöl in die USA sanken auf 66.000 Barrel professional Tag, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Regierungsdaten hervorgeht. Die Nachfrage aus Asien und Europa ist demnach stark gestiegen. Raffinerien dort suchen nach Alternativen für Lieferungen aus dem Nahen Osten, die wegen des Konflikts ausfallen. Die Rohölexporte aus den USA sind auf 5,2 Millionen Barrel professional Tag gestiegen, den höchsten Wert seit sieben Monaten. Davon gingen Daten des Schiff-Tracking-Dienstes Kpler zufolge etwa 2,4 Millionen Barrel professional Tag oder rund 47 Prozent nach Europa. Rund 1,49 Millionen Barrel professional Tag oder etwa 37 Prozent gingen nach Asien, wo der Anteil vor einem Jahr noch bei 30 Prozent gelegen hatte. Zu den wichtigsten Abnehmern zählten Deutschland, die Niederlande, Japan, Frankreich und Südkorea. Analysten und Händlern zufolge nähern sich die USA, der weltgrößte Ölproduzent, jedoch rasch ihrer Exportkapazität. Auf Jahresbasis waren die USA den Daten zufolge zuletzt 1943 ein Netto-Exporteur von Rohöl.
dpa/AFP/Reuters/ceb/saha/mol/jmr/doli/jho/rct/säd
https://www.welt.de/politik/ausland/article69d8486976e0dadf98a0ce23/krieg-in-nahost-wir-sehen-erste-treibstoffprobleme-in-europa-in-italien-wird-nicht-mehr-jeder-flieger-vollgetankt-liveticker.html