Iran-Krieg: +++ Trump will Krieg beenden, „wenn ich es in meinen Knochen spüre“ +++ Liveticker | EUROtoday

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Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

19:57 Uhr – Trump will Krieg beenden, „wenn ich es in meinen Knochen spüre“

US-Präsident Donald Trump und Vertreter seiner Regierung haben immer wieder unterschiedliche Angaben darüber gemacht, wie lange der Krieg gegen den Iran dauern könnte. In einem Interview des Senders Fox News Radio sagte er auf die Frage, wann der Krieg vorbei sein würde: „Wenn ich es spüre – wenn ich es in meinen Knochen spüre.“

19:29 Uhr – Mann wegen mutmaßlicher Bereitstellung von Starlink-Internet im Iran festgenommen

Im Iran ist einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Isna zufolge ein Mann festgenommen worden, weil er Menschen Internetzugänge über das Satelliten-Netzwerk Starlink verkauft haben soll. Der 37-Jährige habe „ein Netzwerk in mehreren iranischen Provinzen“ aufgebaut, um „Zugänge zum unbeschränkten Internet über Starlink zu verkaufen“, berichtete Isna unter Berufung auf die Polizei in der südiranischen Provinz Fars. Der Zeitpunkt der Festnahme wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

19:23 Uhr – USA setzen Kopfgeld auf Modschtaba Chamenei aus

Die USA haben eine hohe Belohnung zur Ergreifung des neuen iranischen Obersten Führers Modschtaba Chamenei ausgesetzt. Das US-Außenministerium teilte mit, es würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Aufenthaltsort Chameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt.

Gesucht werden demnach unter anderen der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani und Innenminister Eskandar Momeni sowie ferner Anführer der iranischen Revolutionsgarden. Modschtaba Chamenei ist der Sohn von Ayatollah Ali Chamenei, der zu Kriegsbeginn am 28. Februar bei einem israelischen Luftangriff getötet wurde. Er wurde am Sonntag zum Nachfolger seines Vaters ernannt.

18:00 Uhr – Iran widerspricht Trump: Marine intakt

Der Iran hat Darstellungen von US-Präsident Donald Trump über den Zustand der iranischen Marine und Luftstreitkräfte scharf zurückgewiesen. „Die USA behaupten, die iranische Marine sei zerstört (…) Dann sei die Frage erlaubt, warum die Straße von Hormus immer noch geschlossen ist und kein Tanker sie durchqueren kann“, sagte Mohammed Akbarsadeh, stellvertretender Kommandeur der Marine der Revolutionsgarden laut der Nachrichtenagentur IRNA.

Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, die iranische Marine sei verschwunden, die Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet. „Erneut die Frage: wieso treffen Irans Raketen und Drohnen dann in regelmäßigen Abständen ihre vorgesehenen Ziele“, hielt Akbarsadeh entgegen. Der iranische Machtapparat hat sich bislang als widerstandsfähig erwiesen und schlägt immer wieder zurück, was den USA und ihren Verbündeten sowie der Weltwirtschaft zunehmend zusetzt.

17:10 Uhr – „Iran-Krieg nutzt niemandem und schadet vielen“, sagt Merz

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat ein schnelles Ende des Iran-Krieges gefordert und auf wirtschaftliche Schäden auch für Deutschland durch den Konflikt verwiesen. „Wir hoffen, dass wir Wege finden, diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden, weil er niemandem nutzt und vielen schadet, ökonomisch auch uns“, sagte Merz am Freitag während eines Besuchs in Norwegen bei einer Pressekonferenz mit dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Störe und dem kanadischen Premierminister Mark Carney.

„Wir unternehmen alle Anstrengungen, um diesen Krieg im Iran und mit dem Iran zu beenden. Alle diplomatischen Kanäle werden genutzt“, sagte Merz auf die Frage einer Journalistin, ob er es unterstützen würde, wenn die Europäer oder die Deutschen mit den Iranern in direkten Kontakt treten würden, damit die vom iranischen Militär de facto gesperrte Straße von Hormus wieder geöffnet wird.

Merz äußerte auch Kritik am Vorgehen Israels und der USA. Zwar teile die Bundesregierung „wichtige Ziele der Vereinigten Staaten und Israels“. Mit jedem Kriegstag stellten sich allerdings „mehr Fragen, als Antworten gegeben werden“, sagte er. „Vor allem wird immer deutlicher: Es braucht einen überzeugenden Plan, es braucht eine Strategie, wie dieser Krieg zu einem Ende geführt werden soll.“

„Derweil sehen wir eine gefährliche Eskalation“, fuhr Merz fort. „Der Iran greift wahllos Staaten in der Region an, darunter enge Partner und Verbündete auch unseres Landes.“ Die Straße von Hormus sei „praktisch unpassierbar“ geworden. „Wir verurteilen das auf das Schärfste“, sagte der Bundeskanzler.

„Wir haben kein Interesse an einem endlosen Krieg. Ein Zerfall der territorialen Integrität, der Staatlichkeit oder der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit des Iran hätte schwerwiegende Folgen auch für uns“, sagte Merz. „Deswegen brauchen wir jetzt eine Perspektive für eine Friedensordnung.“

17:05 Uhr – Libanon: Mehr als 100 Kinder bei Angriffen getötet

Bei israelischen Angriffen im Libanon sind nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums mehr als 100 Kinder getötet worden. Insgesamt 773 Menschen seien seit Beginn der Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz Anfang März ums Leben gekommen, teilte das Ministerium am Freitag mit. Unter den Toten seien 62 Frauen. Mehr als 1900 Menschen seien verletzt worden.

16:31 Uhr – Trump kündigt neue Angriffe an und stellt Führungswechsel in Frage

Zwei Wochen nach Beginn des Iran-Krieges hat US-Präsident Donald Trump weitere Angriffe für die kommende Woche angekündigt. „Wir werden sie in der nächsten Woche sehr hart treffen“, sagte Trump am Freitag dem Radiosender Fox News. Zugleich sagte er voraus, die iranische Führung werde stürzen, aber „vielleicht nicht sofort“.

Damit setzte der US-Präsident seine wechselhaften Äußerungen über die Strategie im Krieg fort. Noch am Montag hatte Trump den Iran-Krieg für „so intestine wie“ beendet erklärt und dies mit der militärischen Schwächung der Islamischen Republik begründet. In der Nacht zum Freitag nannte er die iranischen Führungspolitiker „gestörte Dreckskerle“ und drohte ihnen mit Vernichtung.

Trump wurde in dem Fox-News-Interview auch zu seiner Ankündigung gefragt, Öltanker könnten US-Geleitschutz in der vom Iran blockierten Straße von Hormus erhalten. „Wir würden es tun, wenn wir es müssten“, antwortete Trump. „Aber, wissen Sie, hoffentlich wird alles sehr intestine laufen. Wir werden sehen, was passiert.“

16:27 Uhr – Hegseth: Hochrangiger Militär untersucht Angriff auf Schule

Die USA haben nach Angaben ihres Verteidigungsministers Pete Hegseth einen hochrangigen Militär außerhalb des für den Iran zuständigen US-Kommandos (Centcom) mit der Untersuchung des Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran beauftragt. Diese werde so lange dauern, wie nötig, betonte Hegseth bei einer Pressekonferenz.

Medienberichten zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen einer eingeleiteten Untersuchung hervor, wie die „New York Times“ und der Sender CNN jüngst unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichten. Die USA hätten einen Stützpunkt der Revolutionsgarden im Visier gehabt, zu dem das Schulgebäude früher gehörte. Veraltete Ortungsdaten führten demnach zu dem folgenschweren Fehler der US-Streitkräfte.

Der „New York Times“ zufolge erstellten Beamte von Centcom die Zielkoordinaten für den Angriff und verwendeten veraltete Angaben von Geheimdiensten. Allerdings hätten die Quellen betont, dass es sich um vorläufige Ergebnisse handele und wichtige Fragen offen blieben. Dazu zähle auch, warum die veralteten Informationen nicht noch einmal überprüft worden seien.

15:14 Uhr – Briten patrouillieren über Golfstaat

Flugzeuge der britischen Luftwaffe Royal Air Force haben nach Angaben der Downing Street in der Nacht erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs über Bahrain patrouilliert. „Über Nacht flogen britische Jets erstmals Luftverteidigungsmissionen speziell zum Schutz Bahrains“, sagte ein Sprecher von Premierminister Keir Starmer laut der Nachrichtenagentur PA.

13:51 Uhr – Hegseth: Keine klaren Belege für Minen in Straße von Hormus

Nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ist nicht belegt, dass die Straße von Hormus vom Iran vermint wurde. Zwar hätten die USA gehört, wie die Iraner darüber gesprochen hätten, sagt Hegseth auf einer Pressekonferenz. Aber es gebe keine entsprechenden „klaren Belege“ dafür. In Medienberichten hieß es ​kürzlich, der Iran habe etwa ein Dutzend Minen in der Meerenge platziert.

13:19 Uhr – Hegseth: Neuer Oberster Führer „verwundet und wahrscheinlich entstellt“

Kriegsminister Pete Hegseth spricht auf einer Pressekonferenz im Pentagon. Nie zuvor sei eine moderne Armee so schnell dezimiert worden, sagt er. Der Iran verfüge über keine Flugabwehr, keine Luftwaffe, keine Marine. Der Raketenbestand sei um 90 Prozent geschrumpft. Der iranischen Führung gehe es nicht besser. Der „nicht so ganz Oberste Führer“, Modschtaba Chamenei, sei „verwundet und wahrscheinlich entstellt“. Er verstecke sich, seine erste Botschaft am gestrigen Tag sei lediglich im Fernsehen verlesen worden. „Keine Stimme, kein Video“, sagt Hegseth. „Sein Vater ist tot, er hat Angst und ist auf der Flucht.“ Um was für Verletzungen es sich handele und wie es dazu gekommen sei, führte er dabei nicht aus.

13:17 Uhr – Russland: Keine erhöhte Strahlung nach Angriffen auf Iran

Nach den Angriffen der USA und Israels auf iranische Atomanlagen sind russischen Angaben zufolge keine veränderten Strahlungswerte festzustellen. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf den Chef des Atomkonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow. Es bleibt zunächst unklar, auf welche konkreten Angriffe ​sich der Bericht bezieht. Der Iran hatte in der vergangenen Woche erklärt, die Anlage in Natans sei getroffen worden, es sei jedoch keine Radioaktivität ausgetreten.

12:40 Uhr – Sri Lanka übergibt Leichen iranischer Seeleute

Sri Lanka hat nach einem Angriff der US-Marine auf ein iranisches Kriegsschiff die Leichen von 84 Seeleuten überstellt. Die sterblichen Überreste seien iranischen Vertretern zur Rückführung übergeben worden, sagte Außenministeriumssprecher Thushara Rodrigo am Freitag. Sie sollten vom Flughafen Hambantota im Süden Sri Lankas in den Iran geflogen werden.

Ein U-Boot der US-Marine hatte am Mittwoch vergangener Woche das iranische Kriegsschiff „IRIS Dena“ in internationalen Gewässern vor der Küste Sri Lankas versenkt. 32 Besatzungsmitglieder wurden gerettet.

12:27 Uhr – Regierung: Fünfstellige Zahl von Deutschen zurückgekehrt

Eine fünfstellige Zahl Deutscher hat nach Angaben des Auswärtigen Amtes die Krisenregion verlassen. Die Bundesregierung habe davon 1100 besonders Schutzbedürftige und ihre engsten Angehörigen mit sechs Sonderflügen ausgeflogen, sagt ein Sprecher des Ministeriums. Der wahrscheinlich letzte von der ​Regierung organisierte Flug habe am Donnerstag stattgefunden und sei nicht mehr voll ausgelastet gewesen. Eine eigenständige Ausreise sei über kommerzielle Flüge und Landwege möglich. Eine mittlere dreistellige Zahl von Deutschen werde in der Region individuell beraten.

12:25 Uhr – Trump: Begleitschutz für Schiffe in Straße von Hormus wäre möglich

US-Präsident Donald Trump hat Begleitschutz der USA für Schiffe in der Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Das könne man tun, falls dies nötig sei, sagt er dem Sender Fox News. ​Zudem kündigt er für die kommende Woche „sehr harte“ militärische Schläge gegen den Iran an.

11:11 Uhr – Nato-Luftabwehr fängt dritte iranische Rakete über Türkei ab

Die Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine dritte iranische Rakete abgefangen. Das Geschoss sei vom Iran in Richtung ​Türkei abgeschossen worden, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei habe den Iran um eine Stellungnahme ersucht.

10:41 Uhr – Vier Tote bei Absturz von US-Militärflugzeug im Irak

Nach einem Absturz eines US-Tankflugzeugs im Irak sind nach Angaben des Militärs vier der sechs Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Das Flugzeug vom Typ KC-135 conflict Teil der Militäroperation gegen den Iran, doch der Absturz sei weder durch feindlichen Beschuss noch durch Eigenbeschuss verursacht worden, erklärte das Militär in einer Mitteilung. Laut Centcom waren zwei Flugzeuge beteiligt. Eines sei sicher gelandet, das andere sei im Westen des Irak abgestürzt.

10:21 Uhr – Libanon meldet viele Tote bei israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen auf Ziele im Libanon hat es libanesischen Angaben zufolge seit der Nacht mehr als 20 Tote gegeben. Allein in der Gegend der Küstenstadt Sidon seien neun Menschen ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Bei weiteren Bombardements im Süden und Osten des Landes wurden demnach weitere 14 Menschen getötet. In Beirut sei eine Person bei einem Angriff auf ein Auto ums Leben gekommen.

10:20 Uhr – Zwei Drohnen in der Nähe von Ölfeld im Irak abgestürzt

In der Nähe eines bedeutenden Ölfelds im Südirak sind zwei Drohnen abgestürzt. „Zwei Drohnen haben Telefonmasten in der Nähe des Madschnun-Ölfeldes getroffen“, sagte ein Vertreter des irakischen Ölministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Bei dem Vorfall in der Nacht zum Freitag habe es weder Opfer noch Schäden gegeben. Der Betrieb des Ölfelds in der Provinz Basra sei bereits vorher ausgesetzt worden. Ein Sprecher des Ölministeriums sagte, es sei das erste Mal, dass das Ölfeld ins Visier genommen worden sei.

10:15 Uhr – Heftige Explosionen in iranischer Hauptstadt nach israelischen Angriffen

Bei den neuen israelischen Luftangriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran werde die Infrastruktur „des iranischen Terrorregimes in Teheran“ ins Visier genommen, teilte die israelische Armee mit. In einer im Onlinedienst X veröffentlichten Erklärung rief die Armee zur „sofortigen“ Evakuierung zweier Wohnviertel im Zentrum von Teheran auf.

Nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP conflict Teheran am Morgen von mehreren schnell aufeinanderfolgenden Explosionen erschüttert worden. Die ungewöhnlich heftigen Detonationen ereigneten sich gegen 10.00 Uhr Ortszeit (07.30 Uhr MEZ), wie zwei AFP-Journalisten berichteten. Über dem Osten und dem Norden der Stadt stiegen schwarze Rauchwolken auf.

Das iranische Staatsfernsehen meldete eine schwere Explosion auf einem Platz voller Demonstranten. Die Detonation habe sich auf dem Ferdowsi-Platz in der Nähe der Universität Teheran ereignet, einem Schwerpunkt der israelfeindlichen Demonstrationen des Al-Kuds-Tages. Videoaufnahmen, die die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte, zeigten aufsteigenden Rauch, während Protestierende „Tod für Israel!“ und „Tod für Amerika!“ schrien. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen

10:07 Uhr – 60 Verletzte bei iranischem Angriff nahe Nazareth

Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Norden Israels sind in der Nacht zu Freitag quick 60 Menschen verletzt worden, davon einer schwer. Der Anschlag soll die arabische Gemeinde Zarzir etwa 20 Kilometer nordwestlich von Nazareth getroffen und large Splitterwirkung verursacht haben, melden israelische Medien unter Berufung auf Hilfsorganisationen.

08:48 Uhr – Tote und Verletzte durch Drohne im Oman

Im Oman sind einem Bericht zufolge zwei Menschen durch eine herabstürzende Drohne ums Leben gekommen, mehrere weitere wurden demnach verletzt. Eine zweite Drohne sei in offenes Gelände gestürzt, meldete die staatliche omanische Nachrichtenagentur unter Berufung auf Sicherheitskreise. Zur Herkunft der Drohnen ist nichts bekannt.

08:16 Uhr – Israel startet großangelegte Angriffe auf Teheran – Iran mobilisiert zu Al‑Quds‑Protesten

Das israelische Militär ​hat den Beginn einer großangelegten Angriffswelle auf Teheran bekanntgegeben. Iranische Staatsmedien berichteten von mehreren Explosionen und Kampfjets über der Stadt Karadsch westlich der ⁠Hauptstadt.

Trotz anhaltender Luftangriffe sind in Teheran erneut Tausende Regierungsanhänger zu israelfeindlichen Demonstrationen auf die Straßen gegangen. Die Kundgebungen finden anlässlich des sogenannten Al‑Quds‑Tages statt, den der frühere Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini 1979 eingeführt hat. Die staatlich organisierten Proteste richten sich gegen Israel und fordern die „Befreiung Jerusalems“.

06:53 Uhr – Trump droht: „Beobachten Sie, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert“

Der Iran startet mehrere Angriffe auf arabische Golfstaaten. Dutzende Drohnen greifen Saudi-Arabien an. US-Präsident Trump droht mit massiver Vergeltung.

„Beobachten Sie, was heute mit diesen gestörten Dreckskerlen passiert“, schreibt Trump in einem Beitrag auf Truth Social. „Die iranische Marine ist verschwunden, ihre Luftwaffe existiert nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werden vernichtet, und ihre Führer wurden von der Erde getilgt.“

„Sie töten seit 47 Jahren unschuldige Menschen auf der ganzen Welt, und jetzt töte ich sie als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika“, schrieb Trump. „Was für eine große Ehre es ist, das zu tun!“

06:36 Uhr – USA lockern Sanktionen gegen russisches Öl

Das US-Finanzministerium will die Sanktionen gegen russisches Öl weiter lockern. Das Ministerium kündigt an, entsprechende Schritte zu unternehmen. Geplant sei die Erteilung einer Lizenz, die die Lieferung und den Verkauf bestimmter sanktionierter russischer Rohöl- und Erdölprodukte für den kommenden Monat erlaubt. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Erklärung sagte Finanzminister Scott Bessent, die Maßnahme sei „eng begrenzt“ und „kurzfristig“ und werde der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil ⁠verschaffen.

Die Ausnahmegenehmigung der USA für den ⁠Kauf von sanktioniertem russischen Öl betrifft nach Angaben aus Moskau 100 Millionen Barrel. Angesichts der wachsenden Energiekrise scheine eine weitere Lockerung der Restriktionen unvermeidlich, schreibt der russische Gesandte Kirill Dmitrijew auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.

05:35 Uhr – Fast 60 Menschen in Israel verletzt

Bei einem Raketenangriff auf Israel sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom mindestens 58 Menschen verletzt worden. Der Angriff erfolgte den Angaben zufolge auf Zarzir – eine Stadt rund 100 Kilometer nördlich von Jerusalem, nahe der Grenze zum Libanon.

05:09 Uhr – Dubai: Herabfallende Trümmer lösen Brand aus

Herabfallende Trümmer abgefangener Geschosse haben in Dubai einen Brand ausgelöst. Dichter schwarzer Rauch stieg am frühen Morgen über der Skyline der Stadt auf, nachdem die örtlichen Behörden von einem Brand in einem Industriegebiet der Metropole berichtet hatten.

03:52 Uhr – Staatsmedien melden Explosionen in Teheran

In Irans Hauptstadt Teheran haben sich iranischen Staatsmedien zufolge mehrere Explosionen ereignet. Bewohner der betroffenen Teile von Teheran hätten berichtet, dass ihre Häuser gebebt hätten, berichtete die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars.

03:21 Uhr – Bericht: USA haben Munition für „Jahre“ verbraucht

Die USA haben einem Bericht der „Financial Times“ zufolge seit Beginn des Krieges mit dem Iran Munitionsvorräte für „Jahre“ verbraucht. Zu den schnell zur Neige ⁠gehenden ​Waffen zählten auch ‌moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die Zeitung.

dpa/AFP/AP/Reuters/sebe/doli

https://www.welt.de/politik/ausland/article69b3690228b7770e637eb152/iran-krieg-trump-will-krieg-beenden-wenn-ich-es-in-meinen-knochen-spuere-liveticker.html