Iran-Liveblog: ++ Merz erneuert seine Kritik am Iran-Krieg ++ | EUROtoday
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Trotz der Vorwürfe von US-Präsident Trump hat Kanzler Merz den Krieg der USA gegen Iran erneut kritisiert. Seit Beginn des Krieges sind die Kosten der EU für den Import fossiler Brennstoffe um rund 27 Milliarden Euro gestiegen.
14:36 Uhr
Minenjagdboot startet nächste Woche ins Mittelmeer
Das Minenjagdboot “Fulda” der Deutschen Marine soll am Montag ins Mittelmeer verlegt werden. Dies erfolge als sogenannte Vorausstationierung für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit. Boot und Besatzung sollen damit additionally näher an das mögliche Einsatzgebiet gebracht werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte diesen Schritt bereits angekündigt, ohne dass ein genaues Datum bekannt conflict.
14:17 Uhr
Messerangriff in jüdischem Viertel Londons
In London sind bei einem Messerangriff in einem jüdisch geprägten Viertel zwei Menschen verletzt worden. Die Polizei habe einen Verdächtigen festgenommen, teilte die jüdische Organisation Shomrim mit. Die beiden Opfer würden medizinisch versorgt.
Der britische Premierminister Keir Starmer nannte die Tat “zutiefst besorgniserregend”. Sie ereignete sich vor dem Hintergrund einer Serie antisemitischer Angriffe in London. Die Ermittler prüfen nun mögliche Verbindungen nach Iran. Zuletzt hatten britische Behörden davor gewarnt, dass Iran versuche, kriminelle Handlanger für feindselige Aktivitäten im Vereinigten Königreich zu nutzen.
14:00 Uhr
Inflation in Deutschland im April gestiegen
Stark gestiegene Ölpreise infolge des Iran-Kriegs schlagen zunehmend auf die Lebenshaltungskosten in Deutschland durch. Die Inflationsrate stieg im April auf 2,9 Prozent, von 2,7 Prozent im März, wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilte. Daten aus den Bundesländern zufolge zogen vor allem die Preise für Kraftstoffe und Heizöl im Vergleich zum Vorjahresmonat stark an
13:55 Uhr
Pakistan will weiter zwischen USA und Iran schlichten
Pakistan will seine Bemühungen um Entspannung zwischen den USA und Iran fortsetzen. Das kündigte Premierminister Shehbaz Sharif bei einem Kabinettstreffen in der Hauptstadt Islamabad an. Das erste direkte Treffen der Kriegsgegner am 11. April sei eine „Marathonsitzung“ gewesen, die zu Fortschritten bei der weiterhin geltenden Waffenruhe geführt habe, so Sharif.
Beim kürzlichen Besuch des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi in Islamabad habe es eine weitere längere Gesprächsrunde zwischen Iran und Pakistan gegeben. Wie Sharif betonte, bemühe sich Pakistan zudem darum, ein weiteres Treffen zwischen Washington und Teheran auszurichten.
13:28 Uhr
Klingbeil plant keine Haushaltsnotlage wegen Nahostkrieg
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will wegen des Iran-Kriegs keine Haushaltsnotlage erklären, die eine noch höhere Verschuldung möglich machen würde. “Wir planen das gerade nicht”, sagte der SPD-Chef am Mittwoch in Berlin.
Die Regierung bewerte die Lage jederzeit neu. Der Krieg werde Deutschland noch lange beschäftigen. “Es ist nicht unser Krieg.” Die Folgen seien aber sofort spürbar gewesen.
13:12 Uhr
IAEA vermutet Großteil des iranischen Urans noch in Isfahan
Der Großteil des hochangereicherten iranischen Urans befindet sich nach Einschätzung der Internationalen Atomenergie-Organisation weiter in der Atomanlage Isfahan. IAEA-Chef Rafael Grossi sagte der Nachrichtenagentur AP, er gehe davon aus, dass der Großteil des Urans dort bereits vor dem Zwölftagekrieg im Juni 2025 gelagert gewesen sei, in dem die USA und Israel die Atomanlage bombardiert hatten.
Wahrscheinlich sei das Uran auch nie von dort fortgebracht worden. Allerdings habe die IAEA bislang keine Möglichkeit gehabt, diese These mit Inspektionen vor Ort zu bestätigen oder zu widerlegen. Er hoffe darauf, dass dies möglich werde.
12:39 Uhr
Libanesische Armee: Zwei weitere Menschen getötet
Ein libanesischer Soldat und sein Bruder sollen bei einem israelischen Angriff in Bint Dschbail im Südlibanon getötet worden sein. Das teilte die libanesische Armee am Mittwoch mit. Die beiden seien mit einem Motorrad auf dem Heimweg gewesen, als der Angriff stattfand.
12:32 Uhr
Iranische Währung fällt auf Rekordtief
Die iranische Nationalwährung Rial hat am Mittwoch einen Rekordtiefstand von 1,8 Millionen Rial professional Dollar erreicht. Zuvor conflict die Währung während des Kriegs im Nahen Osten stabil geblieben. Am Montag setzte ein Abwärtstrend ein.
Experten warnen, dass der Wertverlust des Rial die Inflation weiter ankurbeln dürfte. Die von den USA verhängte Blockade gegen iranische Häfen hatte den Druck auf die bereits angeschlagene iranische Wirtschaft erhöht. Indem Öllieferungen gestoppt werden, ist eine wichtige Einnahmequelle für Iran beeinträchtigt.
12:26 Uhr
EU erlaubt höhere Strompreis-Hilfen für Industrie
Um die Industrie in der Energiekrise zu entlasten, erlaubt die EU ihren Mitgliedstaaten vorübergehend höhere Vergünstigungen beim Strompreis für manche Firmen. Dafür passt die Europäische Kommission ihre strengen Regeln für staatliche Subventionen zeitweise an. Mitgliedstaaten müssen die Brüsseler Behörde wie üblich über geplante Maßnahmen informieren.
12:16 Uhr
Merz bleibt bei Haltung zu Iran-Krieg
Nach der scharfen Attacke von US-Präsident Donald Trump gegen Friedrich Merz hat der Bundeskanzler seine Kritik am Iran-Krieg erneuert. Der Krieg habe “unmittelbare Auswirkungen auf unsere Energieversorgung” und “massive Auswirkungen auf unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit”, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. “Insofern dränge ich darauf, dass dieser Konflikt beigelegt wird.”
Sein persönliches Verhältnis zu Trump sei dennoch “unverändert gut”. Trump hatte den Bundeskanzler nach dessen Kritik am Vorgehen der USA im Iran-Krieg verbal angegriffen. “Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hält es für in Ordnung, wenn der Iran Atomwaffen hat. Er weiß nicht, wovon er spricht!”, schreib Trump am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social.
12:11 Uhr
Griechenland und Katar vereinbaren engere Zusammenarbeit
Griechenland und Katar wollen ihre Zusammenarbeit in mehreren Bereichen verstärken, darunter Handel, Energie und Verteidigung. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis und der Emir von Katar, Scheich Tamim Bin Hamad Al Thani, sprachen bei einem Treffen in Athen über die bilateralen Beziehungen und den anhaltenden Iran-Konflikt.
11:53 Uhr
Russland will in OPEC+ bleiben
Trotz des Ausstiegs der Vereinigten Arabischen Emirate aus OPEC+ will Russland in der Gruppe bleiben. Das kündigte Kremlsprecher Dmitri Peskow an. Zugleich hoffe Russland, dass der Austritt nicht das Ende des OPEC+-Formats bedeute. Die Vereinigten Arabischen Emirate gaben am Dienstag bekannt, dass sie aus dem Ölkartell OPEC sowie aus der OPEC+-Gruppe austreten.
11:34 Uhr
Trump droht Iran erneut
US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf Teheran erhöht, zu einer Verhandlungslösung mit den USA zu kommen. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: “Der Iran bekommt es nicht auf die Reihe. Sie wissen nicht, wie man einen Anti-Atomwaffen-Deal abschließt. Sie sollten sich lieber bald schlau machen!”
Dazu postete der US-Präsident eine Fotomontage, die ihn im schwarzen Anzug mit schwarzer Krawatte, Sonnenbrille und umgehängtem Sturmgewehr zeigt. Dahinter sind Explosionen in einer kargen Berglandschaft zu sehen. Überschrieben ist die Darstellung mit den Worten “NO MORE MR. NICE GUY” (etwa: “Jetzt ist Schluss mit lustig”).
11:27 Uhr
UN: Tausende Festnahmen und viele Hinrichtungen in Iran
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat eine huge Beschränkung der Meinungsfreiheit in Iran beklagt. So seien seit Kriegsbeginn am 28. Februar mehr als 4.000 Personen unter Verweis auf die nationale Sicherheit festgenommen worden, teilte er mit. Mindestens 21 Personen seien hingerichtet worden.
“Ich bin entsetzt, dass – zusätzlich zu den ohnehin schon schweren Auswirkungen des Konflikts – dem iranischen Volk von den Behörden weiterhin auf harte und brutale Weise seine Rechte vorenthalten werden”, sagte Türk. Selbst Kindern drohe die Todesstrafe. “Ich fordere die Behörden auf, alle weiteren Hinrichtungen zu stoppen”, so der Menschenrechtskommissar.
11:22 Uhr
Israel meldet versuchten Drohnenangriff
Angaben des israelischen Militärs zufolge hat die Hisbollah-Miliz am Vormittag erneut versucht, israelisches Staatsgebiet mit einer Drohne anzugreifen. Die Drohne habe abgefangen werden können, bevor sie in den israelischen Luftraum eindringen konnte. Zudem seien mehrere “verdächtige Flugobjekte” im Süden des Libanon mit Raketen abgewehrt worden, die nahe israelischer Truppen registriert worden seien. Israel warf der Hisbollah-Miliz vor, mit diesen Angriffen gegen die geltende Waffenruhe zu verstoßen.
Konfliktparteien als Quelle
Angaben der Konfliktparteien oder von Beobachtern zum Kriegsgeschehen können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.
10:52 Uhr
Iran-Krieg treibt Kosten der EU für Energie-Importe massiv in die Höhe
Durch den Iran-Krieg muss die EU zusätzliche Milliarden für Energie-Importe aufbringen. “In gerade einmal 60 Tagen Konflikt hat sich unsere Rechnung für die Einfuhr fossiler Brennstoffe um mehr als 27 Milliarden Euro erhöht, ohne auch nur ein einziges Extra-Molekül an Energie”, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Straßburg. Dort debattierten die Abgeordneten des Europaparlaments, des Rats und der Kommission über die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten.
Von der Leyen pochte in diesem Zusammenhang auf mehr Unabhängigkeit Europas in Sachen Energiegewinnung. Es brauche es mehr heimische, bezahlbare und saubere Energie. In Ländern wie Schweden, die quick den gesamten Strom aus erneuerbaren Energien und Atomenergie bezögen, seien die Energiepreise deutlich weniger gestiegen.
10:24 Uhr
Israel attackiert mutmaßliche Hisbollah-Tunnel im Libanon
Trotz geltender Waffenruhe setzt Israel seine Angriffe im Süden des Libanon fort. Dabei sollen israelischen Angaben zufolge zwei Tunnel zerstört worden sein, die von der mit Iran verbündeten Hisbollah-Miliz genutzt worden seien.
10:11 Uhr
Nach Kritik von Trump – Merz spricht von weiterhin gutem Verhältnis
Trotz Uneinigkeit in Hinsicht auf den Iran-Krieg will BUndeskanzler Friedrich Merz ein gutes Verhältnis zu den USA und deren Präsident Donald Trump aufrechterhalten. Und bis jetzt gelinge das auch, sagte der CDU-Politiker in einem Spiegel-Interview.
Der Kanzler hatte Trump am Montag in Bezug auf den Krieg gegen Iran ein unüberlegtes Vorgehen ohne Strategie vorgeworfen. Daraufhin folgte scharfe Kritik vonseiten des US-Präsidenten: Merz halte es für in Ordnung, wenn Iran eine Atomwaffe besitze, behauptete Trump und schrieb beim Kurznachrichtendienst X weiter, Merz habe keine Ahnung, wovon er spreche. Tatsächlich hat sich Merz nie öffentlich für Atomwaffen in Iran ausgeprochen.
09:38 Uhr
Plus beim Ölpreis treibt Gewinn von TotelEnergies in die Höhe
Wie BP hat auch der französische Ölkonzern CompleteEnergies vom hohen Ölpreis infolge des Iran-Kriegs profitiert und einen überraschend deutlichen Gewinnsprung geschafft. Der bereinigte Nettogewinn stieg im ersten Quartal um 29 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Analysten hatten mit 400 Millionen Dollar weniger gerechnet.
Der Preis für die Rohölsorte Brent conflict nach Kriegsbeginn Ende Februar auf ein Mehrjahreshoch von quick 120 Dollar professional Barrel gestiegen.
08:26 Uhr
Bahrain stellt umfassende Forderungen an Iran
Der bahrainische Außenminister Raschid al-Sajani hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, von einem Krisenmanagement im Umgang mit dem Ian-Krieg zu einer Lösungssuche zu wechseln. Bei einem Ministertreffen des UN-Sicherheitsrats stellte al-Sajani aber auch umfassende Forderungen an Iran. Das Land müsse die Grundsätze guter Nachbarschaft und des Völkerrechts einhalten und auf Angriffe auf Staaten in Nahost verzichten. Zudem müsse Iran seine Atom-, Raketen- und Drohnenprogramme stoppen und dürfe keine Stellvertretergruppen und bewaffnete Milizen mehr ausrüsten oder finanzieren.
06:52 Uhr
Bauindustrie warnt vor Preisanstieg infolge des Iran-Krieges
Die Bauindustrie warnt vor Auswirkungen des Iran-Krieges und dadurch drohenden Verzögerungen bei Bauaufträgen. Der Preis für Bitumen, ein Bindemittel für Asphalt, das auf Erdöl basiert, habe sich seit Kriegsbeginn ungefähr verdoppelt, sagte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Er betonte: “Ohne Bitumen kein Asphalt, ohne Asphalt kein Straßenbau.” Im März hätten die Kostenanstiege binnen Monatsfrist die Preisanstiege während des Ukraine-Kriegs 2022 noch überschritten. Die Kostensteigerungen hätten einen großen Einfluss auf den Asphaltpreis, der je nach Bitumenanteil von 15 bis 30 Prozent reiche. Und die Welle an Preiserhöhungen von Lieferanten anderer Produkte stehe noch bevor, so Müller.
06:48 Uhr
Israels UN-Botschafter drängt auf Entwaffung der Hisbollah
Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen (UN), Danny Danon, fordert eine Entwaffnung der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz durch die libanesische Regierung. “Die Hisbollah ist nicht nur auf die Zerstörung Israels aus. Sie ist das größte Hindernis für die Souveränität des Libanon. Sie hat die libanesische Regierung geschwächt”, sagte Danon bei einer Ministertagung des UN-Sicherheitsrats. Danon forderte, dass internationale Unterstützung für den Libanon “von Ergebnissen vor Ort abhängen” müsse und nicht “von weiteren leeren Erklärungen”. Die libanesische Regierung hat eine Entwaffnung der Hisbollah gefordert, aber israelischen Angaben zufolge ist dies nicht geschehen. Eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon conflict zuletzt um drei Wochen verlängert worden.
06:45 Uhr
USA warnen vor Zusammenarbeit mit chinesischen Raffinerien
Die USA haben bereits zahlreiche Sanktionen gegen Iran verhängt. Nun hat das Finanzministerium in Washington Banken und Finanzdienstleistern mit Strafen gedroht, sollten sie Geschäfte mit sogenannten Teekannen-Raffinerien in China machen. So werden vergleichsweise kleine und unabhängige Anlagen bezeichnet, die Öl aus mit Sanktionen belegten Ländern wie Iran billig aufkaufen und zu Benzin verarbeiten. Medienberichten zufolge gehen etwa 90 Prozent der iranischen Ölexporte nach China. US-Finanzminister Scott Bessent betonte beim Kurznachrichtendienst X, infolge der US-Sanktionen seien Iran bereits Einnahmen in Milliardenhöhe entgangen. Wer illegale Geschäfte mit Iran mache, laufe Gefahr, Ziel von US-Sanktionen zu werden.
03:33 Uhr
Bericht: Trump lässt längere Iran-Blockade vorbereiten
US-Präsident Donald Trump lässt einem Bericht des “Wall Street Journal” zufolge eine längere Blockade des Iran vorbereiten. Trump habe seine Berater entsprechend angewiesen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Er wolle den Druck auf die iranische Wirtschaft und die Ölexporte aufrechterhalten, indem der Schiffsverkehr von und zu den Häfen des Landes unterbunden werde.
01:49 Uhr
UN: Nahezu kein Schiffsverkehr in Straße von Hormus
Seit Beginn des Iran-Kriegs vor zwei Monaten ist die Zahl der Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, nach Angaben der Vereinten Nationen um mehr als 95 Prozent zurückgegangen. Dagegen seien die Preise für Lebensmittel-Rohstoffe um sechs Prozent gestiegen, sagte Stéphane Dujarric in New York.
Der Rohölpreis für Europa sei darüber hinaus um 53 Prozent gestiegen, fügte Dujarric mit dem Verweis auf ein Online-Dashboard mit, mit dessen Hilfe sich unter anderem die Preisentwicklungen angesichts der blockierten Meerenge am Persischen Golf beobachten lasen.
01:06 Uhr
US-Benzinpreis auf höchstem Stand seit Kriegsbeginn
Ohne Aussicht auf einen schnellen Frieden im Iran ist der Benzinpreis in den USA auf den höchsten Stand seit Kriegsbeginn gestiegen. Für eine Gallone (3,785 Liter) Benzin mussten Amerikaner am Dienstag im Schnitt 4,18 US-Dollar (3,57 Euro) zahlen, wie der Automobilverband AAA auf Anfrage bestätigte. Auf ähnlich hohem Niveau hatte der Benzinpreis zuletzt vor rund vier Jahren nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gelegen.
Zu Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar lag der Wert im Schnitt noch bei 2,98 Dollar. Seither ist der Preis additionally um rund 40 Prozent gestiegen. Hintergrund des Anstiegs ist auch Irans Blockade der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Straße von Hormus.
Für die US-Regierung ist der Anstieg ein unbequemes Thema: Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Energiepreise im Land zu halbieren. Rund ein halbes Jahr vor den wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress ist er davon allerdings weit entfernt.
00:27 Uhr
Fünf Menschen bei Angriff im Libanon getötet
Bei einem israelischen Angriff auf eine Patrouille der libanesischen Armee sind fünf Menschen getötet worden. Darunter seien drei Sanitäter gewesen, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Zwei Soldaten seien verletzt worden. Das Ministerium wies darauf hin, dass es sich noch um vorläufige Zahlen deal with. Der Angriff ereignete sich in der südlichen Stadt Madschdal Sun, nahe der Küstenstadt Tyros. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht dazu.
Nach Angaben der libanesischen Armee und des Zivilschutzes trafen israelische Streitkräfte eine Armeepatrouille, die medizinische Teams des Zivilschutzes und Bulldozer bei einem Rettungseinsatz am Ort eines vorherigen israelischen Angriffs begleitete. Einige der Einsatzkräfte seien durch den zweiten Angriff unter Trümmern eingeschlossen worden, hieß es.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun verurteilte den Angriff und erklärte, er sei Teil einer Reihe israelischer Angriffe auf Rettungs- und Einsatzkräfte, die gegen das Völkerrecht verstießen. Die libanesische Armee hat sich in den jüngsten Gefechten zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah weitgehend zurückgehalten, obwohl Dutzende ihrer Soldaten getötet wurden.
00:12 Uhr
Insider: USA prüfen Folgen einer einseitigen Siegeserklärung
US-Geheimdienste untersuchen Insidern zufolge, wie der Iran auf eine einseitige Siegeserklärung von Präsident Donald Trump in dem seit zwei Monaten andauernden Krieg reagieren würde. Die Analyse erfolge auf Bitte hochrangiger Regierungsvertreter, sagten zwei US-Beamte und eine weitere mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei, die Folgen eines möglichen US-Rückzugs aus dem Konflikt zu verstehen. Einige Berater fürchten demnach, dass der Krieg bei den Kongresswahlen im Spätherbst zu schweren Verlusten für die Trumps Republikaner führen könnte.
Früheren Analysen zufolge würde die Führung in Teheran einen US-Abzug nach einer Siegeserklärung als eigenen Triumph werten, sagte einer der Insider. Behielten die USA jedoch eine starke Truppenpräsenz bei, würde der Iran dies eher als Verhandlungstaktik betrachten.
Trump hatte schon vor Wochen erklärt, die USA hätten den Krieg gewonnen. Zudem dauert der Konflikt inzwischen sehr viel länger als von Trump öffentlich in Aussicht gestellt.
28.04.2026 • 23:06 Uhr
Liveblog vom Dienstag zum Nachlesen
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-mittwoch-114.html