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Frankreichs Präsident Macron hat an Irans Staatschef Peseschkian appelliert, die Freiheit der Schifffahrt und die Sicherheit in der Straße von Hormus wiederherzustellen. US-Präsident Trump kündigte eine “Räumung” der Meerenge an.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
20:36 Uhr
Straße von Hormus bleibt Knackpunkt
Zu den größten Knackpunkten der Verhandlungen gehört die Kontrolle über die Straße von Hormus. “Das dürfte der Grund sein, warum die Iraner mit sehr großem Selbstbewusstsein nach Pakistan gereist sind”, erklärt ARD-Korrespondentin Gabriele Dunkel, “weil sie eben wissen, dass sie durch den blockierten Öltransport ein sehr großes Druckmittel haben.” Medienberichten zufolge sind die Verhandlungen genau bei diesem Punkt ins Stocken geraten.
Jonas Wixforth im ARD-Studio Washington sieht die Position von US-Präsident Donald Trump geschwächt: “Eine Eskalation dieses Krieges nach Verhandlungen kann er innenpolitisch kaum vertreten. Dieser Krieg ist in den USA sehr unbeliebt, die Spritpreise steigen auch hier immer weiter.” Trump brauche einen “Deal”. Der offenbar parallel zu den Verhandlungen laufende Einsatz von Zerstörern in der Meerenge sei möglicherweise ein Versuch, militärisch Fakten zu schaffen.
19:56 Uhr
Libanon: Bislang 2.020 Tote durch Angriffe Israels
Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium sind im Land seit dem 2. März mindestens 2.020 Menschen durch israelische Angriffe ums Leben gekommen. Zudem seien mindestens 6.536 Personen verletzt worden.
Konfliktparteien als Quelle
Angaben der Konfliktparteien oder von Beobachtern zum Kriegsgeschehen können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.
19:08 Uhr
Weitere Verhandlungen wohl am Abend oder morgen
Die staatliche iranische Agentur Nournews berichtet unter Berufung auf den Verhandlern nahestehende Personen, eine weitere Verhandlungsrunde werde es am wahrscheinlich am Abend oder morgigen Sonntag geben.
19:06 Uhr
US-Militär meldet Durchfahrt der Straße von Hormus
Das US-Militär hat bekannt gegeben, dass zwei seiner Kriegsschiffe die Straße von Hormus durchfahren haben. Dies sei Teil eines Plans zur Minenräumung in dieser für den globalen Ölhandel wichtigen Wasserstraße. Die Durchfahrt der Schiffe durch die Meerenge diente laut einer Mitteilung des US-Zentralkommandos dazu, “die Voraussetzungen für die Minenräumung in der Straße von Hormus zu schaffen”.
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, sein Land habe mit dem “Prozess zur Freigabe der Straße von Hormus” begonnen. Iran hatte die USA vor einer Durchfahrt der Meerenge gewarnt.
18:28 Uhr
Frankreichs Präsident telefoniert mit Peseschkian
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit dem iranischen Staatschef Massud Peseschkian die Bedeutung einer Deeskalation der aktuellen Lage durch die Waffenstillstandsgespräche in Pakistan verdeutlicht. “Ich habe betont, wie wichtig es ist, dass Iran die Freiheit der Schifffahrt und die Sicherheit in der Straße von Hormus so schnell wie möglich wiederherstellt”, schrieb Macron auf X. Er habe auch auf die uneingeschränkte Einhaltung des Waffenstillstands, auch im Libanon, hingewiesen.
17:59 Uhr
Israel meldet neue Angriffe aus dem Libanon
Laut israelischen Rettungskräften ist bei neuen Angriffen aus dem Libanon ein Haus im Norden des Landes getroffen worden. Angaben zu Verletzten machte der Rettungsdienst Magen David Adom nicht. Nach israelischen Medienberichten feuerte die libanesische Hisbollah-Miliz rund zehn Raketen auf den Norden Israels. Zudem sei bei Drohnenangriffen ein Haus im Grenzort Schlomi beschädigt worden. Andere Geschosse wurden demnach von der Raketenabwehr abgefangen. Die Hisbollah teilte mit, sie habe israelische Truppen im Süden des Libanons mit einer Rakete angegriffen.
17:37 Uhr
Israel: Bislang 18.000 Bomben über Iran abgeworfen
Israel hat nach Militärangaben seit Kriegsbeginn rund 18.000 Bomben über Iran abgeworfen. Etwa 60 Prozent von geschätzt 470 Abschussrampen Irans für ballistische Raketen seien zerstört oder außer Gefecht gesetzt worden. Iran habe rund 650 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert – dabei seien in Israel 20 Zivilisten getötet worden sowie vier Palästinenser im Westjordanland. In Iran wurde die Zahl der Todesopfer mit mehr als 3.000 angegeben. Die Menschenrechtsorganisation Hengaw mit Sitz in Norwegen berichtete von mindestens 7.650 getöteten Menschen im Iran, darunter 1.030 Zivilisten. Die Angaben der Kriegsparteien lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
17:19 Uhr
USA bestätigen direkte Verhandlungen
Das Weiße Haus hat die direkten Gespräche zwischen den USA und Iran in Pakistan bestätigt. Zuvor hatte die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna den Beginn von Dreiergesprächen unter Einschluss Pakistans gemeldet.
16:32 Uhr
Iran warnt US-Kriegsschiff vor Fahrt durch Meerenge
Irans Marine hat ein US-Kriegsschiff vor einer Durchquerung der Straße von Hormus gewarnt. Die Streitkräfte beobachteten den Zerstörer genau, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Sollte das Schiff seinen Kurs fortsetzen, drohe “innerhalb von 30 Minuten” ein Angriff. Irans Delegation, die in Islamabad mit den USA Friedensgespräche aufgenommen hat, forderte demnach, dass das Schiff die Meerenge wieder verlässt.
15:24 Uhr
Trump: “Räumen Straße von Hormus”
US-Präsident Donald Trump hat mitgeteilt, dass das US-Militär damit begonnen habe, die Straße von Hormus “zu räumen”. Alle iranischen Minenlegerschiffe seien versenkt worden, schrieb Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien, ging jedoch nicht auf weitere Details ein.
Das iranische Militär dementierte Berichte, wonach mehrere Schiffe der US-Marine die Meerenge durchquert hätten. Im iranischen Staatsfernsehen wurden US-Schiffe gewarnt, die Passage zu durchfahren – sonst würden sie angegriffen.
Konfliktparteien als Quelle
Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der Konfliktparteien können nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.
15:04 Uhr
Friedensgespräche haben begonnen
Im pakistanischen Islamabad haben die Friedensverhandlungen zur Beendigung des seit sechs Wochen andauernden Krieges im Nahen Osten begonnen. Das teilten pakistanische Regierungsvertreter mit, auch der iranische Staatssender Irib meldete den Beginn. Zuvor hatte eine Reporterin des US-Senders CBS den Start der Verhandlungen vermeldet.
Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe geht es in den Gesprächen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den Konfliktpunkten zählt der Status der Straße von Hormus, die für den globalen Energiehandel von zentraler Bedeutung ist.
13:28 Uhr
Iranisches Staatsfernsehen: Iran hat “rote Linien” mitgeteilt
Iran hat Berichten des staatlichen Fernsehens zufolge rote Linien für die Verhandlungen mit den USA gezogen. Demnach müssen die Nutzung der Straße von Hormus, Reparationszahlungen, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und eine für die ganze Region geltende Feuerpause vereinbart werden, berichtete ein Reporter. Diese Forderungen seien der pakistanischen Regierung übergeben worden.
13:15 Uhr
Vorgespräche in Islamabad gestartet
Vor möglichen Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran hat Pakistans Ministerpräsident und Vermittler Shehbaz Sharif getrennte Vorgespräche mit beiden Delegationen geführt. Nach Informationen des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera bemühte sich Sharif in den Gespräche um direkte Verhandlungen beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen.
Der genaue Ablauf der Gespräche ist weiterhin nicht offiziell. Der iranische Staatssender Irib berichtete, dass die Gespräche zwischen den Iranern und der US-Seite – sofern sie tatsächlich starten – für den Nachmittag Ortszeit geplant seien. Iranischen Quellen zufolge sollen die Verhandlungen nur einen Tag dauern.
12:46 Uhr
USA dementieren Berichte zu Freigabe iranischer Vermögen
Ein Vertreter der US-Regierung hat Berichte dementiert, wonach die USA der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen zugestimmt habe. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor unter Berufung auf einen hochrangigen iranischen Insider berichtet, die USA hätten der Freigabe iranischer Vermögen zugestimmt. Diese würden in Katar und anderen ausländischen Banken gehalten.
12:41 Uhr
Israel will nicht über Waffenruhe mit Hisbollah-Miliz verhandeln
Israel will bei den kommende Woche mit dem Libanon geplanten Gesprächen nicht über eine Waffenruhe mit der pro-iranischen Hisbollah-Miliz sprechen. Der israelische Botschafter in Washington, Yechiel Leiter, erklärte, Israel habe “formalen Friedensverhandlungen” mit der libanesischen Regierung zugestimmt. Israel weigere sich aber, über “eine Waffenruhe mit der Terrororganisation Hisbollah” zu sprechen. Die Miliz greife weiterhin Israel an und sei “das Haupt-Hindernis für Frieden zwischen beiden Ländern”. Israel und der Libanon wollen am Dienstag Gespräche im US-Außenministerium in Washington beginnen.
12:37 Uhr
Insider: Oberster Führer Irans immer noch schwer verletzt
Der Oberste Führer Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, erholt sich Insidern zufolge noch immer von schweren Verletzungen, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat. Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis der Nachrichtenagentur Reuters. Zudem habe er eine erhebliche Verletzung an einem oder beiden Beinen erlitten.
Bei dem Angriff am Anfang des von den USA und Israel am 28. Februar begonnenen Krieges wurde das damalige Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet. Zum Nachfolger wurde sein Sohn Modschtaba Chamenei gewählt, der seither jedoch nicht in der Öffentlichkeit aufgetreten ist.
12:33 Uhr
US-Delegation trifft pakistanischen Ministerpräsidenten
US-Vizepräsident JD Vance ist in Islamabad mit Ministerpräsident Shehbaz Sharif zusammengetroffen. Sharif habe die Hoffnung geäußert, dass die anstehenden Gespräche mit dem Iran als Sprungbrett für einen dauerhaften Frieden in der Region dienen, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. An dem Treffen nahmen dem US-Präsidialamt zufolge auch der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teil.
11:49 Uhr
Iran ruft USA zu “America First” bei Gesprächen auf
Der iranische Vizepräsident Mohammed Resa Aref hat die US-Regierung aufgerufen, bei den Friedensverhandlungen die Interessen ihres Landes über die Israels zu stellen. Falls die US-Unterhändler bei den Gesprächen in Pakistan Präsident Donald Trumps Devise “America First” beherzigten, sei ein Abkommen möglich, schrieb Aref in sozialen Medien. “Sollten wir es jedoch mit Vertretern von ‘Israel First’ zu tun haben, wird es keine Einigung geben.”
11:27 Uhr
Berichte über eingeschlossene Hisbollah-Mitglieder in Grenzort
Israelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Mitglieder seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal “ynet”. Ähnliche Berichte kamen aus dem Libanon.
11:24 Uhr
Staatsmedien: Irans Delegation trifft Pakistans Regierungschef
Vor Beginn der US-iranischen Verhandlungen in Islamabad ist die iranische Delegation Medienberichten zufolge mit Pakistans Regierungschef Shehbaz Sharif zusammengekommen. “Die Modalitäten für die Gespräche zwischen dem Iran und den USA werden am Ende dieses Treffens festgelegt”, berichtete das staatliche iranische Fernsehen.
10:22 Uhr
Israel und Hisbollah beschießen sich weiter gegenseitig
Das israelische Militär und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschießen sich weiter gegenseitig. Im Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen.
Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Mitgliedern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.
09:36 Uhr
Pakistan hofft auf konstruktive Gespräche
Pakistan hofft auf förderliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Außenminister Ishaq Dar sagt anlässlich der Ankunft der US-Delegation, er hoffe, die beiden Staaten würden sich konstruktiv einbringen. Zudem bekräftigt er seinem Ministerium zufolge den Wunsch der pakistanischen Regierung, die Parteien weiterhin dabei zu unterstützen, eine “dauerhafte und tragfähige Lösung für den Konflikt” zu finden.
07:35 Uhr
US-Delegation in Islamabad gelandet
Die US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der Hauptstadt Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hieß es aus pakistanischen Sicherheitskreisen.
07:05 Uhr
US-Geheimdienste: China könnte Waffenlieferungen an Iran planen
Kurz vor den in Pakistan geplanten Gesprächen zwischen den USA und Iran über eine Beendigung des Krieges bereitet China US-Geheimdienstinformationen zufolge die Lieferung von Luftabwehrsystemen an die Islamische Republik vor. Darauf deuteten Einschätzungen der US-Geheimdienste hin, berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf drei Insider.
Demnach airplane China die Lieferung von schultergestützten Flugabwehrraketen, sogenannten Manpads. Es gebe zudem Anzeichen dafür, dass China versuche, die Lieferungen über Drittländer zu leiten, um ihre Herkunft zu verschleiern. Das US-Außenministerium, das US-Präsidialamt und die chinesische Botschaft in Washington reagieren zunächst nicht auf Anfragen.
05:25 Uhr
Ryanair schließt Flugstornierungen wegen der Kerosin-Preise nicht aus
Die Billigfluggesellschaft Ryanair schließt angesichts der hohen Kerosin-Preise Flugstornierungen im Sommer nicht aus. “Wir sehen die Situation mit großer Besorgnis”, sagte Ryanair-Manager Marcel Pouchain Meyer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Die Fluggesellschaft habe zwar 80 Prozent des bis Ende März 2027 benötigten Treibstoffs über sogenanntes Hedging zum Festpreis sichern können. “Aber 20 Prozent Unsicherheit sind immer noch da.” Auch kurzfristige Preiserhöhungen könnten notwendig werden.
03:33 Uhr
UN-Generalsekretär: USA und Iran sollten Chance nutzen
Kurz vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und Iran hat UN-Generalsekretär António Guterres beide Kriegsparteien aufgefordert, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu bemühen. Sie müssten die Gespräche in Pakistan als Chance nutzen, sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric. Es gehe darum, eine dauerhafte und umfassende Einigung zu erreichen mit dem Ziel, die Lage zu deeskalieren. Die Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sollen heute beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance geleitet.
01:16 Uhr
Trump rechnet mit baldiger Öffnung der Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump geht von einer baldigen Öffnung der Straße von Hormus aus, sieht aber auch Schwierigkeiten. Die Straße werde bald offen sein, sagte Trump vor Journalisten. “Das wird nicht einfach sein”, fügte er hinzu. Andere Länder böten dabei ihre Hilfe an. Welche Länder helfen wollen, sagt Trump nicht. Die strategisch wichtige Meerenge dürfte eines der zentralen Themen bei den für das Wochenende in Pakistan geplanten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran werden. Trump verlangt von Teheran, die während des Iran-Kriegs blockierte Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr freizugeben.
00:45 Uhr
Irans Delegation trifft pakistanischen Premier am Samstag
Die iranische Verhandlungsdelegation für die Gespräche mit den USA wird sich nach einem Teheraner Medienbericht am Samstag mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif treffen. Die iranische Delegation für die Verhandlungen mit den USA wird von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. Zu den Unterhändlern in Islamabad zählten auch Außenminister Abbas Araghtschi, der Sekretär des Verteidigungsrates sowie der Chef der Zentralbank.
00:30 Uhr
Mitglieder der Nationalgarde bei Drohnenangriff in Kuwait verletzt
Offenbar bei einem Drohnenangriff sind im Golfstaat Kuwait nach offiziellen Angaben mehrere Mitglieder der Nationalgarde verletzt worden. Bei einer “iranischen Aggression” seien Einrichtungen der Nationalgarde getroffenworden, erklärte das Verteidigungsministerium. Das Ministerium gab weiter an, in den vergangenen 24 Stunden sieben Drohnen abgefangen zu haben. Die Nationalgarde teilte im Onlinedienst X mit, einige ihrer Mitglieder seien bei einem “Drohnenangriff” und andere bei einem dadurch ausgelösten Feuer verletzt worden.
01:24 Uhr
Der Liveblog vom Freitag zum Nachlesen
Die iranische Verhandlungsdelegation ist Medienberichten zufolge in Islamabad angekommen. Der europäische Dachverband für Flughafenbetreiber warnt vor einer “systemischen Kerosinknappheit” durch die Lage an der Straße von Hormus.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-samstag-108.html