Der entscheidende Rettungsversuch für den Buckelwal vor der Insel Poel in der Ostsee hat begonnen. Eine von Unternehmern finanzierte Privatinitiative will den Wal mit einem Lastkahn bergen, in dem das Tier bis in die Nordsee oder den Atlantik gebracht werden soll. Mittlerweile befindet sich der Wal in der Barge. Der Lastkahn setzte sich am Dienstagabend in Bewegung und befindet sich inzwischen auf dem Weg Richtung Nordsee.
Alle Entwicklungen zur Wal-Rettung im Liveticker:
04:31 Uhr – Barge auf dem Weg in die Nordsee
Der Schleppverband ist auf dem Weg Richtung Nordsee. Laut dem Schiffs-Ortungsdienst „VesselFinder“ befand sich der Verband am frühen Morgen circa 6 Seemeilen (rund 11 Kilometer) südöstlich von Fehmarn. Der Transport bewege sich mit „sehr langsamer Geschwindigkeit“ in Richtung der Insel, sagte ein Sprecher der begleitenden Wasserschutzpolizei. Nach Plänen einer privaten Rettungsinitiative soll der Wal in einer mehrtägigen Aktion um die Nordspitze Dänemarks herum durch das Skagerrak in die Nordsee gebracht und dann freigelassen werden.
Dienstag, 28. April
21:40 Uhr – Fahrt des Wal-Transports wird vorbereitet
In den kommenden Stunden soll der Lastkahn samt Buckelwal in die Wismarbucht gezogen werden. Derzeit werde noch das Wasser aus den Tanks der sogenannten Barge gepumpt, sagte der technische Leiter der privaten Initiative für den Transport des Tiers, Felix Bohnsack, in Kirchdorf. Der Pegelstand innerhalb des schwimmenden Beckens werde dadurch sinken, auf rund 1,60 bis 1,75 Meter.
„Wenn dieser Hochfahrprozess erfolgt ist, wird die Barge genau, wie sie gestern reingeschoben wurde, auch wieder rausgeschoben“, sagte Bohnsack. Am Eingang der Bucht übernehme dann ein anderer Schlepper, der dann Richtung Nordsee starten solle. „Das wird dann so innerhalb der nächsten 10 bis 14 Stunden passieren.“
21:15 Uhr – Schlepper nimmt Barge mit Wal auf den Haken
Der Schlepper hat die Barge mit dem Wal übernommen. Auf Livestreams struggle zu sehen, wie der mit Wasser gefüllte Lastkahn, mit dem der Wal in die Nordsee gebracht werden soll, von kleineren Booten aus der Kirchsee der Insel Poel heraus in die Wismarbucht gebracht wurde. Dort nahm der Schlepper „Robin Hood“ ihn auf den Haken.
20:32 Uhr – Frachtkahn mit Buckelwal tritt Weg in Richtung offenes Meer an
Der Frachtkahn mit dem Buckelwal hat seinen Weg in Richtung offenes Meer angetreten. Wie Livebilder zeigten, bewegte sich die sogenannte Barge am Dienstagabend aus der Bucht, in der das Tier zuvor aufgenommen worden struggle. In dem Kahn soll der Wal aufs offene Meer gebracht und dort in die Freiheit entlassen werden.
20:14 Uhr – Wal wird mit Barge bewegt
Der Buckelwal ist mit der Barge von seiner bisherigen Position wegbewegt worden. Der mit Wasser gefüllte Lastkahn, mit dem der Wal in die Nordsee gebracht werden soll, wurde am Abend von mehreren kleineren Booten weggeschoben, wie in Livestreams zu sehen struggle.
19:20 Uhr – Boote bei Wal
Die „Bild“ berichtet, dass nun wieder reges Treiben auf dem Wasser herrscht. Vier Boote fahren zu dem Wal, der eine Fontäne sprüht. Als Nächstes muss die Barge hochgepumpt werden, damit eine Wassertiefe von 1,60 Meter unter dem Wal erreicht wird.
18:37 Uhr – Wasser wird aus Tanks gepumpt
In den kommenden Stunden soll der Lastkahn samt Buckelwal in die Wismarbucht gezogen werden. Derzeit werde noch das Wasser aus den Tanks der sogenannten Barge gepumpt, sagte der technische Leiter der privaten Initiative für den Transport des Tiers, Felix Bohnsack, in Kirchdorf. Der Pegel innerhalb des schwimmenden Beckens werde dadurch steigen, auf rund 1,60 bis 1,75 Meter.
„Wenn dieser Hochfahrprozess erfolgt ist, wird die Barge genau, wie sie gestern reingeschoben wurde, auch wieder rausgeschoben“, sagte Bohnsack. Am Eingang der Bucht übernehme dann ein anderer Schlepper, der dann Richtung Nordsee starten solle. „Das wird dann so innerhalb der nächsten 10 bis 14 Stunden passieren.“
17:56 Uhr – Berliner Band singt „Sprengt den Wal“
Die Berliner Rockband Tulpe sorgt mit einem satirischen Song über den Buckelwal in der Ostsee für kontroverse Meinungen. In dem rund zweiminütigen Lied mit dem Titel „Sprengt den Wal“ heißt es etwa bewusst überspitzt: „Sprengt den Wal, macht ihn weg, lasst es Wal-Salami regnen und Kotelett.“
An einer anderen Stelle singen sie mit Blick auf den US-Präsidenten: „Frag’ mal jemand Donald Trump, ob der ihn nicht sprengen kann, sag’ ihm: „Timmy ist ein erdölreiches Land““. Auf der Instagram-Seite der Band kommt eines der Videos zum Song auf rund 4,6 Millionen Aufrufe. Viele Nutzer nehmen die provokanten Zeilen mit Humor („Ihr seid göttlich“). Andere Kommentare halten sie hingegen für geschmacklos („Völlig daneben“).
Tulpe-Frontmann Joachim Foerster sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Band beziehe sich mit ihrer Musik immer auf aktuelle Themen und habe dadurch ohnehin häufig eine hohe Resonanz. Im Fall von „Sprengt den Wal“ hätten sie die erste Strophe ohne große Hintergedanken geschrieben – „plötzlich hatten wir am nächsten Morgen 1,5 Millionen Aufrufe. Da struggle klar: Die zweite Strophe muss jetzt sitzen“.
In einem Video hat die Band auch Hassnachrichten eingeblendet, die sie zum Song erreicht haben. Der Sänger sagte, „Shitstorms“ gehörten für sie als Rockband zum Tagesgeschäft. Für die Band sei es zudem paradox, dass ausgerechnet ein Tier, das symbolisch für den „‚Urzustand‘ der Erde“ stehe, Anlass für „unzählige geschmacklose KI-Songs“ sei.
17:25 Uhr – Wal wird vor Abfahrt geduscht
Etwa ein halbes Dutzend Helfer stehen auf der Barge und besprühen den Wal vor der geplanten Abfahrt mit Wasser.
17:08 Uhr – Fahrt soll noch am Abend beginnen
Der Lastkahn mit dem Wal soll laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister noch heute seine Reise in Richtung Nordsee beginnen. Am Abend, „wenn die See ruhiger wird, wird er seine Reise antreten in Richtung Nordsee – und dann kommt er in seine heimatlichen Gefilde zurück“, kündigte Backhaus vor Journalisten an.
16:26 Uhr – Abfahrt ist noch unklar
Wann geht es nun weiter? Der genaue Zeitpunkt für den Aufbruch des Wal-Transports ist noch unklar. Umweltminister Till Backhaus sagt der „Bild“: „Heute Abend“.
15:52 Uhr – Backhaus: Wal fühlt sich pudelwohl
Umweltminister Backhaus geht davon aus, dass es dem Buckelwal in dem Lastkahn intestine geht. „Mir fällt wirklich ein Stein vom Herzen“, sagt der SPD-Politiker. Die Idee mit der Barge sei hervorragend gewesen. „Er fühlt sich in der Barge wirklich pudelwohl.“
15:42 Uhr – Der Moment im Video: Der Wal schwimmt los
15:31 Uhr – Minister Backhaus dankt Helfern des Buckelwals
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus gratuliert allen Beteiligten der Bergung des vor Poel gestrandeten Wals. „Viele Menschen haben hier vor Poel in den letzten Tagen und Wochen mit viel Herzblut und unter persönlichen Opfern mitgewirkt, um dem Wal zu helfen“, sagt der SPD-Politiker. Das könne gar nicht hoch genug bewerten werden.
Die Männer und Frauen der DLRG hätten ihren Urlaub geopfert, um die Arbeiten auf und im Wasser abzusichern, sagte Backhaus. Hinzu komme die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf und die Polizei. Besonders dankte er auch der privaten Initiative zur Rettung des Wals. „Dies struggle eine Gemeinschaftsleistung, die sicher in die Geschichte des Landes eingehen wird.“
Kritisch zeigte er sich über die sozialen Medien. „Fake News, Schmähungen, Drohungen bis hin zur Androhung von Gewalt – von allem struggle etwas dabei.“ Es sei bedauerlich, dass die Vernünftigen, die es ja im Internet auch gebe, so wenig laut seien.
15:20 Uhr – Wal-Geldgeber Gunz glücklich: „Nie so viel gebetet“
Geldgeber Walter Gunz ist überglücklich. „Gott sei Dank. Gott sei Dank. Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gebetet“, sagt der MediaMarkt-Gründer der Nachrichtenagentur dpa unmittelbar nach der geglückten Aktion. Er selbst habe den Moment nicht am Bildschirm verfolgen können. „Ich habe es von der Karin gehört. Ich hatte keine Nerven mehr.“ Unternehmerin Karin Walter-Mommert ist ebenfalls Geldgeberin für das Wal-Rettungsprojekt. Als er die Nachricht vernommen hatte, seien ihm die Tränen gekommen. „Man hat ja auch Ängste. Das struggle schon eine harte Zeit.“ Er sei nun einfach nur froh, dass es gelungen sei. „Ich habe ja auch zwischendurch immer wieder gedacht: ‚Mein Gott, haben wir alles richtig gemacht?‘ Wir haben alles richtig gemacht. Denn: Was ist das Wertvollste? Das Leben!“ Mit diesem ersten Schritt zum Erfolg sei nun der Hauptteil des Krimis geschafft.
14:55 Uhr – „Bild“: Schlepper liegt noch im Hafen
Der Schlepper „Robin Hood“ liege noch im Hafen von Wismar, berichtet die „Bild“-Zeitung. Das Schiff soll den Lastkahn in die Nordsee bugsieren.
14:44 Uhr – Grünes Netz an der Barge ist heruntergelassen
Helfer lassen das Netz am Ende der Barge runter – eine Metallklappe wird es nicht geben. Der Grund: So kann der Wal während der Fahrt mit Frischwasser versorgt werden.
14:42 Uhr – Helfer jubeln
Im Livestream sind Jubel-Rufe der Menschen zu hören.
14:35 Uhr – Wal ist in Lastkahn
Der Buckelwal ist endlich in der Barge. Damit ist die erste Phase der Rettungsaktion abgeschlossen. Ein Tönen des Tieres ist zu hören.
14:30 Uhr – Wal ist kurz vor dem Schiff
Es scheinen nur noch wenige Meter zu sein, die der Wal zum Schiffseingang braucht.
14:05 Uhr – Zweite Phase der Rettung steht bevor
Die Barriere, die den Buckelwal in der Kuhle hält, wird laut „Bild“ jetzt weggespült. Damit werde der Weg zur Barge freigemacht. Damit stehe die zweite Phase der Rettung unmittelbar bevor.
13:20 Uhr – „Das Konzept geht aktuell auf, auch wenn es langsam geht“
„Der Wal liegt jetzt in Richtung Fahrrinne und dem Schiff, in das er soll“, sagt WELT-Reporter Gerrit Schröder. Das Tier soll in dem Moment gezogen werden, in dem er ausatmet. „Das Konzept geht aktuell auf, auch wenn es langsam geht.“ Bis zur Barge sind es 110 Meter.
12:25 Uhr – „Schwer erträglich, dass an diesem kranken Wal herumgezogen wird“
„Ich finde es schwer erträglich, dass an diesem kranken Wal herumgezogen wird“, kommentiert Meeresbiologe Fabian Ritter die Live-Bilder gegenüber „Bild“. Für ihn sei es eindeutig, dass das Tier nicht mitmache. Man könne mit einem kranken Wildtier nicht machen, was man wolle. „Für mich ist das nicht mehr verhältnismäßig.“ Mehrmals ist die Fluke (Schwanzflosse) zu sehen. Eine Gefahr für die Helfer, warnt Ritter.
12:18 Uhr – Rettungsversuch ohne wesentlichen Fortschritt
Livebilder zeigen, dass die Helfer auch eine Stunde nach Beginn, nicht wesentlich weitergekommen sind. Der Wal liegt immer noch vor der Insel Poel.
11:22 Uhr – „Wir wollen heute fertig werden“
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus gibt sich optimistisch. „Bis Sonnenuntergang sollte es möglichst gelungen sein, den Wal auf der Barge zu haben“, sagt er in Kirchdorf. Auch Karin Walter-Mommert, eine Geldgeberin der privaten Initiative, sagt: „Wir wollen heute fertig werden.“
11:20 Uhr – Helfer versuchen Wal in die Bewegung zu kriegen
„Die Schläuche sind unter dem Wal und die Helfer versuchen nun das Tier in die Bewegung zu bekommen“, sagt WELT-Reporter Gerrit Schröder. Das gelinge aber noch nicht. Im Livestream ist zu sehen, wie die Helfer an den Schläuchen ziehen.
Eine Flosse kommt aus dem Wasser hoch. Der Wal soll an Bord eines Lastkahns, mit dem normalerweise etwa Schiffe transportiert werden, seine Reise Richtung Nordsee antreten. Helfer wollen das Tier vorwärts durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne in die sogenannte Barge lenken.
10:44 Uhr – Gurte werden angelegt
Im Livestream ist zu sehen, dass die Helfer Gurte um den rund zwölf Tonnen schweren Wal legen. Damit soll er durch eine gebaggerte Rinne zum mit Wasser gefüllten Transportkahn geführt werden. Inzwischen sind weitere Mitglieder des Rettungsteams im Wasser.
10:28 Uhr – Helfer sind beim Wal
Acht Helfer sind beim Wal. Sie haben sich nicht mit einem Motorboot genähert. Wahrscheinlich um den Stress für den Wal zu minimieren. Das Wasser reicht den Einsatzkräften gerade mal bis zum Bauch.
10:15 Uhr – „Er wird nicht zu halten sein, wenn er nicht mitmacht“, mahnt Meeresbiologe Ritter
„Der Stress für das Tier wird enorm sein“, sagt Fabian Ritter zu „Bild“ über den anstehenden Rettungsversuch. Der Meeresbiologe geht von einem Gewicht „deutlich über zehn Tonnen“ aus und hofft, dass es zu keiner Abwehrreaktion vom Tier kommt. „Er wird nicht zu halten sein, wenn er nicht mitmacht.“ Und weiter: „Ich hoffe, dass die Menschen, die bei der Rettung beteiligt sind, sich dem Risiko bewusst sind.“ Es sei sehr gefährlich.
09:52 Uhr – „Es geht genau jetzt los“
„Es geht genau jetzt los“, berichtet Gerrit Schröder für WELT aus Poel. „Die Helfer fahren raus zum Wal.“ Daumen drücken sei angesagt.
09:31 Uhr – Abtransport ins offene Meer kann Backhaus zufolge starten
Der geplante Abtransport ins offene Meer kann Backhaus zufolge starten. Zwei Tierärztinnen hätten den Wal untersucht, sagt er vor Journalisten. „Die Kernaussage ist, dass der Wal unter den tiermedizinischen Aspekten transportfähig ist.“ Er hoffe, dass das Team, „das längst draußen sein sollte, jetzt möglichst schnell rausfährt und dann der Bergungsprozess beginnen kann“. Zuvor hatte der Minister bereits angekündigt, dass er die Aktion „auf jeden Fall begleiten“ wolle. Es sei seine „absolute Priorität“, den Wal lebend zu bergen. Er versuche, „alles zu tun, um dem Tier zu helfen“.
08:12 Uhr – DLRG-Boot fährt wieder ab
Das Boot ist nun im Livestream nicht mehr zu sehen. Auf dem Buckelwal liegen mehrere weiße Tücher.
08:01 Uhr – Retter sind beim Wal
Im Livestream ist zu sehen, dass sich ein Boot der DLRG beim Wal befindet. Retter breiten ein Tuch über dem Tier aus.
07:55 Uhr – Minister: „Heute ist der Tag der Entscheidung“
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sagt der „Bild“-Zeitung: „Wir brauchen Glück, und vielleicht hat der liebe Herrgott oder wer auch immer daran beteiligt ist, mit uns ein Einsehen, dass wir dieses Problem jetzt gelöst bekommen. Für mich wäre es eines meiner schönsten Erlebnisse in meinem Leben.“ Es könne alles passieren, betont er. „Aber heute ist der Tag der Entscheidung.“
07:45 Uhr – Bagger steht bereit
Ein Bagger liegt auf Pontons bei dem Lastkahn, wie die „Bild“ berichtet. Der Wal befindet sich in einem Becken, das für ihn ausgehoben wurde. Bei der Rettung soll der Bagger die Wand einreißen und eine Rinne für das Tier graben, durch das der Wal in den Lastkahn schwimmen soll.
07:33 Uhr – Buckelwal stößt kleine Fontänen aus
Auf Livestreams ist zu sehen, dass der Wal kleine Fontänen ausstößt und atmet.
07:23 Uhr – Mit diesem Lastkahn soll der Wal gerettet werden
Mit einer sogenannten Barge soll der Wal transportiert werden. Das Spezialschiff ist 50 Meter lang. Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen. Der Schlepper „Robin Hood“ soll die Barge in Schlepptau nehmen. Aktuell liege das Schiff noch im Hafen von Wismar, berichtet die „Bild“-Zeitung.
07:00 Uhr – WELT-Reporter: „Das ist wirklich ein abenteuerlicher Plan“
WELT-Reporter Gerrit Schröder begleitet den Rettungsversuch vor der Insel Poel. Das Becken des Lastkahns sei bereits die ganze Nacht über geflutet worden. „Es wird wirklich sehr, sehr spannend“, sagt er. „Diese Anspannung hier vor Ort, die ist wirklich spürbar.“ Es müsse gelingen, die Barge in eine Rinne hineinzuführen, die gegraben wurde. Dann müsse der Wal direkt aus „seiner Badewanne“ in die Barge hineinschwimmen. „Das ist wirklich ein abenteuerlicher Plan. Es wäre wirklich eine einmalige Aktion. Denn noch nie ist so eine Lebendrettung eines Wales mit so einem Gerät tatsächlich weltweit irgendwo gelungen.“
Schröder berichtet über die Kritik an dem Plan. „Es könnte für das Tier dramatische Folgen haben. Denn man weiß nicht, wie das Tier überhaupt reagiert, wenn es in diesem Raum dann eingesperrt werden wird. Es gibt ja auch Schallreaktionen in diesem metallischen Raum. Und die Walforscher sagen: Passt bitte auf, das ist sehr, sehr gefährlich. Und keiner weiß wirklich, wie Timmy heute auf diese Rettungsaktion reagieren wird.“ Der Wal hat durch die „Bild“-Zeitung den Spitznamen „Timmy“ erhalten.
ll/jm/jmr/saha mit dpa
https://www.welt.de/vermischtes/article69f0457ea68d5b2daea7a9ba/wal-timmy-in-ostsee-wal-nach-vier-stunden-endlich-in-lastkahn-barge-startet-in-richtung-nordsee.html