Iran-Liveblog: ++ US-Militär meldet iranische Angriffe auf Schiffe ++ | EUROtoday

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Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer Satellitenaufnahme.


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Stand: 04.05.2026 • 19:19 Uhr

Das US-Militär meldet iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus und gibt an, iranische Schnellboote abgeschossen zu haben. In den Emiraten brach ein Großbrand nach einem Angriff in der Hafenstadt Fudschaira aus.

19:19 Uhr

Emirate behalten sich Reaktion auf Irans Angriff vor

Nach einem erneuten iranischen Angriff behalten sich die Vereinigten Arabischen Emirate eigenen Angaben zufolge das Recht auf eine Reaktion vor. Die Emirate würden ihre Sicherheit und Souveränität schützen und behielten sich das “volle und legitime Recht” vor, auf die Angriffe im Einklang mit dem Völkerrecht zu reagieren, teilte das Außenministerium mit.

Die Angriffe stellten eine “gefährliche Eskalation und eine inakzeptable Grenzüberschreitung” dar und bedrohten unmittelbar Sicherheit, Stabilität und territoriale Integrität des Landes. Das Außenministerium verurteilte die Attacken mit Raketen und Drohnen auf zivile Ziele scharf. Von iranischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für Schüsse auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

19:07 Uhr

Oman meldet Angriff nahe der Straße von Hormus

Inmitten wachsender Spannungen im Iran-Krieg hat der Oman einen Angriff auf ein Wohngebäude gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Buch getroffen habe. Dabei handelt es sich um einer vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Straße von Hormus. Zunächst warfare nicht klar, von wem der Angriff ausging.

Bei dem Angriff seien ausländische Arbeiter verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur weiter unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Sie hätten schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten. Außerdem seien vier Fahrzeuge beschädigt worden. In einem benachbarten Haus gingen demnach Fensterscheiben zu Bruch. Die Behörden nahmen Ermittlungen zu dem Vorfall auf.

Die Exklave des Oman wird durch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vom Rest des Landes abgetrennt – und befindet sich direkt an der Meerenge.

19:02 Uhr

US-Militär: Iran greift Schiffe in Straße von Hormus an

Der Iran hat nach Angaben der US-Streitkräfte mehrere Schiffe unter US-Schutz mit Raketen, Drohnen und von kleinen Schnellbooten aus angegriffen. Jede einzelne dieser Attacken sei aber abgewehrt worden. Sechs iranische Boote seien im Zuge der Auseinandersetzung von US-Hubschraubern versenkt worden, teilte Brad Cooper, Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs, mit. In Staatsmedien dementierte das iranische Militär, dass die Boote gesunken seien.

Cooper sagte, er habe den iranischen Streitkräften dringend geraten, sich während der Operation von US-Militäreinrichtungen fernzuhalten. Die US-Blockade gegen den Iran, die Schiffe daran hindert, in den Iran einzulaufen oder iranisches Hoheitsgebiet zu verlassen, bleibe weiterhin in Kraft.

Konfliktparteien als Quelle

Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der Konfliktparteien können nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

18:13 Uhr

Großbrand in den Emiraten

In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist Behördenangaben zufolge nach einem iranischen Drohnenangriff ein Großbrand ausgebrochen. Betroffen ist eine Industriezone der Hafenstadt Fudschaira, wie das Medienbüro der Küstenstadt berichtete. Zivilschutzkräfte seien im Einsatz, um den Brand einzudämmen. Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran liegt zunächst nicht vor.

Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate ist zudem ein Frachtschiff in Brand geraten. Das Feuer sei im Maschinenraum ausgebrochen, teilte die Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt des britischen Militärs (UKMTO) mit. Die Besatzung sei wohlauf. Ein Grund für den Brand wurde nicht genannt.

17:55 Uhr

Vereinigte Arabische Emirate fangen iranische Raketen ab

Inmitten gefährlicher Spannungen am Persischen Golf hat die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate nach eigenen Angaben drei iranische Raketen abgefangen. Eine weitere Rakete sei im Meer niedergegangen, hieß es in einer Erklärung des emiratischen Verteidigungsministeriums.

In mehreren Regionen des Landes sei die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Erklärung erfolgte kurz nachdem die Behörden mitgeteilt hatten, dass die Flugabwehr auf eine Bedrohung reagiere, und die Bevölkerung aufgefordert hatten, sich in Sicherheit zu bringen.

17:38 Uhr

Bericht: Seoul prüft möglichen Angriff in Straße von Hormus

Südkorea prüft nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap Informationen, wonach ein Schiff einer südkoreanischen Reederei in der Straße von Hormus angegriffen wurde. Auf dem von HMM Co. betriebenen und unter panamaischer Flagge fahrenden Schiff sei nach einer Explosion ein Brand ausgebrochen, meldet Yonhap unter Berufung auf das Außenministerium. Das Schiff habe in Gewässern nahe den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Meerenge vor Anker gelegen, hieß es.

Die Ursache der Explosion und des Brandes sowie das Ausmaß des Schadens würden derzeit untersucht.

17:38 Uhr

Wadephul empfängt israelischen Amtskollegen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) empfängt am Dienstag seinen israelischen Amtskollegen Gideon Saar in Berlin. Themen der Begegnung dürften unter anderem der Iran-Krieg und Israels Kampf gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon sein. Im Anschluss an die Gespräche im Auswärtigen Amt wollen Wadephul und Saar am frühen Abend gemeinsam vor die Presse treten.

17:27 Uhr

Versorgungsschiff “Mosel” wird ins Mittelmeer verlegt

Das Versorgungsschiff “Mosel” der Bundesmarine beendet seinen bisherigen Auftrag in der Ägäis und bereitet sich auf einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus vor. Das Schiff wechsle dazu in einen NATO-Minenabwehrverband im Mittelmeer, teilte das Verteidigungsministerium mit. Zu dem Verband stoße auch das Minenjagdboot “Fulda”, das in Richtung Mittelmeer ausgelaufen sei.

Durch die Verlegung wird der deutsche Beitrag zur NATO-Unterstützung in der Ägäis, die dem Kampf gegen Schleppernetzwerke dient, vorübergehend ausgesetzt. Voraussetzungen für einen Einsatz in der Straße von Hormus seien eine nachhaltige Beendigung der Kampfhandlungen, eine völkerrechtliche Grundlage und ein Mandat des Bundestags, hieß es weiter.

15:36 Uhr

USA: Kriegsschiffe durchqueren Straße von Hormus

US-Kriegsschiffe haben nach Angaben der US-Armee die bislang von Iran blockierte Straße von Hormus durchfahren. Nach ihrer Durchfahrt durch die Meerenge befänden sich die Zerstörer nun im Persischen Golf, teilte das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte mit.

Die Schiffe unterstützten die Mission “Projekt Freiheit”, hieß es – so wird der US-Marineeinsatz genannt, den US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte und bei dem internationale Schiffe aus der Straße von Hormus hinaus “geleitet” werden sollen.

15:33 Uhr

Raketenalarm in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg vorübergehend einen Raketenalarm ausgelöst. Einwohnerinnen und Einwohner seien aufgefordert, umgehend Schutz zu suchen, mahnten die Behörden. Berichte über Opfer oder Schäden in den Emiraten liegen bislang nicht vor, inzwischen wurde Entwarnung gegeben.

15:18 Uhr

Israel greift weiter Ziele im Libanon an

Israels Armee hat trotz formell geltender Waffenruhe nach eigenen Angaben erneut Ziele der Hisbollah im Süden des Nachbarlandes angegriffen. Sie sprach von Infrastruktur der Miliz. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, das israelische Militär habe mehrere Orte im Südlibanon bombardiert. Über mögliche Opfer dabei wurde zunächst nichts bekannt.

Bei Gefechten am Boden zwischen israelischen Soldaten und der von Iran unterstützten Miliz seien unterdessen mindestens zwei Hisbollah-Mitglieder im Südlibanon ums Leben gekommen, hieß es aus libanesischen Sicherheitskreisen weiter. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe diesen Bericht. In einer Erklärung teilte das israelische Militär derweil mit, dass in den vergangenen Tagen zehn bewaffnete Hisbollah-Mitglieder im Südlibanon getötet worden seien.

14:42 Uhr

USA: Zwei Handelsschiffe haben Straße von Hormus passiert

Zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, haben nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert. Sie setzten ihre Reise nun sicher fort, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Das US-Militär sprach von einem “ersten Schritt” im Rahmen der von Trump am Vortag angekündigten neuen US-Initiative “Projekt Freiheit”. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

13:50 Uhr

Wadephul fordert Iran zu Verhandlungen mit USA auf

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die Führung in Teheran aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Dies habe er dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in einem Telefonat am Sonntag deutlich gemacht, sagte Wadephul. Iran müsse zugleich erkennen lassen, dass das Land auf eine nukleare Bewaffnung verzichten werde. “Hier unterstützt Deutschland vollständig die amerikanische Verhandlungsposition.”

Es gebe zudem keine Berechtigung, dass Iran die Straße von Hormus blockiere, betonte Wadephul. Er setze daher weiter auf den “Verhandlungspfad, der vom Iran jetzt aber auch beschritten werden muss”.

13:24 Uhr

US-Militär dementiert iranischen Raketentreffer auf Schiff

Die USA dementieren, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom teilte auf X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch. Kein Schiff der US-Marine sei getroffen worden.

Zuvor hatte die den iranischen Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars berichtet, dass zwei Raketen ein US-Marineschnellboot in der Straße von Hormus getroffen hätten. Das Boot habe versucht, ohne Genehmigung die Meerenge zu passieren, so die Darstellung.

Iranische Medien berichteten auch, dass US-Militärschiffe daran gehindert wurden, durch die Straße von Hormus zu fahren. Zu diesem angeblichen Vorfall äußerten sich die US-Streitkräfte zunächst nicht.

12:27 Uhr

Iran: Haben USA an Einfahrt in Straße von Hormus gehindert

Iranische Streitkräfte wollen US-Verbände daran gehindert haben, in die Straße von Hormus einzufahren. Durch Warnungen seien die “feindlichen Zerstörer” an der Einfahrt gehindert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars, die der Revolutionsgarde nahesteht.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf iranische Medien von einem Raketenangriff auf eine US-Fregatte. Unabhängig konnten die Angaben nicht überprüft werden. Von US-Seite gab es zu den angeblichen Vorfällen keine Angaben.

12:12 Uhr

Hisbollah-Chef: “Es gibt keine Waffenruhe”

Hisbollah-Chef Naim Kassim sieht keine Waffenruhe im Libanon und wirft Israel sowie den USA fortdauernde militärische Attacken vor. “Es gibt keine Waffenruhe im Libanon, sondern eine andauernde israelisch-amerikanische Aggression”, wurde Kassim in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung zitiert. Worte reichten nicht aus, um die Angriffe auf Zivilisten, Dörfer und Städte, die Zerstörung und die Tötung von Kindern, Frauen, Männern und Alten zu verurteilen.

Es gebe darüber hinaus keine “gelbe Linie” oder Pufferzone, betonte er. Das israelische Militär hat den Südlibanon – nach dem Modell des auch nach einer Waffenruhe weiter zur Hälfte von Israel besetzten Gazastreifens – in mehrere Zonen aufgeteilt. Die sogenannte “gelbe Linie” verläuft sechs bis zehn Kilometer entfernt von der israelischen Grenze. In dieser Zone, in der Dutzende von Dörfern liegen, führt Israel weiterhin militärische Einsätze durch, auch mit Bodentruppen.

12:00 Uhr

Drei Menschen in Iran hingerichtet

In Iran sind erneut Menschen im Zusammenhang mit den Massenprotesten im Dezember und Januar hingerichtet worden. Die drei Männer seien für schuldig befunden worden, am Tod von Sicherheitskräften bei den Demonstrationen in Maschhad im Nordosten des Landes beteiligt gewesen zu sein, hieß es auf der offiziellen Justizwebsite Misan Online.

11:53 Uhr

Hapag-Lloyd: Hormus-Transit für unsere Schiffe derzeit unmöglich

Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd sieht auch nach der jüngsten US-Ankündigung, Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu geleiten, vorerst keine Möglichkeit für einen Transit der eigenen Frachter. Weiterhin säßen vier Schiffe im Persischen Golf fest, bestätigte eine Konzersprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bleibe die Risikoeinschätzung unverändert: “Transite durch die Straße von Hormus sind momentan für Hapag-Lloyd-Schiffe nicht möglich.”

Den Crews an Bord gehe es “unter den Umständen okay”, erklärte die Sprecherin weiter. Versorgungsschiffe lieferten Proviant und Trinkwasser.

11:16 Uhr

Europäer wollen eigene Verteidigungsbereitschaft stärken

Angesichts des angekündigten US-Truppenabzugs aus Deutschland wollen die Europäer ihre eigenen Verteidigungsfähigkeiten schneller verbessern. Die US-Ankündigung zeige, “dass wir die europäische Säule der NATO wirklich stärken müssen, und wir müssen wirklich mehr tun””, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor Beginn eines Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Armenien.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen forderte erneut, Europa müsse seine Rüstungsproduktion “jetzt” beschleunigen. Kallas räumte ein, der Zeitpunkt der Ankündigung des Truppenabzugs sei “eine Überraschung” gewesen.

10:25 Uhr

USA übergeben Besatzung von iranischem Frachter an Pakistan

Die Crew eines von US-Streitkräften festgesetzten iranischen Containerschiffs ist in Pakistan angekommen. Die 22 Crewmitglieder seien am Sonntagabend nach Pakistan geflogen worden, hieß es in einer Stellungnahme des pakistanischen Außenministeriums.

Das Schiff warfare vor intestine zwei Wochen von US-Streitkräften im Rahmen der Seeblockade festgesetzt worden. Irans Militär hatte den USA nach dem Angriff “bewaffnete Seepiraterie” vorgeworfen. In der Zwischenzeit sei die Crew auf dem Frachter festgehalten worden.

10:01 Uhr

Macron fordert “abgestimmte” Wiederöffnung der Straße von Hormus

Vor dem Hintergrund des angekündigten US-Marineeinsatzes in der Straße von Hormus hat der französische Präsident Emmanuel Macron ein “abgestimmtes” Vorgehen der USA und des Iran bei der Wiedereröffnung der Meerenge gefordert. Macron kritisierte bei seiner Ankunft zum Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) den “unklaren” Rahmen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Militäraktion. Eine französische Beteiligung an der Mission lehnte er ab.

Bundeskanzler Merz (CDU) hatte seine Teilnahme beim EPG-Gipfel in Armenien abgesagt, er wird von Macron vertreten.

09:23 Uhr

Rutte: Europäer haben Trumps Botschaft “gehört”

Vor dem Hintergrund des angekündigten Abzugs von US-Truppen aus Deutschland hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte sich um Vermittlung zwischen den USA und den europäischen Partnern bemüht. Es habe auf US-Seite “eine gewisse Enttäuschung” über das Verhalten der Europäer im Iran-Krieg gegeben, sagte Rutte vor dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) im armenischen Eriwan. Die Europäer hätten die Botschaft von US-Präsident Donald Trump aber “gehört”, betonte Rutte.

Trump hatte wiederholt seinen Unmut über die seiner Ansicht nach mangelnde Unterstützung durch die europäischen Partner in dem von Israel und den USA Ende Februar begonnenen Krieg geäußert.

Rutte sagte, immer mehr europäische Länder verlagerten “wesentliche logistische und andere Unterstützungsleistungen” wie Minenjäger und Minensucher “näher an die Einsatzgebiete, damit sie für die nächste Phase bereit sind”. Die Europäer verstärkten ihre Anstrengungen für “eine größere Rolle Europas und ein stärkeres NATO-Bündnis”.

07:43 Uhr

Britische Behörde: Sicherheitslage “weiterhin kritisch”

Laut der britischen Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) ist die maritime Sicherheitslage in der Straße von Hormus wegen der andauernden Militäroperationen weiterhin kritisch. Sie riet Handelsschiffen, die Region “mit Vorsicht” zu durchqueren und sich über Seefunk mit den Behörden im Oman abzustimmen. Seeleute sollen eine Route durch omanische Hoheitsgewässer prüfen, wo die USA eine verstärkte Sicherheitszone eingerichtet haben.

04:48 Uhr

Medien: Neuer US-Hormus-Einsatz ohne direkte Eskorten

Einem Medienbericht zufolge sieht der neue US-Einsatz in der Straße von Hormus nicht zwingend vor, dass US-Kriegsschiffe Handelsschiffe direkt eskortieren. Das berichtet der Reporter Barak Ravid vom US-Nachrichtenportal Axios auf der Plattform X.

Die Schiffe der US-Marine würden sich jedoch “in der Nähe” aufhalten. Damit solle im Bedarfsfall verhindert werden, dass das iranische Militär Handelsschiffe bei der Durchfahrt durch die Meerenge angreift.

Die US-Armee setzt laut dem US-Zentralkommando Centcom im Rahmen von “Projekt Freiheit” Lenkwaffenzerstörer, über 100 Flugzeuge und etwa 15.000 Militärangehörige ein.

04:48 Uhr

Treffen der Euro-Finanzminister zu Iran-Krieg

In Brüssel kommen heute die Finanzminister der Länder der Eurozone zusammen. Im sogenannten inklusiven Format mit den übrigen sechs EU-Ländern sollen zudem die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die europäische Wirtschaft erörtert werden. Die Finanzminister wollen dabei auch über mögliche Gegenmaßnahmen sprechen.

Nach Kriegsbeginn Ende Februar sind die Energiepreise weltweit gestiegen. Viele EU-Länder haben bereits Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen auf die Wege gebracht. Die EU-Kommission machte eigene Vorschläge und erlaubt den Mitgliedstaaten zusätzliche Staatshilfen für Landwirtschaft und Industrie.

04:48 Uhr

Möglicher Hormus-Einsatz: Deutsches Minenjagdboot läuft aus

Das Minenjagdboot “Fulda” der deutschen Marine soll am Mittag den Marinestützpunkt Kiel in Richtung Mittelmeer verlassen – für einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus. Dafür bräuchte es dann aber ein Bundestagsmandat. Laut Verteidigungsministerium soll das Schiff mit der Verlegung näher am Einsatzort bereitgehalten werden.

04:48 Uhr

Britische Behörde: Tanker vor Küste der Emirate getroffen

In der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Ein Tanker sei von “unbekannten Projektilen” getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) auf der Plattform X mit.

Der Vorfall ereignete sich demnach am Sonntagabend in der strategisch bedeutenden Meerenge, rund 145 Kilometer nördlich von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Besatzung sei in Sicherheit und es seien keine Auswirkungen auf die Umwelt gemeldet worden. Es warfare der zweite derartige Angriff innerhalb weniger Stunden.

04:48 Uhr

Iran warnt USA vor Aktionen in der Straße von Hormus

Iran hat die USA vor Aktionen in der Straße von Hormus gewarnt. Jede amerikanische Einmischung in der Meerenge werde als Verstoß gegen die Waffenruhe betrachtet, schrieb der Leiter der Sicherheitskommission im Parlament, Ebrahim Azizi, auf der Plattform X. Die Straße von Hormus und der Persische Golf würden nicht durch “Trumps wahnhafte Beiträge gesteuert”.

04:48 Uhr

Der Liveblog vom Sonntag zum Nachlesen

Laut US-Präsident Trump sollen die USA am Morgen mit der Befreiung von Schiffen in der Straße von Hormus beginnen. Iranische Medien berichten, dass die USA auf den 14-Punkte-Vorschlag des Iran geantwortet haben.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-montag-120.html