Ukraine-Krieg: ++ Tote bei russischem Angriff auf Passagierzug ++ Liveticker | EUROtoday
Russland hat einen Passagierzug im Osten der Ukraine mit Drohnen angegriffen. Mindestens vier Menschen wurden nach Behördenangaben getötet. Selenskyj ist offenbar zu einem persönlichen Treffen mit Putin bereit. Mehr im Liveticker.
Russland hat nach eigenen Angaben im Januar in der Ukraine bislang 17 Ortschaften erobert und mehr als 500 Quadratkilometer unter seine Kontrolle gebracht. Dies teilt Generalstabschef Waleri Gerassimow mit. Der ukrainische Präsident Selenskyj ist laut einer ukrainischen Zeitung bereit, sich mit Putin zu treffen.
Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die internationale Sicherheitspolitik im Liveticker:
21:34 Uhr – Tote bei russischem Angriff auf Passagierzug
Bei einem Drohnenangriff auf einen Passagierzug im Gebiet Charkiw im Osten der Ukraine sind laut Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens vier Menschen getötet worden. Nach vier weiteren werde noch gesucht, zwei seien verletzt worden, schrieb Selenskyj in sozialen Medien. „Es gibt und es kann keine militärische Rechtfertigung geben, um Zivilisten in einem Zugwaggon zu töten“, sagte er und warf Russland „Terrorismus“ vor.
Selenskyj zufolge waren mehr als 200 Passagiere in dem angegriffenen Zug. Zuvor hatte der ukrainische Minister für Regionalentwicklung, Olexij Kuleba, von 291 Passagieren gesprochen, die regionale Staatsanwaltschaft sprach von mehr als 155 Passagieren. Drei Drohnen der ursprünglich iranischen Bauart Schahed schlugen Kuleba zufolge vor der Lokomotive und in einem Passagierwaggon ein. Der Zug warfare demnach auf der Strecke Barwinkowe-Lwiw-Tschop in Richtung Westen unterwegs.
19:04 Uhr – Nach Urteil zur Krim-Brücken-Explosion: Acht Verurteilte fordern Freilassung
Acht Männer, die in Russland wegen der Explosion auf der Krim-Brücke 2022 zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, haben in einem gemeinsamen Brief ihre Freilassung gefordert. In dem von der Menschenrechtsorganisation Memorial veröffentlichten Schreiben beteuern sie ihre Unschuld und erklärten, sie hätten nichts von den Anschlagsplänen gewusst. Man habe sie zu „einem langsamen Tod in den Betonkäfigen der russischen Gefängnisse“ verurteilt. Die russische Justiz hatte die Männer im November schuldig gesprochen, an einem Bombenanschlag auf die strategisch wichtige Brücke beteiligt gewesen zu sein, bei dem fünf Menschen starben.
18:57 Uhr – „Weltuntergangsuhr“ so nah an Mitternacht wie nie
Angesichts globaler Krisen haben Wissenschaftler die „Weltuntergangsuhr“ erstmals auf 85 Sekunden vor Mitternacht gestellt und damit näher an den symbolischen Abgrund als je zuvor. Als Gründe nannten die Forscher des „Bulletin of the Atomic Scientists“ unter anderem das aggressive Verhalten der Atommächte Russland, China und USA, die Klimakrise, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie various Risiken durch Künstliche Intelligenz.
18:46 Uhr – Selenskyj bereit, mit Putin über Territorien und AKW Saporischschja zu sprechen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben von Außenminister Andrij Sybiha zu einem persönlichen Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin bereit, um in den Friedensgesprächen die beiden „sensibelsten“ Streitpunkte zu klären: die Territorialfrage und die künftige Kontrolle über das Atomkraftwerk Saporischschja. Das sagte Sybiha im Interview mit der ukrainischen Zeitung „Jewropejska Prawda“. Zugleich betonte er, dass er keinen Bedarf für ein eigenes Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow sehe, da es bereits verhandlungsführende Teams gebe. Bei den Gesprächen seien unterdessen konkrete Fragen etwa zu Waffenruhe-Parametern diskutiert worden.
18:22 Uhr – 14 europäische Staaten schließen Ostsee für russische Schattenflotte
Vierzehn europäische Länder haben angekündigt, die Ostsee für die sogenannte russische Schattenflotte zu schließen. In einer vom britischen Regierungssitz veröffentlichten gemeinsamen Erklärung warnen sie, dass Tanker, die ihre Herkunft verschleiern – etwa durch Flaggenwechsel, abgeschaltete Transponder oder fehlende Dokumente – als staatenlose Schiffe gelten und ohne rechtliche Risiken festgesetzt werden können. Unterzeichnet wurde die Erklärung von Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Island, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Schweden und Großbritannien.
16:03 Uhr – Russische Unterhändler zeigen hinter den Kulissen mehr Flexibilität
Russische Unterhändler sollen hinter den Kulissen ihre bislang harte Position bei den Gesprächen abschwächen. Das berichtet der „Kyiv Independent“ unter Berufung auf US-Beamte. Ein ukrainischer Regierungsvertreter dämpfte jedoch die Hoffnung und erklärte, die US-Seite bewerte die Treffen sehr schlicht und deute bereits einfache Höflichkeit als „positives Zeichen“, ohne dass dies zwangsläufig auf inhaltliche Zugeständnisse hindeute.
16:00 Uhr – Energiekrise in Kiew verschärft sich: Experte attackiert Behörden scharf
Angesichts der angespannten Energie- und Heizlage hat die Stadt Kiew in einzelnen Wohnhäusern die Warmwasserversorgung eingeschränkt, um Kapazitäten für die Wiederherstellung der Heizung freizumachen. Die Stadtverwaltung verwies auf technische Schwierigkeiten bei niedrigen Temperaturen. Zugleich sorgt ein Vorschlag aus der Lokalpolitik für Empörung: Der Energieexperte Hennadij Rjabzew kritisierte die Überlegungen der Bezirksverwaltung, im Notfall Sickergruben auszuheben. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Unian, man müsse den Verantwortlichen selber „in diese Sickergrube stecken“. Stattdessen forderte er den Einsatz autonomer Generatoren und erklärte, wer keine realistischen Lösungen habe, müsse „noch heute zurücktreten“.
14:42 Uhr – Zunehmende Repression in Russland: Internetabschaltung nun jederzeit möglich
Das russische Parlament hat in erster Lesung ein Gesetz gebilligt, das dem Inlandsgeheimdienst FSB erlaubt, bei Sicherheitsbedrohungen nicht nur das cell, sondern auch das stationäre Internet sowie Telefonverbindungen zeitweise abzuschalten. Betreiber sollen auf Anordnung des FSB sämtliche Kommunikationsdienste aussetzen und können dafür nicht haftbar gemacht werden. Die Regierung begründet den Schritt mit Terrorabwehr und dem Schutz vor Drohnenangriffen.
14:32 Uhr – Slowakei klagt gegen EU-Importstopp für russisches Gas
Die Slowakei will den von der EU beschlossenen Stopp der Erdgasimporte aus Russland vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten. Ministerpräsident Robert Fico erklärte in Bratislava, die entsprechende EU-Verordnung verstoße gegen das Subsidiaritätsprinzip, wonach Mitgliedstaaten selbst über ihren Energiemix entscheiden dürften. Der Importstopp, der spätestens Ende 2027 greifen soll, warfare von einer Mehrheit der EU-Staaten beschlossen worden, während die Slowakei und Ungarn überstimmt wurden. Auch Budapest hatte mit einer Klage gedroht.
14:09 Uhr – Selenskyj will EU-Beitritt der Ukraine bis 2027
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj strebt einen Beitritt seines Landes zur Europäischen Union bereits bis 2027 an. Die EU-Mitgliedschaft sei Teil der Sicherheitsgarantien für die von Russland angegriffene Ukraine, schrieb Selenskyj nach einem Telefonat mit Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker auf der Plattform X und verwies auf die Unterstützung der europäischen Partner für dieses Ziel.
11:57 Uhr – Trump setzt Ukraine Ultimatum
Die USA knüpfen Sicherheitsgarantien für die Ukraine einem Zeitungsbericht zufolge offenbar an einen Gebietsverzicht. Die „Financial Times“ berichtet unter Berufung auf acht mit den Gesprächen vertraute Personen, die US-Regierung habe der Regierung in Kiew signalisiert, dass ein Friedensabkommen wahrscheinlich die Abtretung der ostukrainischen Donbass-Region an Russland erfordern würde. Russland kontrolliert rund 90 Prozent der ostukrainischen Region. Putins Forderung, dass die Ukraine die unter ihrer Kontrolle verbliebenen Teile der Region abtritt, ist ein Hauptstreitpunkt der Verhandlungen über ein Kriegsende.
10:59 Uhr – Mindestens zwei Tote und zahlreiche Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
Bei russischen Angriffen sind nach Angaben der ukrainischen Behörden mindestens zwei Menschen getötet worden. In Slowjansk in der östlichen Region Donezk wurde ein Ehepaar bei einem russischen Angriff mit einer Gleitbombe getötet, wie die örtliche Staatsanwaltschaft mitteilte. Der 20 Jahre alte Sohn des Paares habe die Attacke verletzt überlebt. Slowjansk liegt etwa 20 Kilometer von der Frontlinie entfernt und wird regelmäßig von russischen Streitkräften angegriffen. Neue russische Angriffe wurden auch aus dem Süden der Ukraine gemeldet. In der südukrainischen Stadt Odessa wurden nach Angaben des örtlichen Gouverneurs Oleh Kiper quick zwei Dutzend Menschen bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.
08:30 Uhr – Ukraine sichert sich europäische Unterstützung für Gaskäufe
Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung sichert sich die Ukraine finanzielle Unterstützung aus Europa für Gaskäufe. Über Instrumente der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) sollen 85 Millionen Euro für die Beschaffung zusätzlicher Gasmengen bereitgestellt werden, teilt Energieminister Denys Schmyhal auf der Online-Plattform X mit. Die Arbeiten zur Sicherung der entsprechenden Finanzhilfe von einem europäischen Land seien quick abgeschlossen, fügt er hinzu.
08:12 Uhr – Russland: Rückzug aus Donbass „Weg zum Frieden“
Russland hat einen Abzug der ukrainischen Truppen aus der Donbass-Region als Möglichkeit für ein Kriegsende bezeichnet. „Ein Rückzug aus dem Donbass ist der Weg zum Frieden für die Ukraine“, schreibt der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, auf der Online-Plattform X. Russland kontrolliert rund 90 Prozent der ostukrainischen Donbass-Region. Ein Hauptstreitpunkt der Verhandlungen über ein Kriegsende ist Putins Forderung, dass die Ukraine die unter ihrer Kontrolle verbliebenen Teile der Region abtritt. Putin hat wiederholt gedroht, Russland werde den Rest mit Gewalt einnehmen, sollte die Ukraine das Gebiet nicht aufgeben.
06:30 Uhr – „Träumen Sie weiter“: Europa kann sich laut Rutte nicht ohne die USA verteidigen
Nato-Generalsekretär Mark Rutte schließt aus, dass Europa sich in absehbarer Zeit ohne Hilfe der USA verteidigen kann. „Träumen Sie weiter“, sagte Rutte vor EU-Parlamentariern in Brüssel. „Wir können es nicht.“ In einem solchen Szenario würde Europa den US-Atomschirm verlieren, argumentierte der Nato-Generalsekretär und fügte mit ironischem Unterton hinzu: „Viel Glück“.
In Europa waren angesichts der Drohungen aus Washington im Streit um das zu Dänemark gehörende Grönland die Rufe nach einem Ende der Abhängigkeit von den USA lauter geworden, auch im Verteidigungsbereich. Mit Ruttes Hilfe warfare der Streit mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos vorerst beigelegt worden. Rutte sagte, sollte Europa wirklich „alleine weitergehen“ wollen, müssten die Verteidigungsausgaben der Länder auf zehn Prozent und nicht wie beim Nato-Gipfel im vergangenen Jahr vereinbart auf fünf Prozent steigen. Der Aufbau eigener nuklearer Fähigkeiten koste „Milliarden und Abermilliarden Euro“.
Widerspruch erfuhr der Nato-Generalsekretär aus Paris. „Nein, lieber Mark Rutte. Die Europäer können und müssen ihre Sicherheit selbst in die Hand nehmen“, schrieb der französische Außenminister Jean-Noël Barrot auf X. Dem stimme sogar Washington zu. „Das ist die europäische Säule der Nato“, erklärte der französische Chefdiplomat.
Montag, 26. Januar:
19:54 Uhr – Pistorius: Russische Angriffe auf Ukraine während Verhandlungen „besonders zynisch“
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine als „besonders zynisch“ kritisiert. Während bei den Verhandlungen in Abu Dhabi über eine mögliche Waffenruhe gesprochen werde, bombardiere Russland „mit unerbittlicher Härte und Brutalität in einem bitterkalten Winter“ die zivile Energieinfrastruktur, um „völkerrechtswidrigen Terror gegen die ukrainische Bevölkerung auszuüben“, sagte Pistorius bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem litauischen Verteidigungsminister Robertas Kaunas in Berlin.
19:27 Uhr – Selenskyj fordert „echte Ergebnisse“ bei nächstem Ukraine-Treffen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit Blick auf die nächste Runde der Ukraine-Gespräche am kommenden Wochenende „echte Ergebnisse“ gefordert. Moskau dürfe die Verhandlungen nicht als Verzögerungstaktik missbrauchen, um neue Sanktionen des Westens zu verhindern, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache. Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA hatten am vergangenen Wochenende in Abu Dhabi erstmals direkt miteinander über den US-Plan zur Beendigung des Krieges in der Ukraine gesprochen.
Die Gespräche in dem trilateralen Format sollen nach Angaben Washingtons und Kiews am 1. Februar in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate fortgesetzt werden.
18:31 Uhr – Wadephul: Keine Denkverbote bei nuklearem Schutzschirm
Außenminister Johann Wadephul sieht Europa in der Debatte über einen eigenen nuklearen Schutzschirm etwa mithilfe der Atommacht Frankreich noch auf lange Zeit von den USA abhängig. Die Bundesregierung sei offen für entsprechende Diskussionen mit Frankreich, betonte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner schwedischen Kollegin Maria Stenergard in der Hauptstadt Stockholm auf eine Journalistenfrage. Es dürfe hier „keine Verbotszone errichtet“ werden. „Aber die konkrete Umsetzung wird noch eine erhebliche Zeit auf sich warten lassen“, fügte Wadephul hinzu.
10:10 Uhr – Sicherheitsexperte Lange: „Bemerkenswert ist, dass das Militär übernommen hat“
Eine Lösung ist für den Sicherheitsexperten Nico Lange nach den trilateralen Gesprächen vom Wochenende erst mal nicht in Sicht. Das sagte er im Interview mit WELT TV. Aber es sei intestine, dass man sich wieder treffe. „Bemerkenswert ist, dass das Militär übernommen hat – und nicht mehr dieser Propagandist Dmitriev.“
Kirill Dmitriev hatte im vergangenen Jahr mit den Amerikanern den Friedensplan für die Ukraine ausgehandelt. Dmitriev ist Putins Sondergesandter für die Ukraine.
Nun sei, so Lange, der Chef des russischen Militärgeheimdienstes Verhandlungsführer, auf allen Seiten säßen sehr viele Militärs. „Deswegen hat man über Details eines möglichen Waffenstillstands gesprochen, aber nicht über die offenen Punkte, die weiterhin offen bleiben.“
08:49 Uhr – Russland: Gebietsfrage von grundlegender Bedeutung
Russland hat die Gebietsfrage als zentralen Punkt bei den Friedensgesprächen mit der Ukraine und den USA bezeichnet. Das Thema sei für Russland von grundlegender Bedeutung, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA. Zugleich bewertete er demnach den bisherigen Verlauf der Verhandlungen positiv und sprach von „konstruktiven Gesprächen“.
07:50 Uhr – „Fast wie Freunde“: Fortschritte nach trilateralen Gesprächen
Die Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Abu Dhabi waren „produktiv“ und haben Fortschritte gebracht, haben US-Vertreter gegenüber dem Portal „Axios“ erklärt. Trumps Berater zeigten sich nach den Gesprächen am Samstag sehr optimistisch. Es sei gelungen, einen Weg einzuschlagen, um die Differenzen beim zentralen Streitpunkt – der territorialen Kontrolle in der Ostukraine – zu verringern. Nach Angaben eines US-Vertreters wolle Trump eine diplomatische Lösung sehen: „Er schickte eine ziemlich hochrangige Delegation nach Abu Dhabi.“
„Alles wurde besprochen. Keine Seite warfare von den Diskussionen abgeschreckt. Wir haben kein Thema ausgelassen und mussten niemanden drängen. Im Raum herrschte viel Respekt, weil wirklich nach Lösungen gesucht wurde“, sagte ein zweiter US-Vertreter.
Am Ende des zweiten Verhandlungstages haben alle drei Delegationen gemeinsam Mittagessen gegessen: „Es gab einen Moment, in dem alle quick wie Freunde wirkten. Ich hatte ein Gefühl der Hoffnung“, sagte der US-Vertreter. „Es lief so intestine, wie wir es erwarten konnten. Wir fühlen uns mit dem aktuellen Stand sehr wohl“, hieß es aus US-Kreisen. „Wir sind sehr nah an einem Treffen zwischen Putin und Selenskyj.“
07:40 Uhr – Kreml schließt Verhandlungen mit „inkompetenter“ EU-Führung aus
Der Kreml hat vor dem Hintergrund der Suche nach einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Kriegs die politische Führung der EU als inkompetent kritisiert und Verhandlungen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ausgeschlossen. Der EU-Führung fehle es an vorausschauenden Visionären, beklagte Kremlsprecher Dmitri Peskow im russischen Staatsfernsehen. „Das sind irgendwelche ungebildeten inkompetenten Funktionäre, die nicht in Zukunft schauen und das heute existierende Koordinatensystem verstehen können.“ Darunter leide das gesamte System der internationalen Beziehungen, sagte er.
So habe sich die EU von einer ausgedachten Abhängigkeit von russischem Öl und Gas nun in die Abhängigkeit von den USA begeben, argumentierte er. Bei dem Rundumschlag gegen die EU-Funktionäre musste insbesondere die aus Estland stammende Außenbeauftragte Kallas Kritik einstecken. „Mit ihr werden wir nie auch nur irgendetwas besprechen, auch die Amerikaner werden das nicht tun“, behauptete Peskow. Moskau werde einfach abwarten, bis sie ihren Posten räume.
dpa/rtr/afp/epd/jho/jm
https://www.welt.de/politik/ausland/article69770856707d4aa207581470/ukraine-krieg-tote-bei-russischem-angriff-auf-passagierzug-liveticker.html