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Ein Kommandeur der Revolutionsgarde hat den Golfstaaten mit der Zerstörung ihrer Ölproduktion gedroht, sollten sie Angriffe auf Iran von ihrem Staatsgebiet aus erlauben. Die Hisbollah hat nach eigenen Angaben Raketen auf Israel abgefeuert.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
00:14 Uhr
Ende des Liveblogs
Hiermit schließen wir unseren Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse
21.04.2026 • 22:54 Uhr
Trump verlängert Waffenruhe
US-Präsident Donald Trump hat eine Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran angekündigt. Der Schritt erfolge auf Antrag des vermittelnden Pakistans, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er warte auf einen neuen Vorschlag aus Teheran. Zugleich teilte Trump mit, dass das US-Militär die Blockade gegen iranische Häfen fortsetzen werde.
21.04.2026 • 21:20 Uhr
Iran wirft USA Verletzung der Waffenruhe vor
Kurz vor Auslaufen der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wirft Teheran Washington erneut Verletzungen der Feuerpause vor. “Iranische Häfen zu blockieren, ist ein kriegerischer Akt und somit ein Verstoß gegen die Waffenruhe”, schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Der Angriff auf ein Handelsschiff und die “Geiselnahme” seiner Besatzung sei ein noch schwerwiegenderer Verstoß.
21.04.2026 • 21:18 Uhr
Regierungschef: Libanon benötigt hohe Summe für humanitäre Hilfe
Der Libanon benötigt nach den Worten von Regierungschef Nawaf Salam 500 Millionen Euro zur “Bewältigung der humanitären Krise” durch den Konflikt zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz. Diese Summe sei für die kommenden sechs Monate nötig, sagte Salam bei einer Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Paris. Macron rief Israel dazu auf, seine “territorialen Ambitionen” im Libanon aufzugeben. Die Hisbollah müsse die Angriffe auf israelisches Gebiet einstellen und “von den Libanesen selbst” entwaffnet werden.
Am Freitag struggle eine zehntägige Waffenruhe im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah in Kraft getreten. Dennoch gibt es immer wieder gegenseitige Angriffe.
21.04.2026 • 21:09 Uhr
Revolutionsgarde droht Golfstaaten
Ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarde hat nach Angaben der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Mehr News die Golfstaaten davor gewarnt, “feindliche Einrichtungen” für einen Angriff auf den Iran zu nutzen. Es wäre ein Fehler, eine Aggression gegen den Iran auszuführen, sagte demnach General Madschid Mussavi. Er drohte ihnen für diesen Fall mit der Zerstörung der Ölproduktion.
Die USA verfügen über Stützpunkte und Soldaten in mehreren Ländern im Nahen Osten.
21.04.2026 • 21:09 Uhr
Hisbollah beschießt nach eigenen Angaben Israel
Die Hisbollah hat nach eigenen Angaben erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Dies sei eine Reaktion auf Verstöße gegen die Waffenruhe, teilte die libanesische Terrororganisation mit.
21.04.2026 • 20:30 Uhr
UN: Höhepunkt gewaltsamer Vorfälle in Gaza seit Waffenruhe
Gewaltsame Zwischenfälle haben nach UN-Angaben im Gaza-Streifen einen neuen Höhepunkt seit Inkrafttreten der Waffenruhe erreicht. Die Zahl der Vorfälle, etwa Schusswechsel, Beschuss und Angriffe, sei zwischen dem 12. und 18. April im Vergleich zur Vorwoche um 46 Prozent gestiegen, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric. Dies stelle den höchsten Wochenwert seit der Waffenstillstandsvereinbarung vom Oktober dar. Das israelische Militär sagte auf Nachfrage, man prüfe die Aussagen.
21.04.2026 • 20:26 Uhr
ARD-Korrespondentin zu möglichen Friedensgesprächen
Wie aus dem Weißen Haus zu vernehmen sei, wurden die Pläne für eine Teilnahme der USA an den Friedenspläne in Islamabad vorerst auf Eis gelegt. Grund dafür sei die Weigerung Teherans, auf auf Forderung der USA einzugehen, berichtet ARD-Korrespondentin Gudrun Engel.
21.04.2026 • 20:09 Uhr
UN: Zehntausende Seeleute sitzen im Persischen Golf fest
Wegen des Iran-Krieges sind nach UN-Angaben immer noch Zehntausende Seeleute im Persischen Golf gestrandet. “Rund 20.000 zivile Seeleute befinden sich weiterhin an Bord von Schiffen im Persischen Golf”, sagte die Sprecherin der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO), Natasha Brown. Ihre Vorräte gingen zur Neige. Die Besatzungen litten unter Müdigkeit und schwerem psychischem Stress. Iran hatte nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar die Straße von Hormus praktisch blockiert.
21.04.2026 • 19:27 Uhr
US-Kabinett kommt in Washington zusammen
Vizepräsident JD Vance ist am Dienstagnachmittag (Ortszeit) im Weißen Haus zu Besprechungen eingetroffen. Die Pläne für die Friedensgespräche mit dem Iran in Pakistan und seine Teilnahme, bleiben weiterhin unklar. Der US-Vizepräsident sollte ursprünglich bereits am Dienstagmorgen nach Islamabad aufbrechen. Laut Recherchen des Senders CNN wurden seine Pläne jedoch vorerst auf Eis gelegt, da sich zunächst die Regierungsvertreter in Washington treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth traf kurz nach Vance im Weißen Haus ein. Ebenso wurde Außenminister Marco Rubio am Eingang des Westflügels des Weißen Hauses von Reportern gesehen.
21.04.2026 • 19:17 Uhr
EU: Neuer Vorstoß für Israel-Sanktionen gescheitert
In der EU ist ein neuer Vorstoß für Sanktionen gegen Israel gescheitert. EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte am Abend nach einem Außenministertreffen in Luxemburg, es gebe nicht die erforderlichen Mehrheiten für Handelsbeschränkungen oder andere vorgeschlagene Maßnahmen. Dafür müssten Mitgliedstaaten ihre Position ändern. Bei dem EU-Treffen hatte sich zuvor unter anderem Bundesaußenminister Johann Wadephul klar gegen Vorschläge für weitreichende Israel-Sanktionen der EU ausgesprochen. Maßnahmen wie das Streichen von Freihandelsvorteilen halte man “für unangebracht”, sagte der CDU-Politiker.
Dies bedeute allerdings nicht, dass man nicht mit Israel über kritische Fragen sprechen müsse, so der Außenminister. Als Beispiele nannte Wadephul die Einführung der Todesstrafe und Gewalttaten israelischer Siedler im besetzten Westjordanland. “Ich erwarte, dass die israelische Regierung insgesamt dieser Siedlergewalt klarer, fester und mit allen rechtsstaatlichen Mitteln entgegentritt”, sagte er. Es dürfe auch keine Annexion im Westjordanland geben.
21.04.2026 • 18:57 Uhr
Bruch der Waffenruhe: Hisbollah greift Israels Militär an
Das israelische Militär erklärte am Dienstag auf X, die mit dem Iran verbündete Terrormiliz Hisbollah, habe mehrere Raketen auf israelische Truppen im Südlibanon abgefeuert. Dies sei ein eklatanter Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen hieß es von israelischer Seite. Das berichten mehrere Medien, unter anderem die Times of Israel.
Weiter hieß es, die Sirenen in nordisraelischen Ortschaften seien wahrscheinlich durch das Abfangen einer aus dem Libanon gestarteten Drohne ausgelöst worden, bevor diese israelisches Territorium überquerte. Damit wurde eine frühere Meldung über eine mögliche Fehlidentifizierung korrigiert. Die Hisbollah äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.
21.04.2026 • 18:45 Uhr
Irankrieg: Märkte reagieren weiter auf Unsicherheit
Nach freundlichem Handelsbeginn haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag inmitten der Unsicherheit über den Iran-Konflikt weiter nachgegeben. Der DAX sank um 0,6 Prozent auf 24.270 Punkte, der EuroStoxx50 verlor 0,9 Prozent auf 5930 Zähler. Zeitweise habe die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran den Dax gestützt, hieß es am Markt. Die Aussage von US-Präsident Donald Trump, er wolle den Waffenstillstand nicht verlängern, ließ später die Ölpreise kräftig anziehen und belastete die Börsen.
21.04.2026 • 18:42 Uhr
Irans Außenamtssprecher lässt Teilnahme an Gesprächen weiter offen
Der iranische Außenministeriumssprecher Esmail Baghei erklärte am Dienstag im iranischen Staatsfernsehen, der Iran habe noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob er an Gesprächen mit den USA in Pakistan teilnehmen werde. Er bezeichnete das Vorgehen der USA gegen zwei iranische Schiffe als “Piraterie auf See und Staatsterrorismus” und stellte die Ernsthaftigkeit Washingtons bei den Verhandlungen infrage.
21.04.2026 • 18:28 Uhr
US-General: Keine Waffensysteme aus Südkorea in den Nahen Osten verlegt
Die USA haben kein wichtiges Raketenabwehrsystem von Südkorea in den Nahen Osten verlegt, um den Iran-Krieg zu unterstützen. Das erklärte der Befehlshaber der US-Streitkräfte in Korea am Dienstag. Die Washington Post hatte im März unter Berufung auf zwei Beamte berichtet, das Pentagon verlege Teile des Raketenabwehrsystems THAAD (Terminal High Altitude Area Defense) von Südkorea in den Nahen Osten. Das in den USA hergestellte THAAD-System dient dem Abfangen ballistischer Raketen aus großer Höhe und struggle in Südkorea stationiert, um Nordkorea, ein Atomwaffenstaat, abzuwehren.
General Xavier Brunson, Befehlshaber der US-Streitkräfte in Korea, wurde in einer Anhörung des Senatsausschusses von Senator Gary Peters (Demokratische Partei) aus Michigan zu den Bedenken Südkoreas befragt, dass die Verlegung von THAAD die Abschreckung gegenüber Nordkorea schwäche. “Wir haben keine THAAD-Systeme verlegt. THAAD befindet sich weiterhin auf der koreanischen Halbinsel. Wir verlegen jedoch Munition, die sich derzeit dort befindet und auf ihren Einsatz wartet”, sagte Brunson.
21.04.2026 • 18:12 Uhr
Weißes Haus: Vance nicht auf dem Weg nach Pakistan
US-Vizepräsident befindet sich offenbar noch immer nicht auf dem Weg nach Islamabad. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf offizielle Quellen des Weißen Hauses. Stattdessen werde Vance an weiteren Regierungsgesprächen in Washington teilnehmen, heißt es weiter in der knappen Meldung. Was dies für die weiteren Friedensgespräche bedeutet, ist zu diesem Zeitpunkt unklar.
21.04.2026 • 18:05 Uhr
Neues Zeitfenster: Waffenruhe läuft bereits am frühen Mittwochmorgen aus
Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA ist weiter ungewiss, ob es zu einer neuen Verhandlungsrunde kommt. Nach pakistanischen Angaben gibt es bisher keine Zusage Irans zu Friedensgesprächen in Islamabad. Die Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien ende am Mittwoch um “4:50 am PST“, hieß es in einer Mitteilung des pakistanischen Informationsministers Attaullah Tarar auf X. Eine Umrechnung der Pakistan Standard Time (PST) ergibt 1:50 Uhr am Mittwochmorgen deutscher Zeit als Auslaufen der Waffenruhe – sehr viel eher als bisher angenommen.
Zuletzt benannte Trump den Mittwochabend Washingtoner Zeit – was den frühen Donnerstagmorgen deutscher Zeit bedeutet – als das Ende der Feuerpause. Pakistans Ministers Tarar machte keine Angaben darüber, woher die Angaben über den Zeitpunkt des Endes der Waffenruhe stammten. In der Mitteilung schrieb der Minister weiter, Pakistan sei mit der iranischen Seite durchgehend in Kontakt und bemühe sich um Diplomatie und Dialog. Eine Teilnahme der iranischen Delegation an Verhandlungen vor Ende der Waffenruhe sei “kritisch”.
21.04.2026 • 17:58 Uhr
Trump: “Abkommen” Bedingung für Aufhebung der Seeblockade
Vor möglichen weiteren Gesprächen mit dem Iran in Pakistan sieht US-Präsident Donald Trump sein Land in einer starken Verhandlungsposition. Der Iran habe keine andere Wahl, als Vertreter für weitere Gespräche mit einer US-Delegation zu schicken, sagte Trump dem Sender CNBC in einem Interview. Er denke, dass man einen “großartigen Deal” erzielen werde. “Ich denke, sie haben keine andere Wahl”, sagte er über den Iran. Auf seiner Plattform Truth Social wandte er sich zudem an Vertreter des Irans, “die bald Verhandlungen mit meinen Vertretern führen werden”.
Trump rief Iran dazu auf, acht Frauen freizulassen, deren Identitäten im Einzelnen zunächst unklar blieben. “Das wäre ein großartiger Start für unsere Verhandlungen!!!”, schrieb Trump. Im Interview mit CNBC bekräftigte Trump, dass die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen erst aufheben werde, wenn es ein “finales Abkommen” gebe. Die Waffenruhe sei intestine gewesen, weil die USA währenddessen ihre Munitionsvorräte wieder aufgefüllt hätten. Die US-Streitkräfte seien bereit wieder anzugreifen, betonte er.
21.04.2026 • 17:40 Uhr
EU-Kommission will Maßnahmen gegen Energiekrise vorstellen
Um infolge des Iran-Kriegs steigende Energiepreise zu dämpfen und Versorgungsengpässe zu vermeiden, plant die EU-Kommission verschiedene Maßnahmen. Was genau vorgesehen ist, will die Brüsseler Behörde am morgigen Mittwoch vorstellen. Wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf hervorgeht, soll neben der Abfederung von hohen Preisen für Verbraucher und Unternehmen etwa auch die Koordinierung zwischen den Mitgliedsländern verstärkt, der Verbrauch von Öl und Gas verringert und ersetzt sowie die Elektrifizierung gefördert werden.
Zudem wird erwartet, dass die Kommission die von der Luftverkehrsbranche angemahnte Kerosin-Knappheit adressiert. Seit Beginn des Iran-Kriegs sind Europas Kosten für den Import fossiler Brennstoffe nach Angaben der Kommission um mehr als 22 Milliarden Euro gestiegen.
21.04.2026 • 16:55 Uhr
Israels Militär verurteilt Soldaten wegen Zerstörung von Jesusfigur
Das israelische Militär hat zwei Soldaten wegen der Zerstörung einer Jesusfigur im Libanon zu 30 Tagen Gefängnis verurteilt. Zudem wurden die beiden aus dem Kampfeinsatz abgezogen, wie heute bekannt wurde. Einer der Soldaten soll im Süden des Libanons mit einem Vorschlaghammer die religiöse Statue zertrümmert haben. Sein Kollege soll das gefilmt haben. Nach Angaben des Militärs wurden zudem sechs weitere Militärangehörige einbestellt, die nicht eingeschritten seien. Aufnahmen des Vorfalls waren am Sonntag aufgetaucht. Die Zerstörung der Statue sorgte weltweit für Aufsehen und wurde von Vertretern des christlichen Glaubens verurteilt.
21.04.2026 • 16:44 Uhr
Keine Treibstoffnotlage – aber “angespannte Situation”
Der Nationale Sicherheitsrat hat sich mit der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs befasst und ist zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit keine Versorgungsnotlage für Treibstoff in Deutschland gibt. Die Vorräte gerade an Kerosin seien als “für eine absehbare Zeit” ausreichend erachtet worden, heißt es laut Nachrichtenagenturen und dem ARD-Hauptstadtstudio aus Teilnehmerkreisen.
21.04.2026 • 16:35 Uhr
USA prüfen Währungsswap mit Emiraten
Die US-Regierung erwägt einen Währungsswap mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. US-Präsident Donald Trump bestätigte in einem Interview des Senders CNBC, er prüfe einen entsprechenden Antrag der Zentralbank der Emirate. Der Austausch der Währungen soll die Dollar-Liquidität der ölreichen Emirate sichern, die durch den Iran-Krieg unter Druck geraten ist. Die Schließung der Straße von Hormus hat die Ölexporte des Landes stark beeinträchtigt.
Trump zeigte sich überrascht, dass das Land Hilfe benötigt, machte aber deutlich, dass er offen für diesen Schritt sei, um den Anliegen seines Verbündeten entgegenzukommen. “Ich bin überrascht, denn sie sind wirklich reich”, sagte der Präsident. Wenn er helfen könne, werde er das tun. Bei einem Währungsswap tauschen zwei Länder für einen bestimmten Zeitraum ihre Währungen aus. Damit sollen Währungsliquidität gesichert und Wechselkursrisiken abgesichert werden.
21.04.2026 • 16:27 Uhr
Trump fordert Iran zur Freilassung zum Tode verurteilter Frauen auf
US-Präsident Donald Trump hat Teheran aufgefordert, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen. “An die iranische Führung, die bald mit meinen Vertretern verhandeln wird: Ich wäre sehr dankbar für die Freilassung dieser Frauen”, erklärte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. “Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!”, schrieb Trump dort weiter als Kommentar zu einen Beitrag, den er teilte.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: “Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen.” Der Beitrag struggle am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby auf X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
21.04.2026 • 16:21 Uhr
Vertreter aus Nahost zu EU-Gipfel eingeladen
Am Rande des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag in Zypern sind Vertreter aus dem Libanon, Syrien, Jordanien, Ägypten sowie den Golfstaaten zu einer Debatte über den Iran-Krieg eingeladen. Erwartet werde unter anderem der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Dschassim Mohammed Al-Budaiwi, sagte ein EU-Beamter. Zudem seien Staatsoberhäupter aus der Kriegsregion eingeladen.
21.04.2026 • 16:02 Uhr
Pakistan fordert Verlängerung von Waffenruhe
Der pakistanische Außenminister ruft die USA und Iran dazu auf, ihre Waffenruhe zu verlängern. Dies teilt das Außenministerium in Islamabad mit.
21.04.2026 • 15:30 Uhr
Trump will Waffenruhe nicht verlängern
US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe mit Iran nicht verlängern und droht mit neuen militärischen Angriffen. “Ich will das nicht tun. Wir haben nicht so viel Zeit”, sagte er in einem Interview mit dem Sender CNBC. Sollte es nicht bald zu einer Einigung mit der Regierung in Teheran kommen, würden die USA ihre Angriffe wieder aufnehmen. “Ich gehe davon aus, dass wir bombardieren werden, da dies die bessere Ausgangshaltung ist”, sagte Trump. Das US-Militär stehe bereit und brenne auf einen Einsatz.
21.04.2026 • 15:26 Uhr
Trump zeigt sich vor Gesprächen zuversichtlich
Die USA sind nach den Worten ihres Präsidenten Donald Trump mit Blick auf weitere Gespräche über ein Kriegsende mit Iran in der besseren Ausgangslage. “Ich denke, sie haben keine Wahl. Wir sind in einer sehr, sehr staken Verhandlungsposition”, sagte Trump dem Fernsehsender CNBC. “Wir werden am Ende ein großartiges Abkommen erzielen.”
21.04.2026 • 15:19 Uhr
Katar appelliert an Kriegsparteien
Kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA hat der Golfstaat Katar einen Appell an die Kriegsparteien gerichtet: Der Krieg müsse enden, denn er habe die Region, die Weltwirtschaft und die Energiemärkte in eine sehr gefährliche Lage gebracht, sagte der katarische Außenamtssprecher Madschid al-Ansari. “Die ganze Welt unterstützt diese Verhandlungen und die Bemühungen Pakistans.” Katar plädiere dafür, die aktuell geltende Waffenruhe zumindest zu verlängern, wenn es in den Verhandlungen vorerst keine Einigung gebe.
21.04.2026 • 15:10 Uhr
Warten auf neue Iran-Gespräche: Drohungen statt Diplomatie
Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran läuft in Kürze aus. Noch ist unklar, wie es danach weitergeht. Wird die Waffenruhe verlängert? Gibt es bis dahin neue Friedensgespräche im pakistanischen Islamabad?
21.04.2026 • 15:06 Uhr
USA durchsuchen sanktionierten Tanker
Das US-Militär hat einen Tanker durchsucht, der wegen dem Schmuggel von iranischem Rohöl sanktioniert struggle. Demnach hielten sie das Schiff im Indopazifik an und durchsuchten es, wie das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mitteilte. “Internationale Gewässer sind kein Zufluchtsort für sanktionierte Schiffe”, erklärte das Pentagon.
Schiffsverfolgungsdaten zeigten die “Tifani” im Indischen Ozean zwischen Sri Lanka und Indonesien. Am Sonntag hatte das US-Militär im Golf von Oman einen unter iranischer Flagge fahrenden Frachter beschlagnahmt.
21.04.2026 • 13:16 Uhr
EU sieht keinen akuten Kerosinmangel
Trotz der Sorgen über Kerosinmangel infolge des Iran-Krieges gibt es in Europa nach Einschätzung der EU-Kommission keine Hinweise auf umfangreiche Flugausfälle im Sommer. EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas gab in Brüssel zugleich einen Ausblick auf die für Mittwoch angekündigten Empfehlungen der Behörde zu Vorkehrungen gegen eine Energie- und Kerosinkrise. Wenn die Blockade der für Ölexporte per Schiff wichtigen Straße von Hormus nicht aufgehoben werde, hätte das “katastrophale Folgen” für Europa und die ganze Welt, sagte der Kommissar.
Nach Einschätzung internationaler Organisationen könnte Flugbenzin in Europa wegen der Lieferausfälle von den Golf-Staaten ab Ende Mai oder Anfang Juni knapp werden.
21.04.2026 • 13:12 Uhr
Zahlreiche Brücken im Libanon durch Angriffe beschädigt
Im Libanon sind seit dem Wieraufflammen des Kriegs zischen der Schiitenmiliz Hisbollah und Israel 15 Brücken beschädigt oder zerstört worden. Der Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr, Fajes Rasamni, sagte dem Fernsehsender LBC, der Regierung liege noch keine endgültige Schätzung über das Ausmaß der Schäden in dem quick siebenwöchigen Krieg vor. Der Minister nannte eine Summe zwischen sieben und acht Milliarden Dollar.
Seit der vergangenen Woche gilt in dem Krieg eine zehntägige Waffenruhe. Wenn eine dauerhafte Feuerpause in Kraft trete, wolle die Regierung Kontakt zu möglichen Geldgebern für den Wiederaufbau aufnehmen, hieß es aus Beirut.
Eine Brücke im Südlibanon, die bei einem früheren israelischen Angriff zerstört wurde.
21.04.2026 • 12:15 Uhr
Iran und Energieversorgung offenbar Thema im Nationalen Sicherheitsrat
Um die Energieversorgungsicherheit auch künftig sicherzustellen, wird die Bundesregierung einen ständigen Staatssekretärsausschuss einrichten. Das sei bei einer Sitzung des geheim tagenden Nationalen Sicherheitsrates am Montagabend beschlossen worden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Teilnehmerkreisen. Es sei aber bei der Einschätzung geblieben, dass Deutschland derzeit keine Versorgungsprobleme etwa bei Benzin oder Kerosin habe, hieß es weiter. Dies hatten Kanzler Friedrich Merz und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zuvor auch öffentlich betont.
21.04.2026 • 12:10 Uhr
Russland hebt Flugbeschränkungen auf
Die russischen Behörden haben Beschränkungen für Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate und durch den iranischen Luftraum aufgehoben. Das russische Verkehrsministerium teilte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Ria Nowosti mit, die russische Luftverkehrsbehörde habe die Empfehlung an russische Fluggesellschaften aufgehoben, den Ticketverkauf für Flüge von und in die Emirate vorübergehend einzustellen.
Auch die Beschränkungen für Flüge durch den iranischen Luftraum wurden aufgehoben, wie es in dem Bericht unter Berufung auf eine Mitteilung des Ministeriums hieß. Die Beschränkungen für Flüge in die Region waren im Februar eingeführt worden.
21.04.2026 • 11:40 Uhr
Unklarheit über Ende der Waffenruhe
Die Waffenruhe zwischen USA und Iran steht kurz vor dem Aus – wann sie genau endet, ist aber unklar. US-Präsident Donald Trump hatte die zweiwöchige Waffenruhe nach Mitternacht am 8. April verkündet. Viele Beobachter gingen daher davon aus, dass sie in der Nacht zum Mittwoch – um Mitternacht – auslaufen würde.
In einem Interview mit Bloomberg nannte Trump nun einen späteren Zeitpunkt: Mittwochabend nach Washingtoner Zeit. Da Iran den USA zeitlich siebeneinhalb Stunden voraus ist, würde das Ende der Waffenruhe damit dort in die Morgenstunden am Donnerstag fallen.
21.04.2026 • 10:57 Uhr
Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen auf
Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert Iran auf, die Verhandlungen mit den USA in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fortzusetzen. Der Krieg müsse schnell beendet werden, sagte Wadephul vor Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg. Zudem müsse die sichere Schiffspassage durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sein, mahnte der CDU-Politiker.
21.04.2026 • 10:31 Uhr
Pakistan und Ägypten tauschen sich aus
Pakistans Außenminister Ishaq Dar hat sich mit seinem ägyptischen Amtskollegen Badr Abdel-Atti über die Friedensbemühungen zwischen den USA und Iran ausgetauscht. Das pakistanische Außenministerium teilte mit, beide Politiker hätten die Bedeutung von Dialog und Zusammenarbeit für Frieden und Stabilität betont und vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben. Weitere Details wurden nicht bekannt.
21.04.2026 • 10:28 Uhr
Korrespondent: “Vor morgen kann niemand eintreffen”
Nach Einschätzung von ARD-Korrespondent Markus Spieker in Islamabad könnte es sein, dass Vertreter von Iran und den USA nicht vor dem Ende der Waffenruhe in der pakistanischen Hauptstadt zusammenkommen. “Wir hören zwar immer wieder, alle gehen hier fest davon aus, dass etwas passiert, aber da drängt natürlich die Zeit”, so Spieker. Die Waffenruhe zwischen Iran und USA läuft bald aus.
21.04.2026 • 10:21 Uhr
Noch keine iranische Delegation auf dem Weg
Bislang hat sich noch keine iranische Delegation auf den Weg nach Pakistan gemacht. Das berichtet das iranische Staatsfernsehen. Noch immer herrscht Unklarheit darüber, ob Gespräche in Islamabad stattfinden werden. Medienberichten zufolge soll sich Vizepräsident JD Vance auf dem Weg nach Pakistan befinden.
21.04.2026 • 09:41 Uhr
Israel: Hisbollah-Chef wird zahlen
Vor neuen Gesprächen Israels und des Libanons in Washington hat der israelische Verteidigungsminister erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs gedroht. Naim Kassim werde “mit seinem Kopf bezahlen”, sagte Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel, sagte Katz nach Angaben des Nachrichtenportals ynet.
21.04.2026 • 09:04 Uhr
Iran droht mit Gegenangriffen bei Eskalation
Kurz vor dem Ablaufen der Waffenruhe zwischen Iran und den USA droht Teheran weiter. Die Streitkräfte seien bereit, auf jede feindselige Aktion ihrer Gegner “unverzüglich und entschlossen” zu reagieren, sagte ein hochrangiger Militärkommandeur der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge.
Auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf drohte den USA. Bei einer Wiederaufnahme der Kämpfe würden Teheran “neue Trümpfe” zur Verfügung stehen, erklärte Ghalibaf auf der Plattform X mit. Darauf habe man sich in den vergangenen zwei Wochen vorbereitet. Er betonte zudem, Teheran akzeptiere “keine Verhandlungen im Schatten von Drohungen”.
21.04.2026 • 08:56 Uhr
Ein Wettlauf gegen die Zeit
Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran läuft bald ab. Ob es erneut zu Verhandlungen kommt, ist derzeit noch ungewiss. Pakistan bemüht sich, Vertreter beider Länder an einen Tisch zu bringen.
21.04.2026 • 08:36 Uhr
Iran und USA reizen zeitlichen Rahmen der Waffenruhe aus
Iran und die USA reizen den zeitlichen Raum bis zum Ende der Waffenruhe voll aus, sagt Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung im Morgenmagazin. Damit wollen sie ihren Forderungen mehr Gewicht verleihen, so Scheller. “Hier sehen sich allerdings auch beide Seiten auf der Gewinnerseite und denken, das können sie bis ins Unendliche ausreizen – und das könnte die Fehlkalkulation sein.” Man habe aktuell kaum Hinweise darauf, wie der weitere Verlauf aussehen könnte. Das ganze Gespräch:
21.04.2026 • 07:07 Uhr
Trump: Bergung von Uran wird “schwierig”
US-Präsident Donald Trump hat einen langwierigen Prozess zur Bergung von Uran aus dem Iran angekündigt. Die US-Angriffe auf iranische Atomanlagen im Juni des vergangenen Jahres hätten eine “komplette und totale Auslöschung” der Atomanlagen zur Folge gehabt, erklärte Trump am Montag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social. “Daher wird es ein langer und schwieriger Prozess sein, das wieder auszugraben”, fügte er mit Blick auf das Uran hinzu.
Es ist tatsächlich unklar, wie viel von den Anlagen bei den Angriffen im Juni im vergangenen Jahr zerstört wurde. Trump beharrt jedoch immer wieder auf einer völligen Zerstörung. US-Medien berichteten dagegen, dass das Atomprogramm wahrscheinlich nur um einige Monate zurückgeworfen worden sei.
21.04.2026 • 06:18 Uhr
US-Seeblockade bleibt Hindernis
Vor dem Auslaufen der Waffenruhe zwischen Iran und den USA ist eine Fortsetzung der Verhandlungen weiterhin ungewiss. Zuletzt zeigten sich beide Parteien unnachgiebig. Zentraler Streitpunkt bleibt die US-Seeblockade – wer gibt nach?
21.04.2026 • 04:45 Uhr
Leavitt: USA waren gutem Iran-Deal nie näher
Die US-Regierung sieht ein Abkommen mit Iran näher denn je. “Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen”, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem Sender Fox News. Die USA stünden kurz vor einer Einigung, sagte Leavitt weiter.
Die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft Trump zufolge am Mittwochabend Washingtoner Zeit aus.
21.04.2026 • 03:13 Uhr
Medien: Vance reist zu Gesprächen nach Pakistan
US-Vizepräsident JD Vance wird Medienberichten zufolge heute zu den Iran-Verhandlungen nach Pakistan reisen. Dort soll der Vizepräsident die US-Delegation anführen. Eine Stellungnahme der Regierung in Washington liegt zunächst nicht vor. Pakistan versucht zu vermitteln – zwischen Iran und den USA.
21.04.2026 • 01:56 Uhr
Der Liveblog von Montag zum Nachlesen
Die USA werden die Blockade iranischer Häfen laut Präsident Trump nur im Falle eines Abkommens mit Iran aufheben. Ein israelischer Regierungsvertreter hat neue Gespräche mit dem Libanon für Donnerstag angekündigt – bisher ohne libanesische Bestätigung.
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-dienstag-112.html