++ Iran-Krieg: 20.000 Seeleute sitzen im Persischen Golf fest ++ | EUROtoday

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Karte: Persischer Golf mit Iran, Kuwait, Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und Vereinigte Arabische Emirate


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Stand: 07.03.2026 • 12:16 Uhr

Im Persischen Golf sitzen der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation zufolge etwa 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Die Golfstaaten wollen keine weitere Eskalation mit Iran, berichtet ARD-Korrespondentin Anna Osius.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

12:24 Uhr

Armee: Israel fliegt weitere Angriffe auf Hisbollah im Libanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneute Luftangriffe auf die Hisbollah-Miliz im Libanon geflogen. Ziel seien “Raketenwerfer, Waffenlager und weitere militärische Einrichtungen” der pro-iranischen Kämpfer in verschiedenen Gebieten im Südlibanon und in der Bekaa-Ebene gewesen, erklärten die israelischen Streitkräfte.

Nach dem Beginn der massiven US-israelischen Angriffe auf den Iran am Samstag hatte sich der Krieg am Montag auf den Libanon ausgeweitet. Nachdem die vom Iran unterstützte und finanzierte Miliz Raketen auf Israel abgefeuert hatte, beschoss die israelische Armee Ziele im Libanon.

12:32 Uhr

Lage in Nahost nach weiteren Angriffen

Rund eine Woche nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran und den Gegenschlägen des iranischen Militärs zeigen sich beide Seiten unnachgiebig. Im Libanon nimmt das israelische Militär Stellungen der vom Iran unterstützten Hisbollah ins Visier. Auslöser battle der Beschuss Israels durch die Hisbollah. ARD-Korrespondent Björn Dake berichtet über die Lage in Israel und ARD-Korrespondentin Vera Rudolph meldet sich anschließend aus Beirut.

11:26 Uhr

Neu-Delhi bestätigt Bericht über iranisches Schiff in indischem Hafen

Das indische Außenministerium hat Berichte bestätigt, denen zufolge ein Schiff der iranischen Marine in einen Hafen im Süden des Landes eingelaufen ist. Indien habe der “IRIS Lawan” gestattet, in Kochi festzumachen, nachdem diese am 1. März Probleme gemeldet habe, sagte Außenminister Subrahmanyam Jaishankar.

Ein U-Boot der US-Marine hatte am Mittwoch das iranische Kriegsschiff “IRIS Dena” vor der Küste Sri Lankas versenkt. Ein weiteres iranisches Schiff, die “IRIS Buschehr”, bat Sri Lanka nach einem Motorschaden um Hilfe. Dessen Marine brachte mehr als 200 Seeleute an Land. Die Schiffe hatten zuvor an Marineübungen teilgenommen, die von Indien ausgerichtet wurden. Jaishankar sagte, sie seien durch den Beginn des Krieges vor einer Woche “auf die falsche Seite der Ereignisse geraten”.

11:13 Uhr

Organisation: 20.000 Seeleute sitzen im Persischen Golf fest

Nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) sitzen wegen des Iran-Kriegs im Persischen Golf rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete das als inakzeptabel und wies auf ihr erhöhtes Risiko und die “erhebliche psychische Belastung” hin.

Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten. Der Persische Golf wird nur durch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus mit den Weltmeeren verbunden.

10:48 Uhr

Iran nennt Forderungen nach Kapitulation “absurd”

Irans Präsident Massud Peseschkian nennt in einer vom Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft Aufrufe zur Kapitulation “absurd”. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, er wolle kein Abkommen mit dem Iran mehr abschließen. Stattdessen müsse es auf eine “bedingungslose Kapitulation” hinauslaufen.

10:08 Uhr

Osius: “Golfstaaten wollen keine weitere Eskalation”

Die Zahl der iranischen Drohnenangriffe auf die Golfstaaten bleibt hoch, berichtet ARD-Korrespondentin Anna Osius aus Dubai. “Allein gestern hier in den Emiraten mehr als 100 Drohnenangriffe.”

Bezüglich einer weiteren Eskalation seien die Golfstaaten bisher sehr zurückhaltend. “Sie wollen den Schaden nicht noch größer machen”, so Osius. Der sei jetzt schon immens angesichts der Ausfälle bei Öl und Gasförderung, angesichts der gesperrten Flughäfen. “Das geht jetzt schon in die Milliarden, da will man nicht noch höhere Kosten.”

09:48 Uhr

Revolutionsgarde: Angriff auf Öltanker in Straße von Hormus

Die Islamische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben einen Öltanker in der strategisch und wirtschaftlich wichtigen Straße von Hormus angegriffen. Das Schiff “Prima” sei am Morgen von einer Drohne getroffen worden, teilten die Revolutionsgarden der laut der Nachrichtenagentur Tasnim mit. Der Tanker habe “wiederholte Warnungen” zur Sperrung der Meerenge im Persischen Golf ignoriert.

09:43 Uhr

Flughafen Dubai nimmt Betrieb wieder auf

Der internationale Flughafen von Dubai teilt auf X mit, den Betrieb teilweise wieder aufgenommen zu haben. Kurz zuvor hatte das Emirat erklärt, dass der Betrieb auf dem Airport vorübergehend eingestellt worden sei. Ähnlich verhielt es sich mit der Fluggesellschaft Emirates: Bald nach der Mitteilung, dass sämtliche Flüge von und nach Dubai ausgesetzt würden, kündigte die Airline die Wiederaufnahme des Betriebs an.

09:43 Uhr

Militäranalyst: USA und Israel erzielen Fortschritte

Die USA und Israel kommen bei ihren Angriffen gegen den Iran nach Einschätzung des Militärexperten Ralph Thiele intestine voran. Das wichtigste Ziel seien die Abschussrampen für ballistische Raketen gewesen, sagte der Vorsitzende der in Berlin ansässigen Politisch-Militärischen-Gesellschaft im Deutschlandfunk. Die meisten davon seien zerstört.

Der nächste Schritt seien Irans Nuklearanlagen. Thiele hält für deren Zerstörung Einsätze von US-amerikanischen oder israelischen Bodentruppen für wahrscheinlich. Kurdische Einheiten würden hierbei keine Rolle spielen. Ein Problem blieben asymmetrische Herausforderungen: Als Beispiel nannte der frühere NATO-Offizier den Beschuss von Zypern, oder auch den hybriden Krieg.

Zugleich würdigte Thiele die Verteidigungsbereitschaft der Golfstaaten gegen iranische Angriffe. Dass es dort so wenig Schäden gebe und das öffentliche Leben weitergehe, sei vorab unvorstellbar gewesen, sagte Thiele. Die Golfstaaten hätten offensichtlich enorm in Übung, Praxis und Ausrüstung ihrer Militärs investiert. Sie seien über die Vorbereitungen des Angriffs durch die USA und Israel nicht informiert gewesen, betonte Thiele.

09:24 Uhr

Israel greift Militär-Uni in Teheran an

Die israelische Armee hat in der Nacht nach eigenen Angaben unter anderem ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militär-Universität der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Mehr als 80 Kampfflugzeuge seien im Einsatz gewesen, schrieb die Armee auf Telegram. Die Imam-Hossein-Universität in Teheran sei von den Revolutionsgarden als Versammlungsort genutzt worden und daher ein legitimes militärisches Ziel gewesen, betonte die Armee.

In dem unterirdischen Raketenlager seien Hunderte von Mitarbeitern des “iranischen Terrorregimes” tätig gewesen. Zudem sei ein weiterer Lagerort der iranischen Raketeneinheit angegriffen worden, in dem sich Militärbunker und Abschussinfrastruktur befunden hätten. Weitere Ziele der israelischen Angriffe seien Abschussorte im Westen und Zentrum des Irans gewesen, um die Fähigkeiten des Irans zu dezimieren, Israel zu beschießen.

09:02 Uhr

Libanon: Mindestens 16 Tote bei israelischen Angriffen

Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen laut Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Die Zahl der Opfer könne noch steigen, teilt das Gesundheitsministerium weiter mit. Die Attacke galt der Stadt Nabi Schith im Osten des Landes. Seit dem jüngsten Wiederaufflammen der Kämpfe ist dies einer der Angriffe mit den meisten Toten. Insgesamt sind seit Montag bei israelischen Angriffen im Libanon mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser der schweren Bombardements battle der Beschuss Israels mit Raketen und Drohnen durch die Hisbollah im Libanon.

08:49 Uhr

Irans Präsident entschuldigt sich bei Golfstaaten

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich bei den Golfstaaten für die iranischen Angriffe entschuldigt. Peseschkian sagte, der dreiköpfige Führungsrat des Landes habe wegen der Angriffe Kontakt zu den iranischen Streitkräften aufgenommen. “Ich entschuldige mich in meinem Namen bei den Nachbarländern, die vom Iran angegriffen wurden”, so der Präsident. Er äußerte sich in einer voraufgezeichneten Videobotschaft, während am Morgen neue iranische Angriffe gemeldet wurden.

Von nun an sollten die Streitkräfte “keine Nachbarländer mehr angreifen oder Raketen auf sie abfeuern, es sei denn, wir werden von diesen Ländern angegriffen”, sagte Peseschkian in der Aufzeichnung. Ob es wirklich zu einem Ende der Angriffe auf andere Golfstaaten kommt, ist aber unklar. Die von Peseschkian gestellte Bedingung würde nämlich bedeuten, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürften.

08:49 Uhr

Emirates setzt Flüge von und nach Dubai aus

Die Fluggesellschaft Emirates stellt alle Flüge von und nach Dubai bis auf Weiteres wieder ein. Dies teilt das Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Zuletzt hatte Emirates eingeschränkt Verbindungen von Dubai und Abu Dhabi über sichere Luftkorridore angeboten.

Derweil hat die Luftabwehr offenbar ein Geschoss über dem Flughafen von Dubai abgefangen. Ein Augenzeuge sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer heftigen Explosion und einer Rauchwolke am Himmel. Dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate zufolge attackierte der Iran erneut den Golfstaat.

07:37 Uhr

Iran: Marine greift Israel und US-Stützpunkte an

Die Marine des Iran hat nach Armeeangaben Israel und US-Militärstützpunkte in zwei Golfstaaten mit massiven Drohnenangriffen ins Visier genommen. Die Armee schrieb in einer Mitteilung von einer “massiven Welle von Drohnenangriffen”, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete. Unter den Zielen seien die US-Basis Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ein weiterer US-Stützpunkt in Kuwait gewesen. Zudem hätten sich die Drohnenangriffe gegen eine “strategische Einrichtung” in Israel gerichtet.

07:31 Uhr

Israel: Mehr als 80 Kampfjets greifen Iran an

Israel hat nach Armeeangaben mit mehr als 80 Kampfjets Angriffe auf den Iran geflogen. Das Militär erklärte dazu, die Flugzeuge hätten “eine zusätzliche Angriffswelle auf Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes” ausgeführt. Im Visier der Luftangriffe waren demnach unter anderem Abschussrampen für Raketen und weitere Ziele in der Hauptstadt Teheran und im Zentrum des Iran.

06:58 Uhr

Israel: Iranische Angriffe dauern an

Der Iran feuert weiter Raketen auf Israel, obwohl nach israelischen Angaben bereits ein großer Teil der Raketenabschussbasen dort zerstört sein soll. In der Nacht hat es mehrfach Alarm gegeben, auch im Großraum Tel Aviv. Dabei ist es offenbar zu keinen größeren Schäden gekommen. Der Iran hat weiterhin auch nicht nur Israel zum Ziel. Die Zahlen deuten darauf hin, dass in den letzten Tagen deutlich mehr Raketen und Drohnen auf arabische Staaten der Golfregion geschossen wurden.

Israel fliegt ebenfalls weiter Angriffe im Iran. Gleichzeitig weitet sich der Krieg auch im Libanon aus, den die Hisbollah am Montag begonnen hatte. Dort rücken israelische Bodentruppen vor. Geplant ist offenbar die Einrichtung einer Pufferzone im Süden des Landes. Es werden weiterhin auch Angriffe auf die südlichen Viertel der Hauptstadt Beirut geflogen, die als Hochburg der Hisbollah Miliz gelten. Die Armee hatte dort rund 700.000 Bewohner aufgefordert, die Gegend zu verlassen.

04:27 Uhr

USA verkaufen Israel 12.000 weitere Bomben

Die US-Regierung neue Waffenverkäufe an Israel gebilligt. Der Rüstungsdeal über 151 Millionen Dollar (rund 130 Millionen Euro) umfasst 12.000 Tausend-Pfund-Bomben, wie das US-Außenministerium mitteilte. Demnach stellte Außenminister Marco Rubio eine besondere Dringlichkeit der Waffenverkäufe fest und verzichtete auf den üblichen Prüfungsprozess durch den Kongress.

04:17 Uhr

Gegenseitige Angriffe auch in der Nacht

Iran feuert weiter Raketen auf Israel. In der Nacht meldete die israelische Armee einen weiteren Angriff, die Luftabwehr battle im Einsatz. Israels Luftwaffe begann derweil eine neue breite Welle an Angriffen auf Ziele in Teheran. Iranische Staatsmedien verbreiteten Aufnahmen von Bränden am internationalen Flughafen Mehrabad.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben der Konfliktparteien oder von Beobachtern zum Kriegsgeschehen können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

02:55 Uhr

Saudi-Arabien: Angriff auf Ölfeld abgewehrt

Saudi-Arabien hat nach Behördenangaben einen Drohnenangriff des Irans auf das riesige Ölfeld Schaiba abgewehrt. Es seien sechs Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Wie die saudische Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher berichtete, wurde zudem erneut eine auf den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan abgefeuerte ballistischen Rakete abgefangen.

01:24 Uhr

US-Minister kündigt “schwerstes Bombardement” an

US-Finanzminister Scott Bessent hat besonders heftige Angriffe in Iran angekündigt. “Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden”, sagte er dem Sender Fox Business am Freitag. Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den “größten Schaden” zufügen.

00:47 Uhr

Klingbeil kritisiert Israel und USA

Bundesfinanzminister und SPD-Chef Lars Klingbeil hat den USA und Israel vorgeworfen, sich vor ihren Angriffen auf den Iran nicht ausreichend um eine Verhandlungslösung bemüht zu haben. “Die Frage ist doch, ob tatsächlich alle Möglichkeiten, die das Völkerrecht bietet, vorher ausgeschöpft wurden, um die Atompläne Irans zu stoppen”, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. “Ich denke, man hätte auf der Grundlage des Völkerrechts mehr Schritte gehen müssen.” Er “weine der Mullah-Führungsriege, die durch die Angriffe getötet wurde, keine Träne nach”, betonte Klingbeil. Die Frage sei aber, ob die Bedrohungen durch Luftangriffe dauerhaft beseitigt würden. Er habe da Zweifel.

00:45 Uhr

USA: Insgesamt mehr als 3.000 Ziele angegriffen

Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

00:37 Uhr

Ischinger vermisst US-Strategie für Iran

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, vermisst einen klaren Plan der US-Regierung für den Iran-Krieg. “Negativ überrascht hat mich, dass die amerikanische Regierung weiterhin keinen halbwegs verlässlichen Plan kommunizieren kann, was das Ziel der Intervention im Iran ist”, sagte er dem Magazin Stern. Am ersten Tag der Operation habe Präsident Donald Trump den Begriff “Regime Change” in den Mund genommen. Davon sei jetzt aber “nur noch am Rande” die Rede, sagte Ischinger.

00:34 Uhr

Trump: Steigern Rüstungsproduktion

US-Rüstungsunternehmen haben laut Präsident Donald Trump zugestimmt, mehr Waffen zu produzieren. Nach einem Treffen mit Vertretern großer US-Rüstungskonzerne teilte Trump auf Truth Social mit, dass sie zugesagt hätten, die Produktion hoch entwickelter Waffen zu vervierfachen. Unklar blieb, um welche Waffen es sich handelt und bis wann und wie die Produktionssteigerung umgesetzt werden soll.

00:30 Uhr

Katar öffnet Teile seines Luftraums wieder

Nach der vollständigen Schließung seines Luftraums hat Katar eine teilweise Wiederöffnung verkündet. Der Flugverkehr über das Land könne über genau festgelegte Routen und in eingeschränktem Umfang wieder aufgenommen werden, erklärte die Flugaufsichtsbehörde. Dazu zähle eine begrenzte Zahl von Flügen zur Evakuierung gestrandeter Passagiere sowie Transportflüge.

00:25 Uhr

Putin sagt Iran Solidarität zu

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat seinem Kollegen in Teheran, Massud Peseschkian, die Solidarität Moskaus zugesichert. Er habe sich für eine schnelle Beendigung der Kampfhandlungen ausgesprochen und Peseschkian über seine Telefonate mit den arabischen Staatschefs der Golfregion informiert, teilte der Kreml mit. Er verurteilte demnach die “bewaffnete israelisch-amerikanische Aggression” und verlange eine Rückkehr zur Diplomatie.

Putin sprach sein Beileid zum Tod des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Chamenei, dessen Familienmitgliedern sowie von Politikern, Militärs und “zahlreichen Zivilisten” aus, so der Kreml. Peseschkian dankte Putin demnach für die Solidarität Russlands.

00:37 Uhr

Der Liveblog vom Freitag zum Nachlesen

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-krieg-108.html